Bauen in Pinneberg: eng, nah am Bestand, gut angebunden
Pinneberg wächst nicht in die Fläche, sondern nach innen. Neue Wohnungen, Büros und Gewerbebauten entstehen auf ehemaligen Kasernen- und Industrieflächen, auf Lücken im Zentrum und an den Rändern, die über die Westumgehung neu erschlossen wurden. Für Baustellen bedeutet das: Baufelder liegen oft an Straßen mit Durchgangsverkehr, sind von mehreren Seiten zugänglich und schwer vollständig abzuschirmen.
Die gute Anbindung über die A 23 und die Nähe zu Hamburg machen Baustellen hier zugleich zu einem leichten Ziel. Wer nachts Kabel, Kupfer oder Werkzeug abtransportieren will, ist schnell auf der Autobahn. Eine Baustellenbewachung soll genau diese Gelegenheiten verhindern.
Aktuelle Bauvorhaben und Baufelder in der Stadt
Die folgenden Vorhaben zeigen, wie unterschiedlich die Anforderungen in Pinneberg ausfallen:
- Gesundheitscampus am Ossenpadd: Auf rund 14 Hektar soll bis Anfang der 2030er Jahre ein Krankenhaus mit 871 Betten entstehen, das die Standorte Pinneberg und Elmshorn zusammenführt. Eine Großbaustelle über viele Jahre mit wechselnden Gewerken.
- Parkstadt Eggerstedt: Auf dem früheren Kasernengelände laufen die letzten Bauabschnitte für Wohnen und Gewerbe, während Nachbarhäuser bereits bewohnt sind.
- Das Waldenau an der Nienhöfener Straße: ein Büro- und Gewerbezentrum mit über 4.700 Quadratmetern Mietfläche.
- Bahnhof Pinneberg: Seit 2018 wird der Bahnhof renoviert, unter anderem mit einem neuen Fußgängertunnel, bei laufendem S-Bahn- und Regionalverkehr.
- Gewerbegebiet Müßentwiete: Erschließung und Neubauten auf noch freien Flächen von zusammen rund 27.000 Quadratmetern.
Was auf Pinneberger Baustellen verschwindet und wie wir es verhindern
Die größten Verluste entstehen meist im Rohbau und beim Innenausbau. Dann liegen Kabeltrommeln, Kupferrohre, Heizungstechnik und Elektrowerkzeug auf der Baustelle, oft in Containern, die mit wenig Aufwand zu öffnen sind. Hinzu kommen Diesel aus Baumaschinen, Schäden durch Vandalismus und Jugendliche, die sich auf Gerüsten oder Kränen aufhalten.
Unsere Kräfte gehen das Baufeld in unregelmäßigen Abständen ab, prüfen Bauzäune, Container und Maschinen und achten auf fremde Fahrzeuge in der Umgebung. Morgens gleichen wir den Zustand mit dem Vorabend ab und melden Schäden an die Bauleitung, bevor die ersten Gewerke anrücken. Auf Wunsch kontrollieren wir tagsüber auch den Zugang und erfassen, welche Firmen mit wie vielen Personen auf der Baustelle sind.
Bewachungsformen je nach Bauphase
Nicht jede Baustelle braucht von Anfang an eine durchgehende Wache. Bei der Erschließung reichen oft einige Kontrollfahrten pro Nacht. Sobald teure Technik eingebaut wird, ist eine feste Nachtwache oder eine Kombination aus Wache und Videotechnik sinnvoll. Bei Großbaustellen wie am Ossenpadd kommen Tor- und Zufahrtskontrolle tagsüber hinzu.
Pinneberg liegt in unserer Kernregion Nord, die Einsätze planen wir aus Neumünster. Wir passen den Umfang mit jeder Bauphase an und reduzieren ihn, wenn das Gebäude geschlossen und die Technik verbaut ist. Für Baustellen im übrigen Land finden Sie Hinweise auf der Seite Baustellenbewachung in Schleswig-Holstein, für die Nachbarstadt etwa unter Wedel.
Am Ende jeder Nacht erhält die Bauleitung einen kurzen Bericht mit den Rundgangszeiten, festgestellten Mängeln am Bauzaun und besonderen Vorkommnissen. Fotos von beschädigten Containern oder offenen Toren hängen wir direkt an, damit Sie Schäden gegenüber Versicherung und Nachunternehmern belegen können. Unsere Kräfte sind nach § 34a GewO qualifiziert, das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Was die Bewachung einer Baustelle kostet
Für die Kalkulation gehen wir von 23 bis 50 € netto je Stunde als Richtwert aus. Eine Baustelle wird meist nachts und am Wochenende bewacht, also in Zeiten mit Zuschlägen. Bei Kontrollfahrten zahlen Sie nur die Zeit für Anfahrt und Rundgang, bei einer festen Wache die volle Schicht.
Wichtig für Ihre Planung: Der Schaden durch einen einzigen Kabeldiebstahl samt Bauverzug übersteigt oft die Kosten mehrerer Monate Bewachung. Wir beraten Sie, wann sich welche Form lohnt.


