Ein Festkalender rund um die Rose
Sangerhausen nennt sich Rosenstadt, und das hat einen Grund: Das 1903 gegründete Europa-Rosarium zeigt auf 13 Hektar rund 8.700 Rosenarten und -sorten mit etwa 80.000 Rosenstöcken. Von Mai bis Oktober ist der Park eintrittspflichtig, und in dieser Zeit verdichten sich die Veranstaltungen. Ein Reisemagazin schätzt die Besucherzahl des Rosariums auf etwa 100.000 im Jahr.
Neben dem Park hat die Stadt selbst einen festen Rhythmus: das Kobermännchenfest im September, den Weihnachtsmarkt auf dem Markt im Dezember, dazu Konzerte, Chortreffen und Partys im Glashaus. Viele dieser Termine finden im Freien statt, mit offenen Zugängen, Bühnen, Ständen und Technik, die über Nacht stehen bleibt.
Termine und Orte mit Bedarf an Veranstaltungsschutz
Die Spannbreite reicht vom Familiennachmittag mit Laternen bis zur Party ab 18 Jahren. Entsprechend unterschiedlich sehen die Aufgaben aus: einmal Aufsicht über Wege und Kinderbereiche, einmal Alterskontrolle am Einlass und Ruhe an der Garderobe.
- Berg- und Rosenfest im Juni – 2025 die 48. Ausgabe, im ganzen Rosarium und erstmals auch am Röhrigschacht
- Rose trifft Kunst – Ausstellung im Park über den Sommer, mit Finissage und Picknickkonzert
- Kobermännchenfest am ersten Septemberwochenende – Innenstadtfest des Gewerbevereins mit Blaulichtmeile am Bahnhof
- Saisonabschluss im Rosarium am 31. Oktober mit Laternenumzug
- Disco und Silvesterparty im Glashaus des Rosariums
- Weihnachtsmarkt auf dem Markt, 2026 vom 4. bis 20. Dezember
Was im Rosarium anders ist
Ein Park mit 80.000 Rosenstöcken ist kein Festplatz. Besucher verteilen sich auf viele Wege, Beete dürfen nicht zertreten werden, und abends gibt es dunkle Ecken, die tagsüber niemand beachtet. Beim Berg- und Rosenfest kommen mehrere Tausend Gäste, mit Bühnenprogramm, Walk Acts und Gastronomie. Ordner stehen deshalb an den Zugängen, an Engstellen zwischen Bühne und Gastronomie und an den Rettungswegen, die Einsatzfahrzeuge jederzeit erreichen müssen.
Seit 2025 bezieht das Fest das Schaubergwerk Röhrigschacht in Wettelrode ein. Zwei Standorte bedeuten zwei Einlässe, Pendelverkehr dazwischen und getrennte Kassen. Wir planen die Posten für beide Orte und stimmen sie mit Ihrer Veranstaltungsleitung ab.
Für Abendveranstaltungen im Park, etwa beim Saisonabschluss mit Laternenumzug, planen wir zusätzlich Kräfte an Wegkreuzungen und Ausgängen ein. Wenn viele Familien mit Kindern gleichzeitig den Park verlassen, kommt es auf ruhige Lenkung und gut sichtbare Ansprechpartner an, die auch bei einem verloren gegangenen Kind wissen, wohin sie es bringen.
Feste in der Innenstadt
Beim Kobermännchenfest und beim Weihnachtsmarkt ist die Altstadt um Markt und Marktkirche St. Jakobi die Bühne. Hier mischen sich Anwohner, Geschäfte, Lieferverkehr und Festgäste. Wir übernehmen Sperrposten an Zufahrten, achten auf freie Feuerwehrzufahrten, begleiten Geldtransporte von Kassen und Ständen und sind Ansprechpartner, wenn Gäste Hilfe brauchen.
Nach Festende beginnt der zweite Teil der Arbeit: Stände, Hütten und Bühnentechnik bleiben über Nacht stehen. Eine Nachtwache geht die Aufbauten ab, prüft Planen und Schlösser und sorgt dafür, dass am nächsten Morgen alles so steht, wie es abends verlassen wurde.
Vorbereitung, Personal und Absprachen
Sachsen-Anhalt liegt außerhalb unserer Kernregion Nord, ein Büro im Land haben wir nicht. Veranstaltungen in Sangerhausen übernehmen wir deshalb vorhabenbezogen. Weil Termine meist Monate vorher feststehen, klären wir früh Anreise, Unterkunft und Personalstärke und sagen erst zu, wenn alles steht.
Vor dem Fest bekommen Sie einen Postenplan mit Zeiten und Zuständigkeiten, abgestimmt mit Ihrem Sicherheitskonzept und den Auflagen der Stadt. Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, für Einlass mit Zutrittsverweigerung setzen wir Kräfte mit Sachkundeprüfung ein. Mehr dazu unter Veranstaltungsschutz und im Überblick Veranstaltungsschutz in Sachsen-Anhalt. Auch Feste in Querfurt lassen sich so planen.
Was Veranstaltungsschutz in Sangerhausen kostet
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde und Kraft. Bei Veranstaltungen zählen vor allem Zahl der Posten, Dauer und Uhrzeit: Ein Nachmittag mit Laternenumzug braucht wenige Kräfte, ein zweitägiges Rosenfest mit zwei Standorten und Nachtwache deutlich mehr. Spätdienste und Sonntage erhöhen den Betrag, ebenso die Anreise. Sie bekommen vorab eine Aufstellung nach Posten und Stunden.


