Industrie in Beelitz: viele Flächen, kein Großwerk
Die Wirtschaft der Stadt stützt sich vor allem auf die Landwirtschaft, allen voran den Spargelanbau, dazu auf Gesundheitseinrichtungen, Handwerk und einige Produktionsbetriebe. Das Landesamt für Bauen und Verkehr führt für Beelitz sieben Gewerbestandorte, vom Gewerbegebiet Beelitz Süd über Busendorf und Wittbrietzen bis zu kleineren Flächen an der Buchholzer, Kemnitzer und Trebbiner Straße. Keiner davon ist so groß, dass sich eine eigene Werkfeuerwehr oder ein großer Sicherheitsapparat lohnen würde.
Gerade deshalb ist Werkschutz hier eine Frage der Organisation: Wer kommt aufs Gelände, wer hat welche Schlüssel, was passiert nach Schichtende? Lebensmittelbetriebe haben dabei eigene Hygieneregeln, Logistikflächen eine hohe Zahl wechselnder Fahrer.
Betriebsflächen, an denen Werkschutz gebraucht wird
Die folgenden Standorte sind reale Gewerbeflächen in Beelitz. Sie dienen als Beispiele für typische Aufgaben, nicht als Kundenliste.
- Gewerbegebiet Beelitz Süd an der B 2: rund 32 Hektar mit Gewerbe-, Industrie- und Sondergebiet, kein Gleisanschluss, etwa zehn Kilometer zur A-9-Anschlussstelle Beelitz.
- Fettschmelze „Gebr. Smilde“ westlich des Haltepunkts Elsholz: ein Gewerbestandort von gut sieben Hektar in Waldlage.
- Gewerbegebiet Wittbrietzen an der K 6913, beim Landesamt als „Lebensmittel-Spezialgroßhandel“ geführt: gut sieben Hektar.
- Gewerbegebiet Busendorf im Norden der Stadt: rund fünf Hektar, etwa fünf Kilometer von der A-10-Anschlussstelle Glindow.
- Das historische Heizkraftwerk in Beelitz-Heilstätten, das seit 2020 zur Energiezentrale für das neue Stadtquartier umgebaut wird.
Lebensmittel und Fett: Werkschutz mit Hygienezonen
Beelitz hat eine lange Tradition in der Lebensmittelverarbeitung. Zu DDR-Zeiten wurde hier Babynahrung hergestellt, die Bekina Lebensmittel GmbH führte den Betrieb bis 2004 weiter, danach nutzte Struik Foods Europe die Gebäude bis Herbst 2019. Heute führt das Landesamt zwei Gewerbestandorte unter den Namen „Lebensmittel-Spezialgroßhandel“ in Wittbrietzen und Fettschmelze „Gebr. Smilde“ bei Elsholz.
Für den Werkschutz heißt das: Wachkräfte müssen Kleidungs- und Schleusenregeln kennen, dürfen bestimmte Räume nur mit Freigabe betreten und achten bei Rundgängen auf Kühlaggregate, offene Rolltore oder Temperaturalarme. Fällt ein Kühlraum nachts aus, zählt jede Stunde. Wir legen mit Ihnen fest, wen wir in welcher Reihenfolge anrufen.
Saisonspitzen: Spargel, Ernte und Fremdpersonal
Seit 1861 wird in Beelitz Spargel feldmäßig angebaut, seit 2013 trägt die Stadt den Zusatz „Spargelstadt“. In der Erntezeit arbeiten auf den Höfen Saisonkräfte, Kühlräume und Sortieranlagen laufen in Schichten, und Lieferfahrzeuge holen die Ware früh am Morgen ab. Betriebe mit Verpackung oder Großhandel erleben dann ihre stärksten Wochen.
Werkschutz in dieser Zeit bedeutet: Zufahrten nach Liste freigeben, Lieferscheine abgleichen, Fremdfirmen und neue Mitarbeitende einweisen und nachts Maschinen, Erntekisten und Lager im Blick behalten. Außerhalb der Saison reicht oft eine schlankere Besetzung, die wir im selben Vertrag vorsehen.
- Tor- und Zufahrtskontrolle mit Kennzeichen- und Firmenliste
- Besucherausweise und Einweisung in Hausregeln
- Rundgänge durch Hallen, Kühlbereiche und Außenlager
- Schlüsselübergabe mit Quittung
- Schichtbericht mit Uhrzeiten an Ihre Betriebsleitung
Planung aus unserer Berliner Zweigniederlassung
Brandenburg gehört zu unserer Kernregion Nord. In Beelitz selbst unterhalten wir kein Büro, geplant wird über unsere Zweigniederlassung in Berlin, Aroser Allee 81. Für den Werkschutz setzen wir feste Personen ein, die Ihr Gelände kennen, und sehen eine Vertretung vor, die vorab eingewiesen ist. Unternehmen mit weiteren Flächen in Ludwigsfelde oder Luckenwalde erhalten einen Ansprechpartner für alle Orte.
Unser Personal ist nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft, wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Grundsätzliches zum Werkschutz und den Überblick für Werkschutz in Brandenburg finden Sie auf den jeweiligen Seiten, Informationen zur Stadt unter Sicherheitsdienst Beelitz.
Was Werkschutz in Beelitz kostet
Werkschutz ist meist ein Dauerauftrag mit festen Zeiten. Als Richtwert rechnen wir mit 23 bis 50 € netto je Stunde; wo Ihr Auftrag liegt, hängt von der Zahl der Tore, dem Nachtanteil, Sonn- und Feiertagen sowie davon ab, ob Hygieneschulungen nötig sind.
Bei saisonalen Betrieben trennen wir die Grundbesetzung von der Verstärkung in den Erntewochen. So sehen Sie, welcher Anteil das ganze Jahr anfällt und welcher nur in den Spitzenmonaten.


