Eine Stadt mit weiten Wegen
Das Stadtgebiet von Ludwigslust misst knapp 79 Quadratkilometer. Neben der Kernstadt gehören die Ortsteile Glaisin, Hornkaten, Kummer, Niendorf/Weselsdorf und Techentin dazu, verbunden über Bundes-, Landes- und Kreisstraßen. Gewerbe liegt nicht an einem Punkt, sondern verteilt sich auf fünf ausgewiesene Gebiete an den Ausfallstraßen und den Gewerbepark in der Stadt.
Für einen Revierdienst ist diese Verteilung günstig: Zwischen den Gebieten liegen nur wenige Minuten Fahrt, und Wohnanlagen, Schulen oder Vereinsheime lassen sich unterwegs mit anfahren. So teilen sich mehrere Auftraggeber eine Streife, und jeder bekommt Kontrollen, die er allein kaum bezahlen würde.
Gebiete, die eine Runde verbinden kann
So könnte eine Nachtrunde durch Ludwigslust aussehen, je nach Auftraggebern in anderer Reihenfolge:
- Gewerbegebiet Nord an der Wöbbeliner Straße, Ausfahrt Richtung Schwerin, 10,5 Hektar
- Gewerbegebiet Großer Kamp an der Neustädter Straße mit Autohäusern, Handwerk, Tiefbau, Sanitärgroßhandel und Fensterbau
- Gewerbepark BAMA im Dreieck Grandweg, Paschenstraße und Neustädter Straße
- Industriegebiet Stüdekoppel an der B 191 Richtung Dömitz
- Industriegebiet Dohlsche Tannen an der B 5 Richtung Grabow
- Gewerbegebiet Süd an der Bauernallee in Techentin
- Sporthallen, Schulen und Vereinsheime in Kernstadt, Kummer und Techentin
Was die Streife an jedem Halt tut
An jedem Objekt gehen unsere Kräfte die vereinbarten Punkte ab: Türen, Tore, Fenster, Zäune, Außenlager, Fahrzeuge auf dem Hof. Sie achten auf brennendes Licht, laufende Maschinen, Wasser auf dem Boden und auf Spuren, die vorher nicht da waren. Wer sich unbefugt auf dem Gelände aufhält, wird angesprochen; bei Gefahr wird die Polizei gerufen.
Auf Wunsch übernimmt die Streife auch Verschluss- und Öffnungsdienste, etwa das Abschließen einer Sporthalle nach dem Training oder das Öffnen eines Tors für einen frühen Lieferanten. Jeder Halt wird mit Uhrzeit und Feststellungen im Bericht festgehalten, den Sie am nächsten Morgen erhalten.
Alarmverfolgung über die Runde
Viele Betriebe in den Gewerbegebieten haben eine Einbruchmeldeanlage, die auf eine Notruf- und Serviceleitstelle aufgeschaltet ist. Wenn diese Stelle uns verständigt, fährt die nächste Streife gezielt zum Objekt, prüft die Außenhaut, betritt das Gebäude, wenn Sie das vorher freigegeben haben, und meldet das Ergebnis zurück. Fehlalarme werden genauso dokumentiert wie echte Auslösungen, damit Sie die Ursache abstellen können.
Weil die Runde ohnehin unterwegs ist, kommen wir schneller an als ein Dienst, der für jeden Alarm eigens anreisen muss. Wie schnell genau, hängt von Uhrzeit und Lage der Runde ab; das besprechen wir offen, bevor Sie sich entscheiden.
Damit die Streife im Ernstfall handeln kann, legen wir vorher fest, ob und wie sie ins Gebäude darf, wen sie nach der Kontrolle anruft und was bei einem offenen Fenster oder einer eingeschlagenen Scheibe geschieht, bis ein Handwerker kommt.
Planung aus der Kernregion Nord
Mecklenburg-Vorpommern gehört zu unserer Kernregion Nord. Ein eigenes Büro in Ludwigslust haben wir nicht; die Runden planen wir aus unserem Personalstamm und steuern sie von Neumünster und Berlin aus. Ein Revier lohnt sich für uns wie für Sie erst, wenn mehrere Objekte zusammenkommen. Deshalb prüfen wir zunächst, welche Kontrollen in der Gegend schon gefahren werden oder geplant sind.
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, die Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Leistung lesen Sie unter Revier- und Interventionsdienste und Revierdienst in Mecklenburg-Vorpommern. Für Objekte in der Nachbarschaft lohnt ein Blick auf Parchim; die Stadtübersicht steht unter Sicherheitsdienst Ludwigslust.
Kosten einer Runde
Beim Revierdienst zahlen Sie nicht für eine ganze Schicht, sondern für die Zeit, die die Streife bei Ihnen verbringt, und einen Anteil an der Fahrt. Als Richtwert für die eingesetzte Stunde gelten 23 bis 50 € netto. Je mehr Kontrollen pro Nacht und je mehr davon am Wochenende, desto höher der Monatsbetrag. Wir rechnen Ihnen mehrere Varianten vor, etwa zwei oder vier Kontrollen pro Nacht.


