Ein Festkalender mit langer Tradition
Das Burgdorfer Volks- und Schützenfest gibt es seit mehr als 400 Jahren, und sein Ablauf zeigt, wie vielfältig die Anforderungen an einem einzigen Wochenende sind. Am Donnerstagabend eröffnet ein Großer Zapfenstreich vor dem Rathaus. Freitag früh um fünf Uhr wecken drei Böllerschüsse die Stadt, danach zieht der Schützenverein mit Musik durch die Innenstadt, am Nachmittag folgt ein Kinderumzug. Am Sonntag gibt es den großen Festumzug, und in der Nacht auf Montag tanzen die Feiernden vom Festzelt zurück zum Rathaus.
Das Fest liegt immer am letzten Juniwochenende. Auf dem Schützenplatz stehen Festzelt, Karussells sowie Imbiss- und Getränkebuden, im Zelt gibt es von Freitag bis Sonntag jeden Abend einen Festball.
Termine und Orte im Jahreslauf
Über das Jahr verteilt sind es vor allem diese Veranstaltungen, die Sicherheitspersonal brauchen:
- Volks- und Schützenfest, letztes Juniwochenende – Rathaus, Innenstadt und Schützenplatz
- Oktobermarkt, Anfang Oktober – drei Tage, acht Bühnen und viele Aktionsplätze, Innenstadt für den Verkehr gesperrt, unter anderem auf Spittaplatz und Marktstraße
- Ramlinger Erntefest, letztes Septemberwochenende – Umzug geschmückter Erntewagen durch den alten Dorfkern, abends Ernteball im Festsaal
- Otzer Kartoffelmarkt, Sonnabend der Otzer Woche – seit 1982, mit Flohmarkt, Live-Musik und Laternenumzug in der Festwoche
- Konzerte im Schloss Burgdorf – Musikveranstaltungen im historischen Fachwerkbau
- KulturWerkStadt in der früheren Synagoge – Kulturprogramm in kleinerem Rahmen
Hinter dem Oktobermarkt steht der Verkehrs- und Verschönerungs-Verein, unterstützt von der Stadt; mehr als 70 Vereine und Organisationen wirken regelmäßig mit. Bei so vielen Beteiligten ist ein klar abgestimmter Ordnungsdienst entscheidend, damit alle wissen, wer wofür zuständig ist.
Sicherheitskonzept und Abstimmung mit der Stadt
Die Stadt Burgdorf beschreibt auf ihren Seiten, was ein Sicherheitskonzept für öffentliche Veranstaltungen leisten soll: die Veranstaltung realistisch darstellen, mögliche Gefährdungen benennen, Maßnahmen zur Vorbeugung und zur Reaktion festlegen, Kommunikationswege und Zuständigkeiten klären und das Papier regelmäßig fortschreiben. Beteiligt sind Feuerwehr, Polizeiinspektion Burgdorf, Rettungs- und Sanitätsdienste, die Abteilung Ordnung der Stadt und die vom Veranstalter beauftragten Sicherheitsunternehmen.
In diese Runde bringen wir uns als Dienstleister ein. Wir erstellen den Teil zum Ordnungsdienst: Positionen, Personalstärke je Zeitfenster, Funkwege, Meldeketten und Verhalten bei Räumung. Ansprechpartner der Stadt ist die Abteilung Ordnung in der Schloßstraße 5.
Was unsere Kräfte auf Festen übernehmen
Bei Umzügen sichern wir Kreuzungen und Engstellen entlang der Strecke, halten Zuschauer hinter Absperrungen und schaffen Platz für Musikzüge, Wagen und Rettungsfahrzeuge. Auf Festplätzen kontrollieren wir den Einlass zum Zelt, achten auf Jugendschutz beim Ausschank und greifen ein, wenn eine Lage zu kippen droht.
Nachts, wenn das Zelt leer ist, bewachen wir Bühnentechnik, Kassen und Getränkevorräte. Gerade bei mehrtägigen Festen ist diese Nachtwache oft der Teil, der am meisten Ärger erspart. Bei Festen in den Ortschaften wie Ramlingen oder Otze genügt meist ein kleineres Team, das dafür die Wege zwischen Dorfkern, Parkflächen und Festsaal im Blick hat.
Personal und Planung für Burgdorf
Unsere Ordner haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, Einsatzleiter verfügen über die Sachkundeprüfung. Burgdorf liegt in unserer Kernregion Nord, die Planung erfolgt aus dem Hauptsitz Neumünster. Ein Büro in der Stadt unterhalten wir nicht. Zertifiziert sind wir nach ISO 9001 und DIN 77200.
Grundsätzliches zu dieser Leistung steht auf Veranstaltungsschutz, das Angebot für das Land unter Veranstaltungsschutz in Niedersachsen. Alle Leistungen für die Stadt sind auf Sicherheitsdienst Burgdorf zusammengefasst.
Kosten für Ordnerdienst und Nachtwache
Für Veranstaltungsschutz gilt ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein reiner Ordnerdienst am Nachmittag liegt eher im unteren Bereich, Einsatzleitung, späte Abendstunden und Nachtwachen am Festplatz im oberen. Wichtig für die Kalkulation sind außerdem die Länge des Festes, die Zahl der Positionen und ob Auf- und Abbau mitbewacht werden sollen. Sie erhalten vorab einen Einsatzplan mit allen Stunden.


