Warum sich Weyhe in Touren denken lässt
Weyhe erstreckt sich über gut 60 Quadratkilometer zwischen der Bremer Stadtgrenze im Norden und Syke im Süden. Ein großer Teil der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt, dazwischen liegen neun Ortsteile mit eigenen Wohn- und Gewerbeflächen. Eine Straße, die alles verbindet, gibt es nicht.
Für einen Revierdienst ist die Erschließung durch die A 1 entscheidend. Die Anschlussstelle Bremen-Arsten führt zu Dreye, Kirchweyhe, Lahausen, Sudweyhe und Jeebel, die Anschlussstelle Bremen/Brinkum zu Leeste, Erichshof und Melchiorshausen. Daraus lassen sich zwei Runden bilden, die sich bei Bedarf mit Objekten in Stuhr und im Bremer Süden verbinden.
Typische Stationen einer Runde
Die folgenden Gebiete eignen sich, um mehrere Objekte in einer Fahrt zusammenzufassen:
- Dreye-Ost, Dreye-West und Dreye-West III: drei Gewerbegebiete in direkter Nachbarschaft, nahe der Autobahn.
- Im Bruch: Gewerbe an der Verbindungsstraße zwischen Kirchweyhe und Leeste.
- Herrenweide in Erichshof: Handel und Autohäuser an B 6 und B 322.
- Handwerkerhof Melchiorshausen: Werkstätten und Lager direkt an der B 6.
- Ortsteile Sudweyhe, Lahausen und Jeebel: Vereinsheime, Hallen und landwirtschaftliche Betriebe in lockerer Bebauung.
- Ortskern Leeste: öffentliche Gebäude und Geschäfte rund um Rathaus und Henry-Wetjen-Platz.
So läuft eine Kontrolle ab
Bei jeder Anfahrt prüft die Streife, was in Ihrer Dienstanweisung steht: Außentüren, Tore, Fenster, Beleuchtung, auf Wunsch auch die Innenräume. Die Zeiten wechseln von Nacht zu Nacht, damit niemand aus der Nachbarschaft ein Muster erkennen kann. Was festgestellt wurde – eine unverschlossene Tür, ein beschädigter Zaun, ein Fahrzeug, das nicht dorthin gehört – steht mit Uhrzeit im Bericht.
Für viele Betriebe ist der Revierdienst die wirtschaftliche Alternative zur Wache vor Ort. Sie zahlen nicht für eine ganze Nacht, sondern für die Minuten, die die Streife bei Ihnen verbringt, und den Anteil an der Fahrt.
Damit eine Kontrolle mehr ist als ein Blick aus dem Auto, legen wir vorab gemeinsam fest, welche Punkte zu Fuß abgegangen werden. Bei einem Autohaus sind das vielleicht die abgestellten Fahrzeuge auf dem Hof und die Werkstatttore, bei einem Vereinsheim die Fenster zur Rückseite und der Getränkeraum, bei einem Handwerksbetrieb der Materialcontainer hinter der Halle. Diese Punkte stehen in der Dienstanweisung und werden bei jeder Anfahrt in derselben Reihenfolge geprüft.
Neben der reinen Kontrolle kann die Streife kleinere Aufgaben erledigen, die sonst ein Mitarbeiter am Abend übernehmen müsste. Dazu gehört das Ein- und Ausschalten von Beleuchtung, das Schließen eines Tores nach der letzten Anlieferung oder das Öffnen für einen Reinigungsdienst am frühen Morgen. Solche Dienste vereinbaren wir mit festen Zeiten und halten sie wie jede Kontrolle mit Uhrzeit fest.
In den Sommermonaten fragen manche Vereine und Betriebe in den Ortsteilen nach zusätzlichen Kontrollen am Wochenende, wenn Gelände und Hallen über Tage nicht genutzt werden. Auch das lässt sich zeitlich begrenzt in eine bestehende Tour aufnehmen.
Wenn die Alarmanlage auslöst
Ist Ihre Alarmanlage auf eine Notruf- und Serviceleitstelle aufgeschaltet, kann diese uns im Alarmfall verständigen. Die Streife fährt dann zum Objekt, verschafft sich ein Bild von außen und betritt das Gebäude, wenn Sie das vorher freigegeben haben. Bei Hinweisen auf einen Einbruch wird die Polizei gerufen, bei Rauch oder Wasser die Feuerwehr.
Anschließend sorgen wir dafür, dass das Objekt nicht offen bleibt: Wir sichern eine aufgebrochene Tür so gut es geht, informieren Ihren Ansprechpartner und bleiben auf Wunsch, bis ein Handwerker eintrifft.
- Erstkontrolle nach Alarm, außen und nach Freigabe innen
- Verständigung von Polizei oder Feuerwehr bei Bedarf
- Information Ihres Ansprechpartners
- Bericht mit Uhrzeit und Feststellungen
Planung und Personal
Weyhe gehört zu unserer Kernregion Nord, wir planen die Touren aus der Niederlassung Bremen. Ein Büro in Weyhe haben wir nicht. Objekte in den Nachbargemeinden Stuhr und Achim können in dieselbe Tour aufgenommen werden.
Für Kontrollen im öffentlichen Verkehrsraum setzen wir Kräfte mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Leistung finden Sie unter Revier- und Interventionsdienste.
Kosten einer Revierlösung
Auch für den Revierdienst gilt unser Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Abgerechnet wird meist je Kontrolle, sodass die Zahl der Anfahrten pro Nacht, die Dauer vor Ort und Einsätze an Wochenenden den Betrag bestimmen. Eine Alarmverfolgung wird gesondert nach Einsatz berechnet.
Andere Orte im Land finden Sie unter Revierdienst in Niedersachsen.


