Viel alte Bausubstanz auf engem Raum
In Weyhe stehen rund 40 Baudenkmale. Das älteste erhaltene Bauwerk der Gemeinde ist der romanische Backsteinturm der Felicianuskirche in Kirchweyhe aus der Zeit um 1250; das Kirchenschiff daneben wurde 1863 als neugotischer Bau eingeweiht. Die Marienkirche in Leeste hat ein Schiff von 1770 und einen Westturm, der rund zwanzig Jahre später entstand.
Dazu kommen Gebäude aus Holz und Fachwerk: die Mühlenscheune an der Sudweyher Wassermühle von etwa 1807, der Lahauser Spieker, ein Fachwerkhaus von 1880, und der Bahnhof Kirchweyhe, ein Ziegelbau von 1873. Wo in solchen Gebäuden Dächer, Rinnen oder Leitungen erneuert werden, ist das Brandrisiko hoch, weil Glut in trockenem Holz oder hinter Verkleidungen lange unentdeckt bleiben kann.
Wo Brandwachen in Weyhe gebraucht werden
Die folgenden Orte zeigen, an welchen Gebäuden und in welchen Gebieten Heißarbeiten vorkommen:
- Felicianuskirche Kirchweyhe: Turm aus dem 13. Jahrhundert, Kirchenschiff des 19. Jahrhunderts.
- Marienkirche Leeste: Schiff und Turm aus dem späten 18. Jahrhundert, Kanzel von 1770.
- Sudweyher Wassermühle mit Mühlenscheune: heute Gemeindearchiv und Ausstellungsort.
- Lahauser Spieker: Fachwerkhaus von 1880 im Besitz der Gemeinde.
- Dreye-West: Metallbau und Bauwirtschaft mit Schweiß- und Schneidarbeiten.
- Weyher Theater am Marktplatz Kirchweyhe: Versammlungsstätte mit 313 Plätzen.
Vor, während und nach der Arbeit
Eine Brandwache beginnt nicht mit dem ersten Funken. Vorher prüft unsere Kraft, ob die Löschmittel aus der Erlaubnis bereitstehen, ob brennbare Stoffe entfernt oder abgedeckt sind und ob Fluchtwege und Zufahrt für die Feuerwehr frei sind. Während der Arbeit steht sie in Sichtweite des Handwerkers, beobachtet Funkenflug und Wärme auch hinter Wänden und Decken und greift ein, wenn sich etwas entzündet.
Nach dem Ende der Heißarbeiten folgt die Nachbeobachtung. Gerade in Dachstühlen und Fachwerkwänden können Glutnester Stunden später aufflammen. Unsere Kraft kontrolliert Fugen, Hohlräume und angrenzende Räume so lange, wie es Ihre Erlaubnis verlangt, und übergibt danach mit Uhrzeit.
- Prüfung von Löschmitteln, Wegen und Abdeckungen
- Beobachtung während Schweißen, Löten, Trennen
- Nachkontrolle von Hohlräumen auf Glutnester
- Bericht mit Beginn, Ende und Feststellungen
Brandwache in Hallen und bei Veranstaltungen
Nicht nur im Denkmal sind Brandwachen gefragt. Bei Umbauten von Gewerbehallen in Dreye, Erichshof oder im Gewerbegebiet Im Bruch werden Stahlträger geschnitten, Dachbleche verschweißt und Rohrleitungen gelötet, während daneben Paletten, Verpackung und Lagerware stehen. Fällt eine Brandmeldeanlage wegen Umbauarbeiten zeitweise aus, kann eine Wache die Lücke überbrücken, bis sie wieder in Betrieb ist.
Auch bei Veranstaltungen mit vielen Gästen in Hallen oder Sälen kann eine Brandsicherheitswache Auflage sein. Wer sie dort stellen darf, legt die zuständige Behörde fest; wo eine Kraft des Sicherheitsdienstes zulässig ist, übernehmen wir die Aufgabe.
In beiden Fällen gilt: Die Brandwache kennt vor Beginn den nächsten Feuermelder, den Standort der Löschmittel und den Weg, über den die Feuerwehr anrückt. Wird an mehreren Stellen eines Gebäudes zugleich gearbeitet, planen wir mehr als eine Kraft ein, damit keine Arbeitsstelle unbeobachtet bleibt. Sobald die Arbeiten länger dauern als geplant, stimmen wir die Verlängerung direkt mit dem verantwortlichen Handwerker oder Ihrem Ansprechpartner ab.
Planung und Qualifikation
Wir planen Brandwachen in Weyhe aus unserer Niederlassung Bremen; die Gemeinde gehört zu unserer Kernregion Nord, ein eigenes Büro vor Ort gibt es nicht. Brandwachen in Stuhr oder Achim lassen sich mit Einsätzen in Weyhe kombinieren.
Unsere Brandwachen sind vor dem Einsatz in die Löschmittel vor Ort eingewiesen und kennen die Abläufe nach der DGUV-Regel zu Schweiß-, Schneid- und verwandten Arbeiten. Sie haben die Unterrichtung nach § 34a GewO. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Leistung lesen Sie unter Brandwachen.
Kosten mit Nachtanteil
Für eine Brandwache setzen wir einen Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde an. Weil Heißarbeiten oft in Randzeiten oder nachts stattfinden und die Nachbeobachtung über das Ende der Arbeit hinausreicht, macht der Nachtanteil einen großen Teil der Kosten aus. Kurzfristige Einsätze und Feiertage liegen im oberen Bereich der Spanne.
Weitere Orte im Land finden Sie unter Brandwache in Niedersachsen.


