Eine Stadt mit weit verteilten Ortsteilen
Friedrichsdorf ist auf gut 30 Quadratkilometern verteilt. Zur Kernstadt gehört seit 1916 Dillingen, mit der Gebietsreform von 1972 kamen Köppern im Norden, Seulberg im Süden und Burgholzhausen östlich der Autobahn hinzu. Zwischen den Ortsteilen liegen Felder, Wald und Verkehrswege. Wer nachts mehrere Objekte in verschiedenen Stadtteilen kontrollieren lassen will, braucht deshalb eine Runde, die diese Abstände klug ordnet.
Die wichtigste Verbindung ist die L 3057, die als Entlastungsstraße die frühere B 455 ersetzt hat und seit November 2014 durchgehend befahrbar ist. Burgholzhausen liegt jenseits der A 5, deren Anschlussstelle Friedberg/Friedrichsdorf im Stadtgebiet liegt. Für einen Revierdienst heißt das: Kurze Wechsel zwischen Gewerbe und Wohnlage sind möglich, wenn die Reihenfolge stimmt.
Typische Objekte auf einer Runde
Eine Nacht kann im Gewerbegebiet an der Max-Planck-Straße beginnen, wo Lager und Bürogebäude nach Feierabend leer sind. Weiter geht es zu Ladenzeilen in der Kernstadt, etwa rund um das Taunus Carré an der Wilhelmstraße, und von dort zum Freibad am Dillinger Hang, das außerhalb der Saison ruht. In Seulberg, Köppern und Burgholzhausen folgen Wohnanlagen, Vereinsheime und kleinere Betriebe.
- Gewerbehallen und Büros an Max-Planck-Straße, Industriestraße und Otto-Hahn-Straße
- Einzelhandel und Parkflächen in der Kernstadt
- Freibad am Dillinger Hang und Sportanlagen außerhalb der Öffnungszeiten
- Wohnanlagen und Tiefgaragen in Seulberg und Köppern
- Betriebe im Gewerbegebiet Burgholzhausen
Die Stadt beschreibt sich selbst mit einem Kaufkraftindex von 124,2 für 2025, und viele Wohnstraßen liegen ruhig am Rand von Feld und Wald. Gerade in der dunklen Jahreszeit und in den Ferien, wenn Häuser tagelang leer stehen, fragen Eigentümergemeinschaften und Hausverwaltungen nach sichtbaren Kontrollen. Eine Streife, die zu unvorhersehbaren Zeiten auftaucht, Licht und Türen prüft und im Bericht festhält, was ihr auffällt, ist dafür oft die passende Lösung. Für Gewerbekunden gilt dasselbe an langen Wochenenden und zwischen den Jahren, wenn Betriebe geschlossen sind.
Was bei jeder Kontrolle passiert
Unsere Streife fährt jedes Objekt zu wechselnden Zeiten an, damit sich niemand auf einen festen Takt einstellen kann. Vor Ort prüft sie Türen, Rolltore, Fenster und Außenbeleuchtung, sieht nach abgestellten Fahrzeugen und Spuren an Zäunen. Ist etwas offen, wird es nach Rücksprache verschlossen; ist etwas beschädigt, geht eine Meldung an den von Ihnen benannten Ansprechpartner.
Auf Wunsch übernehmen wir auch den Schließdienst: abends Gebäude verriegeln und Alarmanlage scharf schalten, morgens wieder öffnen. Löst Ihre Anlage aus und informiert uns Ihr Errichter oder seine Notrufzentrale, fährt eine Kraft zum Objekt, verschafft sich ein Bild und entscheidet mit Ihnen, ob Polizei oder Handwerker gerufen werden. Jede Kontrolle steht mit Uhrzeit und Befund im Bericht.
Zum Start eines Reviers fahren wir die Objekte gemeinsam mit Ihnen ab. Dabei legen wir fest, welche Türen geprüft werden, wo Licht brennen muss, welche Bereiche tabu sind und wer bei welchem Befund angerufen wird. Ändert sich etwas, etwa durch einen Mieterwechsel oder eine neue Zufahrt, passen wir die Anweisung an, damit jede Kraft auf der Runde mit demselben Stand arbeitet.
Planung außerhalb der Kernregion
Unsere Niederlassungen liegen in Neumünster, Berlin und Bremen. In Hessen sind wir ohne eigenes Büro und übernehmen Revierdienste vorhabenbezogen. Ein Revier lohnt sich nur, wenn genug Objekte auf einer Strecke liegen und die Besetzung dauerhaft gesichert ist. Deshalb prüfen wir vor jeder Zusage, ob wir die vereinbarten Kontrollen in Friedrichsdorf verlässlich leisten können, und sagen offen, wenn nicht.
Einsatzzeiten, Kontrollpunkte und Meldewege halten wir in einer Objektanweisung fest. Schlüssel nehmen wir gegen Quittung entgegen. Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, wir sind nach ISO 9001 zertifiziert und arbeiten nach DIN 77200. Sie erreichen uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590.
Kosten des Revierdienstes
Abgerechnet wird nach Einsatzzeit, als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei einer Revierrunde teilen sich mehrere Objekte die Fahrzeit, deshalb fällt für Sie meist nur ein Bruchteil einer Stunde je Kontrolle an. Mehr Kontrollen pro Nacht, Schließdienste mit festen Uhrzeiten und Einsätze an Feiertagen erhöhen den Aufwand.
Für viele Objekte ist eine Runde günstiger als ein fester Wachposten, solange keine dauerhafte Anwesenheit verlangt wird. Wie Revierdienste im übrigen Land aussehen, beschreibt Revierdienst in Hessen. Für Betriebe östlich der Stadt gibt es außerdem Sicherheitsdienst Karben.


