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Werkschutz in Moers:Tore, Tanklager und Hallen am linken Niederrhein

Wo früher Kohle gefördert wurde, arbeiten heute Chemie, Lebensmittel- und Verpackungsbetriebe. Für Werke mit Schichtbetrieb, Gefahrstoffen oder empfindlicher Ware stellen wir Werkschutz vorhabenbezogen.

Kreis Wesel · ISO 9001 · DIN 77200

Vom Bergbau zur verarbeitenden Industrie

Im späten 19. Jahrhundert lösten Maschinenbau und Bergbau in Moers die Textilindustrie ab. Die Zeche Rheinpreußen teufte ab 1900 ihre Schächte in Hochstraß und Utfort ab, später kamen die Pattberg-Schächte in Repelen hinzu. Mit dem Ende der Förderung wandelte sich die Stadt: Heute prägen mittelständische Betriebe, Logistik und ein großes Chemiewerk das gewerbliche Bild.

Für den Werkschutz bedeutet das ein breites Feld. Ein Chemiestandort mit Tanklager stellt andere Fragen als ein Lebensmittelbetrieb mit Kühlkette oder ein Verpackungswerk mit Papierlager. Gemeinsam ist allen, dass Tore und Zufahrten über Schichtwechsel und Wochenenden hinweg verlässlich besetzt sein müssen.

Betriebe, die den Standort prägen

Einige Beispiele zeigen die Bandbreite in Moers:

  • INEOS Solvents an der Römerstraße 733 in Meerbeck – 38 Hektar, rund 345 Beschäftigte, Lösemittel wie Isopropylalkohol, Methylethylketon und sekundäres Butanol
  • Moers Frischeprodukte – Gemeinschaftsunternehmen von Dr. Oetker und Molkerei Gropper, das seit 2018 Desserts und Milchprodukte herstellt
  • Wellpappen Peters – Verpackungen aus Wellpappe
  • Niederrhein-Gold Tersteegen – Fruchtsäfte
  • HDM – Holzverarbeitung
  • ETW Energietechnik – Blockheizkraftwerke

Hinzu kommen die Bauunternehmung Maas und viele kleinere Hersteller, Werkstätten und Lager in den Gewerbegebieten von Hülsdonk, Utfort und Genend.

Chemie in Meerbeck: Tankwagen, Bahn und Unterweisung

Das Werk in Meerbeck wurde 1936 von der Bergbaugesellschaft Rheinpreußen als Anlage für synthetische Kraftstoffe gebaut und stellt seit 1939 chemische Produkte her. Heute ist es über eine Bahnverbindung an einen eigenen Hafen mit Lager in Duisburg-Homberg angeschlossen, Ware geht also über Schiene, Wasser und Straße. An der Pforte eines solchen Standorts zählt, wer mit welchem Fahrzeug und welcher Ladung kommt.

Typische Aufgaben sind der Abgleich von Kennzeichen und Frachtpapieren mit angemeldeten Fahrten, die Lenkung von Tankwagen zur richtigen Station, die Kontrolle von Unterweisungsnachweisen und die Begleitung von Besuchern. In der Nacht führen Runden an Tanklagern, Rohrbrücken und Zäunen entlang. Jede Feststellung steht mit Uhrzeit im Bericht, und bei Störungen verständigen wir die Bereitschaft des Werks nach Ihrem Meldeplan.

Lebensmittel, Papier, Holz: worauf es dort ankommt

In Molkerei- und Saftbetrieben steht die Hygiene im Vordergrund. Fremdfirmen dürfen nur über festgelegte Wege und mit Schutzkleidung in die Produktion, Kühlfahrzeuge brauchen kurze Standzeiten an der Rampe. Unsere Kräfte halten diese Regeln an der Pforte durch und achten nachts darauf, dass Kühlhaustüren geschlossen und Störmeldungen der Technik weitergegeben werden.

In Verpackungs- und Holzbetrieben liegt die Gefahr eher im Lager. Papierrollen, Wellpappe und Holz brennen schnell, und ein offenes Rolltor fällt sonst erst am Morgen auf. Deshalb führen unsere Runden gezielt an Ladezonen, Brandschutztüren und Außenlagern vorbei. Bei Revisionen erfassen wir alle Fremdfirmen, prüfen Erlaubnisscheine und geben Schlüssel nur gegen Unterschrift aus.

Gewerbepark Genend und Anfahrt

Im Nordwesten der Stadt liegt der Grafschafter Gewerbepark Genend, den Moers seit 1997 gemeinsam mit Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg entwickelt. Nördlich davon kreuzen sich A 42 und A 57, im Süden verbindet das Kreuz Moers die A 57 mit der A 40 Richtung Duisburg. Lkw erreichen die Betriebe dadurch schnell, an den Toren ballen sich die Anlieferungen deshalb oft in den frühen Stunden.

Unsere Kernregion ist der Norden, in Nordrhein-Westfalen unterhalten wir kein Büro. Einen Werkschutz in Moers sagen wir daher erst zu, wenn geklärt ist, woher die Kräfte kommen, wie sie anreisen und wer bei Urlaub oder Krankheit einspringt. Danach arbeitet bei Ihnen ein gleichbleibendes Team, und Sie haben einen festen Ansprechpartner. Jede Kraft bringt wenigstens die Unterrichtung nach § 34a GewO mit, das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Grundsätzliches zur Leistung finden Sie unter Werkschutz.

Kosten für Werkschutz in Moers

Weil ein Werkschutzvertrag in der Regel lange läuft, lässt sich die Besetzung gut im Voraus planen. Rechnen Sie mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine durchgehend besetzte Chemiepforte mit Tankwagenabfertigung kostet mehr als einige Kontrollgänge am Sonntag in einer kleinen Halle. Ebenso fließen ein, wie viele Zufahrten besetzt werden, wie viele Feiertage in den Dienstplan fallen, ob Taschen- oder Fahrzeugkontrollen dazukommen und welche Qualifikation verlangt ist. Den Umfang klären wir bei einem Rundgang über das Gelände, bei dem wir auch Ihre Sicherheitsfachkraft und die Schichtleitung kennenlernen. Unser Vorgehen in anderen Städten des Landes zeigt Werkschutz in Nordrhein-Westfalen.

Häufige Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet

Ist Werkschutz für ein Chemiewerk in Meerbeck möglich?+

Ja, vorhabenbezogen. Grundlage sind die Werksregeln zu Gefahrgut, Sicherheitsunterweisung und Zugang, in die wir unsere Kräfte vor Dienstbeginn vor Ort einführen lassen.

Können Sie nur Nächte und Wochenenden in einem Betrieb im Gewerbepark Genend abdecken?+

Ja. Am Tag kümmern sich Ihre Leute selbst um das Tor, ab Feierabend und an freien Tagen gehen unsere Kräfte Streife über Hof, Hallen und Außenlager.

Wie halten Sie Hygieneregeln in einem Lebensmittelbetrieb ein?+

Wir lassen uns Ihre Regeln für Wege, Schutzkleidung und Besucher erklären und setzen sie an der Pforte durch, auch gegenüber Fremdfirmen.

Was heißt vorhabenbezogen für Moers?+

Ohne eigenes Büro im Land planen wir jeden Auftrag einzeln. Erst wenn Besetzung, Anfahrt und Vertretung für die gesamte Vertragsdauer feststehen, geben Sie von uns eine Zusage.

Welche Nachweise bringen Ihre Werkschutzkräfte mit?+

Jede Kraft hat wenigstens die Unterrichtung nach § 34a GewO, wer mehr Verantwortung trägt, die Sachkundeprüfung. Die Eigenheiten Ihres Betriebs vermittelt die Einweisung vor Ort.

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