Eine Stadt mit Handel, Verwaltung und Mittelstand
Die Wirtschaft in Moers ist mittelständisch geprägt, die meisten Betriebe haben weniger als 500 Beschäftigte, Schwerpunkte sind Dienstleistung und Handel. Neben dem Einzelhandel in der Innenstadt sitzen hier die Zentrale von Edeka Rhein-Ruhr und das EDV-Unternehmen Schleupen. Öffentliche Unternehmen wie die NIAG, die Sparkasse am Niederrhein und die ENNI-Gruppe haben Bedeutung für die ganze Region, dazu kommen viele kleinere Firmen in den Gewerbegebieten.
Für den Objektschutz heißt das: Es geht selten um ein einzelnes großes Werk, sondern um viele Gebäude mit Publikumsverkehr am Tag und wenig Leben in der Nacht. Bürohäuser mit Empfang, Geschäfte mit Lager im Hinterhof, Verwaltungsbauten mit Sitzungen am Abend. Jedes dieser Objekte braucht einen eigenen Ablauf, und den legen wir mit Ihnen fest.
Wo Objektschutz in Moers gefragt ist
Einige Orte zeigen, wie verschieden die Aufgaben ausfallen:
- Die Fußgängerzone, seit 1972 autofrei, mit dem Modehaus Braun als größtem Einzelhändler der Innenstadt und mehr als 400 Beschäftigten
- Das Kreisständehaus am Kastellplatz, früher Landratsamt und Volkshochschule, mit Schloss und Grafschafter Museum in direkter Nachbarschaft
- Das Rathaus am Rathausplatz und das Amtsgericht, dessen Gebäude zwischen 1911 und 1913 in den früheren Gärten der evangelischen Gemeinde entstand
- Das frühere Hafthaus in der Innenstadt, das seit 2005 geschlossen ist
- Der Technologiepark Eurotec auf dem Gelände der früheren Schachtanlage Rheinpreußen 5/9 in Utfort, mit Büros und Gewerbeeinheiten vieler Mieter
Dazu kommen Wohnanlagen in Meerbeck, Kapellen oder Repelen, wo Hausverwaltungen Kellern, Tiefgaragen und Müllplätzen mehr Aufmerksamkeit wünschen.
Empfang am Tag, Kontrolle in der Nacht
In Verwaltungs- und Bürogebäuden beginnt der Objektschutz oft am Empfang. Unsere Kräfte melden Besucher an, geben Ausweise oder Schlüssel nur gegen Unterschrift aus und achten darauf, dass Lieferanten nicht ungefragt in Bürobereiche gelangen. Nach Sitzungen oder Veranstaltungen gehen sie die Etagen ab, schließen Fenster und Türen, schalten Licht aus und melden, was nicht in Ordnung ist.
Im Handel liegt das Gewicht auf den Randzeiten. Früh am Morgen kommt die Anlieferung durch enge Zufahrten der Altstadt, abends zählt ein sauberer Verschluss. Auf Wunsch übernehmen wir den Ladenschluss, prüfen Rolltore und Notausgänge und machen in der Nacht Kontrollgänge um das Gebäude, deren Ergebnis mit Uhrzeit im Bericht steht.
Leere Gebäude und Flächen im Umbruch
Moers hat in den vergangenen Jahrzehnten viel Wandel erlebt. Die Schachtanlagen Rheinpreußen und Pattberg wurden 1990 und 1993 geschlossen, auf früheren Zechenflächen entstanden Gewerbe und Grün. Solche Übergänge lassen Gebäude zurück, die eine Zeit lang niemand nutzt: Büros zwischen zwei Mietern, Läden nach einem Auszug, Hallen vor dem Abriss.
Ein leeres Haus lockt Neugierige, Sprayer und Metalldiebe. Wir sichern solche Objekte mit regelmäßigen Kontrollen, prüfen Türen, Fenster, Dachluken und Kellerabgänge, achten auf Wasser- und Sturmschäden und halten jede Feststellung mit Foto fest. Wenn Sie es wünschen, nehmen wir Zählerstände auf oder lüften. So haben Eigentümer und Versicherer einen lückenlosen Nachweis über den Zustand des Gebäudes.
So planen wir außerhalb unserer Kernregion
Moers gehört nicht zu unserer Kernregion Nord, und in Nordrhein-Westfalen haben wir kein eigenes Büro. Wir übernehmen Objekte hier vorhabenbezogen: Vor jeder Zusage prüfen wir, ob Personal, Anreise und Vertretung über die gesamte Laufzeit gesichert sind. Erst dann bekommen Sie eine feste Besetzung und einen Ansprechpartner, der Ihr Objekt kennt.
Vor dem ersten Dienst legen wir mit Ihnen eine Dienstanweisung fest: Wer hat Zutritt, welche Türen bleiben verschlossen, wen rufen wir bei einem Schaden an. Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr über die Stadt lesen Sie unter Sicherheitsdienst Moers, die Leistung im Überblick unter Objektschutz.
Was Objektschutz in Moers kostet
Als Richtwert rechnen Sie mit 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo im Rahmen ein Auftrag liegt, hängt beim Objektschutz vor allem davon ab, ob ein Posten dauerhaft besetzt ist oder einzelne Kontrollen genügen. Ein Empfang zu Bürozeiten kostet anders als Nachtdienste an Wochenenden und Feiertagen. Auch die Zahl der Zugänge, zusätzliche Aufgaben wie Postannahme und die geforderte Qualifikation spielen hinein. Den Umfang klären wir bei einem Termin vor Ort. Wie wir landesweit vorgehen, steht unter Objektschutz in Nordrhein-Westfalen.


