Warum Laatzen sich für Runden eignet
Die Stadt zieht sich von der Grenze zu Hannover nach Süden bis Gleidingen und nach Osten bis an die A 7 bei Ingeln-Oesselse. Auf diesem Gebiet liegen sechs Stadtteile mit eigenem Charakter: das alte Dorf Alt-Laatzen mit seiner Kapelle, Grasdorf mit dem Klinikum, das geplante Zentrum Laatzen-Mitte, Rethen mit zwei Gewerbegebieten und S-Bahn-Halt sowie die dörflichen Ortsteile Gleidingen und Ingeln-Oesselse.
Ein Revierdienst fährt solche Strecken nachts in einer festen Abfolge ab, verändert aber die Zeiten, damit niemand die Kontrollen vorhersagen kann. Weil die Stadtteile über Hildesheimer Straße, Erich-Panitz-Straße und die B 6 kurz miteinander verbunden sind, lassen sich viele Objekte in einer Nacht mehrfach anfahren.
Welche Objekte in eine Runde passen
Typisch für den Revierdienst in Laatzen sind Gebäude, die zu klein für eine feste Besetzung sind, aber regelmäßig gesehen werden sollten. Beispiele für Arten und Lagen, keine Auftraggeber:
- Werkstätten, Hallen und Bürogebäude in den Gewerbegebieten von Rethen und an der Kreuzung B 6 / B 443
- Schulgebäude und Sporthallen in Laatzen-Mitte, Grasdorf und Alt-Laatzen während Ferien und Wochenenden
- Vereinsheime und Sportplätze, etwa in Grasdorf, wo VfL Grasdorf und Germania Grasdorf beheimatet sind
- Gemeindehäuser und Kirchen in Gleidingen, Rethen und Oesselse, die unter der Woche verschlossen sind
- Einzeln liegende Gebäude am Ortsrand von Ingeln-Oesselse, nahe Bockmerholz und Windkraftanlagen
Ebenso gehören leer stehende Läden und Wohnungen in den Rundendienst, solange sie auf einen neuen Mieter warten.
Was bei jeder Anfahrt passiert
Am Objekt prüfen wir, was vorher festgelegt wurde: Türen, Tore, Fenster im Erdgeschoss, Beleuchtung, Zäune und Zugänge zu Kellern oder Dächern. Auf Wunsch gehen wir mit dem hinterlegten Schlüssel ins Gebäude, kontrollieren Heizung und Wasser und schalten Licht oder Alarmanlage. Jede Kontrolle wird mit Uhrzeit und Standort erfasst, Auffälligkeiten mit Foto.
Für Gebäude mit Alarmanlage übernehmen wir die Interventionsfahrt. Geht eine Meldung ein, fährt die nächste Streife hin, prüft das Objekt, sichert es bei Bedarf und meldet sich bei Ihnen. Schlüssel lagern wir gesichert und geben sie nur an berechtigte Personen heraus.
Ändert sich etwas an Ihrem Objekt, etwa ein neuer Mieter, ein zusätzlicher Zugang oder eine Baustelle nebenan, passen wir die Kontrollpunkte an. Sie teilen uns die Änderung mit, wir bestätigen den neuen Ablauf schriftlich.
Die Lage zwischen Hannover und Sarstedt
Weil Laatzen direkt an Hannover anschließt und im Süden an Sarstedt, Pattensen und Sehnde grenzt, lassen sich Runden über die Stadtgrenze hinaus verlängern. Gerade für Unternehmen mit mehreren Filialen oder für Hausverwaltungen mit Beständen in mehreren Orten ist das wirtschaftlich: Eine Streife fährt nacheinander Objekte in verschiedenen Gemeinden an.
In Messewochen planen wir die Fahrzeiten vorsichtiger, weil auf Messeschnellweg und B 6 mehr Verkehr herrscht. Die Zahl der vereinbarten Kontrollen bleibt gleich, nur die Reihenfolge passen wir an.
Organisation und Personal
Laatzen gehört zu unserer Kernregion Nord. Geplant wird aus der Niederlassung Bremen und dem Hauptsitz in Neumünster mit eigenen Kräften, ein Büro in Laatzen haben wir nicht. Revierfahrer haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Alarmverfolgung setzen wir Kräfte mit Sachkundeprüfung ein.
Wir arbeiten nach ISO 9001 und DIN 77200 und sind rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Mehr über alle Leistungen in der Stadt lesen Sie unter Sicherheitsdienst Laatzen, für das Nachbargebiet unter Lehrte.
Preisrahmen für Revierfahrten
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Beim Revierdienst zahlen Sie in der Regel nicht für eine durchgehende Anwesenheit, sondern für die tatsächliche Zeit am Objekt und einen Anteil an der Fahrt. Je mehr Objekte auf einer Runde liegen, desto kleiner wird dieser Anteil.
Den Preis bestimmen vor allem die Zahl der Kontrollen pro Nacht, ob wir ins Gebäude gehen und wie oft Alarmfahrten anfallen. Wir nennen Ihnen vorab einen festen Monatsbetrag für die vereinbarten Kontrollen und einen gesonderten Satz für Alarmeinsätze.


