Eine Stadt der Zentralen und des Handels
Die Wirtschaft in Mülheim stützt sich seit jeher auf Handel und Dienstleistungen, die Stadt gilt als Zentrum des deutschen Lebensmitteleinzelhandels. Aldi Süd führt hier seine Zentrale, Tengelmann hatte sie in Speldorf, Brenntag saß bis 2017 im Rhein-Ruhr-Zentrum. Die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft hat ihre Hauptverwaltung gleich neben der Stadthalle in Broich. Auf rund 91 Quadratkilometern leben gut 171.000 Menschen.
Für den Objektschutz heißt das: Viele Gebäude sind tagsüber voll mit Beschäftigten und Besuchern und abends fast leer. Andere stehen gerade zwischen zwei Nutzungen. Beide Fälle brauchen eine andere Art von Präsenz.
Wie lange ein solcher Wandel dauern kann, zeigt das frühere Tengelmann-Areal in Speldorf. Dort entstand 1912 eine Schokoladenfabrik, die über Jahrzehnte erweitert und aufgestockt wurde; 1977 kam das Gelände des benachbarten Schlachthofs hinzu, von dem an der Ulmenallee noch Pförtnerhäuschen und die alte Kraftzentrale stehen. Ab 2003 wurde die Produktion eingestellt, 2020 übernahm Soravia das rund 13 Hektar große Stammareal. Seitdem wird das Altbau-Ensemble saniert, während Teile bereits wieder genutzt werden, etwa von der Hochschule Ruhr West. Zwischen genutzten und leeren Gebäudeteilen braucht es klare Zuständigkeiten für Schlüssel, Tore und Kontrollgänge.
Gebäude und Areale mit Schutzbedarf
Einige Beispiele, an denen sich die Aufgaben gut zeigen lassen:
- Rhein-Ruhr-Zentrum an der A 40: 1973 eröffnet, über 200 Geschäfte und mehr als 5.000 Stellplätze, überwiegend in Parkhäusern
- Forum City Mülheim an der Schloßstraße, 1974 als City-Center fertiggestellt
- Ruhrpromenade mit Stadthafen, Medienhaus und den Wohnungen im Palais am Stadtkai
- Haus der Wirtschaft, das Gründerzentrum im früheren Siemens-Verwaltungsbau am Hafen
- Parkstadt Mülheim in Speldorf: rund 13 Hektar früheres Tengelmann-Areal mit etwa 70.000 Quadratmetern Geschossfläche im Umbau
- Rathaus Am Rathaus 1 und die städtischen Verwaltungsgebäude in der Innenstadt
Beim Rhein-Ruhr-Zentrum haben 2023 die Eigentümer gewechselt, eine umfassende Modernisierung war angekündigt. Solche Phasen mit Mietern, die gehen, und Flächen, die umgebaut werden, sind für Objektschutz besonders heikel: Ein Teil des Hauses ist belebt, ein anderer leer, und die Grenze verschiebt sich jeden Monat.
Empfang am Tag, Kontrolle in der Nacht
In Verwaltungen und Zentralen übernehmen wir Empfang und Besucheranmeldung, geben Ausweise aus und begleiten Gäste in Bereiche, die nicht offen zugänglich sind. Nach Feierabend gehen wir das Haus ab, schließen Türen und Fenster, schalten die Alarmanlage scharf und halten fest, was offen stand oder beschädigt war.
In Einkaufszentren und Geschäftshäusern liegt der Schwerpunkt anders: Ladenschluss, Kontrolle von Notausgängen, Parkhäusern und Anlieferzonen und eine Runde durch Treppenhäuser, in denen sich nachts niemand aufhalten sollte. Bei leerstehenden Gebäuden auf Umbauarealen prüfen wir Zugänge, Zäune und Fenster, sehen nach Wasserschäden und melden aufgebrochene Türen mit Foto an den Eigentümer.
Wie wir Objektschutz in Mülheim umsetzen
Unser Hauptsitz ist Neumünster, Niederlassungen haben wir in Berlin und Bremen. In Nordrhein-Westfalen gibt es kein Staffsec-Büro, Objektschutz in Mülheim an der Ruhr übernehmen wir deshalb vorhabenbezogen. Vor der Zusage prüfen wir, ob wir Ihre Schichten dauerhaft mit denselben Kräften besetzen können. Wenn nicht, sagen wir das, bevor ein Vertrag entsteht.
Ein fester Ansprechpartner schreibt mit Ihnen die Dienstanweisung und ist unter +49 4321 78 33 590 Tag und Nacht erreichbar. Unser Personal hat mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, am Empfang mit Zutrittsentscheidung die Sachkundeprüfung. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Leistung unter Objektschutz, für das ganze Land unter Objektschutz in Nordrhein-Westfalen, für die Stadt unter Sicherheitsdienst Mülheim an der Ruhr. Gebäude in der Nachbarstadt finden Sie bei Essen.
Kosten für Objektschutz in Mülheim an der Ruhr
Für Objektschutz rechnen wir mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Empfang zu Bürozeiten liegt meist im unteren Teil der Spanne, eine durchgehende Besetzung mit vielen Nacht- und Wochenendstunden weiter oben.
Steht ein Gebäude leer, ist eine feste Wache oft nicht nötig. Dann kann eine Mischung aus Verschlussdienst am Abend und unregelmäßigen Kontrollgängen reichen, die deutlich weniger Stunden braucht. Welche Form zu Ihrem Gebäude passt, klären wir bei der Begehung und schreiben beide Varianten in das Angebot, wenn beide in Frage kommen.


