Warum Pinneberg für Revierdienst gut geeignet ist
Pinneberg hat eine der höchsten Bevölkerungsdichten im Land: gut 2.000 Menschen je Quadratkilometer. Die Stadtteile Zentrum, Quellental, Thesdorf, Eggerstedt, Pinnebergerdorf und Waldenau-Datum gehen fast ohne Lücke ineinander über. Für Eigentümer kleinerer Objekte ist das ein Vorteil: Statt eine eigene Wache zu bezahlen, teilen sie sich eine Streife mit anderen Kunden auf derselben Route. Die Wege zwischen den Kontrollpunkten sind kurz, die Zeit vor Ort entsprechend länger.
Ein Revierdienst fährt Ihr Objekt in der Nacht oder am Wochenende mehrfach an, prüft Türen, Fenster und Beleuchtung und reagiert, wenn etwas nicht stimmt. Die Uhrzeiten wechseln, damit niemand ein festes Muster ablesen kann.
Die Stadtteile als Kontrollroute
Eine typische Pinneberger Runde verbindet sehr unterschiedliche Objekte. Aus der Stadtstruktur ergeben sich etwa diese Schwerpunkte:
- Zentrum: Ladenlokale an der Fußgängerzone Dingstätte, das Pinneberger Einkaufs-Zentrum und Büros rund um die Bismarckstraße.
- Thesdorf: Praxen und Dienstleister, dazu der S-Bahn-Halt mit Park-and-Ride-Anlage, an dem Fahrzeuge über Nacht stehen.
- Quellental: Wohnanlagen mit Tiefgaragen, Kellern und Gemeinschaftsräumen.
- Eggerstedt: die Parkstadt auf dem früheren Kasernengelände mit Büros, Gewerbe und neuen Wohnhäusern.
- Waldenau-Datum: Gewerbehöfe an der Nienhöfener Straße und Flächen im Westen der Stadt.
- Burmeisterallee: Hallenbad und Wasserski-Arena, die außerhalb der Öffnungszeiten unbeobachtet sind.
Welche Punkte wir in welcher Reihenfolge anfahren, legen wir für jede Route neu fest, damit Fahrzeiten kurz bleiben und jeder Kunde die vereinbarte Zahl an Kontrollen erhält.
Verkehrsachsen und Alarmverfolgung
Die Stadt ist über drei Anschlussstellen der A 23 im Osten, die Landesstraße 103 im Westen und die Westumgehung erschlossen. Diese Achsen bestimmen, wie schnell ein Streifenwagen von einem Ende der Stadt zum anderen kommt. Für die Alarmverfolgung planen wir deshalb so, dass die Streife nachts im Stadtgebiet unterwegs ist und bei einem Alarm direkt umgeleitet werden kann.
Löst Ihre Einbruchmeldeanlage aus, fährt die Streife das Objekt gezielt an, prüft die Außenhaut und öffnet bei Bedarf mit dem hinterlegten Schlüssel. Ist ein Einbruch erkennbar, wird die Polizei informiert und das Objekt bis zum Eintreffen eines Verantwortlichen gesichert. Ankunftszeit, Befund und getroffene Maßnahmen landen in einem Bericht.
Schließdienst, Schlüssel und Nachweise
Viele Kunden nutzen den Revierdienst auch für feste Aufgaben: Abends Türen abschließen und Licht löschen, morgens aufschließen, Schranken bedienen oder Heizung und Fenster in leeren Räumen prüfen. Die Schlüssel verwahren wir in einem gesicherten Schlüsseldepot, ihre Ausgabe wird protokolliert.
Jede Anfahrt wird mit Uhrzeit, Kontrollpunkt und Befund erfasst. So sehen Sie jederzeit, wann zuletzt jemand vor Ort war. Die Planung für Pinneberg erfolgt aus unserem Hauptsitz in Neumünster, die Stadt liegt in unserer Kernregion Nord. Mehr zur Arbeit in der Region steht auf der Seite Sicherheitsdienst Pinneberg, für das Umland etwa unter Elmshorn.
Für wen sich eine Pinneberger Streife lohnt
Revierdienst passt überall dort, wo eine Wache vor Ort zu teuer wäre, ein Gebäude aber nicht die ganze Nacht sich selbst überlassen bleiben soll. In Pinneberg sind das vor allem inhabergeführte Geschäfte, Arztpraxen, kleine Büros, Kitas und Vereinsheime sowie Hausverwaltungen mit mehreren Wohnanlagen im Stadtgebiet.
Auch Betriebe mit eigener Alarmanlage profitieren: Statt bei jedem Fehlalarm selbst nachts hinzufahren, lassen sie die Streife nachsehen und erhalten am Morgen den Bericht. Für Ferienzeiten, Umbauphasen oder nach einem Einbruchsversuch lässt sich die Zahl der Kontrollen vorübergehend erhöhen und danach wieder senken.
Kosten des Revierdienstes
Beim Revierdienst zahlen Sie nicht für eine durchgehende Anwesenheit, sondern für die vereinbarten Kontrollen. Grundlage für die Kalkulation ist der Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde, umgelegt auf Fahrzeit und Aufenthalt am Objekt. Weil sich mehrere Kunden eine Route teilen, ist eine einzelne Anfahrt deutlich günstiger als eine Wache vor Ort.
Den Ausschlag geben die Zahl der Kontrollen pro Nacht, die Dauer am Objekt, Innenkontrollen mit Schlüssel und die Frage, ob eine Alarmverfolgung inklusive sein soll.


