Eine Gemeinde, verteilt über knapp 25 Quadratkilometer
Barsbüttel ist seit 1974 eine amtsfreie Gemeinde. Damals kamen Stellau, Willinghusen und Teile von Stemwarde hinzu; die vier Wagenräder im Wappen erinnern an diesen Zusammenschluss. Heute verteilen sich gut 13.300 Einwohner auf 24,68 Quadratkilometer. Zwischen den Ortsteilen liegen Felder und Landstraßen, im Norden schließt das Gewerbegebiet an die Autobahn an.
Für einen Revierdienst ist diese Struktur günstig. Kein Objekt liegt so weit vom anderen entfernt, dass eine Runde unwirtschaftlich würde, und doch braucht es ein Fahrzeug, um Gewerbehalle, Sportanlage und Dorfgemeinschaftshaus in einer Nacht mehrfach zu erreichen.
Ein weiterer Vorteil: Je mehr Objekte eine Streife in einem kleinen Gebiet betreut, desto besser kennt sie die Gegend. Fahrzeuge, die sonst nie dort stehen, Licht in einer Halle, die längst geschlossen sein müsste, oder ein offenes Tor fallen einer Kraft auf, die jede Nacht dieselben Wege fährt. Dieses Ortswissen ist der eigentliche Wert eines Revierdienstes und lässt sich durch Technik allein kaum ersetzen.
Was in eine Runde gehört
Typische Ziele einer Revierfahrt in Barsbüttel sind die folgenden Orte und Objektarten. Sie beschreiben möglichen Bedarf, keine bestehenden Aufträge:
- Hallen und Lagerflächen im Gewerbegebiet Nord am A-1-Anschluss
- Sportanlagen am Soltausredder mit Helmut-John-Stadion, Skatepark und Dirtbike-Park
- Sportplatz und Schulturnhalle an der Stemwarder Landstraße in Willinghusen
- Mehrzweckhalle und Bolzplatz in der Schulstraße in Stellau sowie der Bolzplatz am Kronshorster Weg in Stemwarde
- Dorfgemeinschaftshäuser und Jugendclubs in den Ortsteilen, die abends und am Wochenende unbeaufsichtigt sind
Ablauf einer Kontrolle
Bei jedem Halt prüfen unsere Kräfte, ob Türen und Tore verschlossen, Fenster zu und Lichter aus sind. Sie sehen nach Zäunen, Containern und abgestellten Fahrzeugen und achten auf Spuren von Vandalismus, etwa Graffiti oder beschädigte Beleuchtung. Was auffällt, wird mit Uhrzeit und auf Wunsch mit Foto festgehalten.
Die Zeiten wechseln, damit niemand den Ablauf ausrechnen kann. Neben den Kontrollen übernehmen wir Schließ- und Öffnungsdienste, etwa nach Vereinsabenden in einer Halle, und verwahren Ihre Schlüssel, damit wir bei einem Alarm sofort hineinkommen.
Im Winter kommen weitere Punkte hinzu: Läuft die Heizung, sind Wasserleitungen in leerstehenden Räumen frostgefährdet, hat ein Sturm Zaunfelder oder Dachbleche gelöst? Gerade bei Vereinsheimen und kleineren Gewerbeobjekten, die am Wochenende niemand betritt, fallen solche Schäden sonst erst Tage später auf. Unsere Streife meldet sie noch in der Nacht, sodass Sie einen Handwerker beauftragen können, bevor aus einem kleinen Schaden ein großer wird.
Löst Ihre Einbruch- oder Störmeldeanlage aus, fährt eine Streife das Objekt an, prüft die Lage von außen und innen, verständigt bei Bedarf die Polizei und sichert das Gebäude, bis ein Verantwortlicher eintrifft.
Verkehrswege und Erreichbarkeit
Die Umgehungsstraße des Hauptorts, eingeweiht im Oktober 2006, und die Anschlussstelle an der A 1 machen die Wege kurz. Über die A 24 sind auch Objekte im Süden des Hamburger Umlands schnell erreichbar. Deshalb lassen sich Runden in Barsbüttel gut mit Kontrollen in Glinde oder Ahrensburg verbinden.
Geplant wird der Revierdienst aus unserem Hauptsitz in Neumünster; Barsbüttel liegt in unserer Kernregion Nord. Alle Leistungen für den Ort sehen Sie unter Sicherheitsdienst Barsbüttel.
Personal und Nachweise
Unsere Streifen sind mit Personal besetzt, das mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO besitzt. Jede Kontrolle wird elektronisch erfasst, sodass Sie im Bericht genau sehen, welcher Punkt wann angefahren wurde. Die Organisation ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Wie der Dienst grundsätzlich funktioniert, beschreibt die Seite Revier- und Interventionsdienste.
Kosten des Revierdienstes
Weil sich mehrere Kunden eine Streife teilen, ist ein Revierdienst meist deutlich günstiger als ein fester Posten. Grundlage der Kalkulation ist ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde, umgerechnet auf die tatsächliche Zeit, die eine Kontrolle an Ihrem Objekt braucht. Mehr Kontrollen je Nacht, Rundgänge im Gebäude, Feiertage und Alarmanfahrten außerhalb der Runde verschieben den Betrag. Wir zeigen Ihnen, welche Häufigkeit für Ihr Risiko sinnvoll ist.


