Ein Wohnort mit Bahnbetrieb im Rücken
Friedrichsfelde wirkt auf den ersten Blick wie ein reiner Wohn- und Freizeitort. Hinter den Wohnblöcken liegt aber ein Stück Berliner Verkehrsinfrastruktur. Von 1930 bis 1973 endete hier die heutige U5, und noch immer werden in der Betriebswerkstatt Friedrichsfelde an der Franz-Mett-Straße die Fahrzeuge der Großprofil-Linien U5, U8 und U9 gewartet. Westlich der Werkstatt schließen Abstellgleise und Spezialwerkstätten an.
Im Süden des Ortsteils hält die S3 am Betriebsbahnhof Rummelsburg, ein Fußweg mit dem Namen Zum Betriebsbahnhof führt dorthin. Nördlich, jenseits der Grenze zu Marzahn, schließen an der Rhinstraße das Heizkraftwerk Marzahn und ein Mischgebiet mit Kfz-, Elektronik- und Gesundheitsfirmen an. Für den Werkschutz zählt damit weniger die einzelne Fabrikhalle als das weitläufige Betriebsgelände mit Gleisen, Hallen und langen Zäunen.
Zutritt auf Werkstatt- und Gleisarealen
Auf Bahn- und Werkstattflächen arbeiten neben dem eigenen Personal oft viele Fremdfirmen: Gleisbauer, Elektriker, Reinigungskolonnen, Gutachter. Jede dieser Personen muss eingewiesen sein, bevor sie den Gefahrenbereich betritt. Am Tor erfassen wir Name, Firma, Fahrzeug und Zeitraum, gleichen die Angaben mit den Arbeitsfreigaben ab und geben Besucherausweise aus.
Lieferungen von Ersatzteilen und Material nehmen wir nach Ihren Vorgaben an, weisen Fahrer an die richtige Halle und dokumentieren Ein- und Ausfahrt. Wer ohne Freigabe kommt, wartet am Tor, bis der zuständige Meister Bescheid gibt.
- Personen- und Fahrzeugerfassung an Haupt- und Nebentoren
- Abgleich von Arbeitsfreigaben und Sicherheitsunterweisungen
- Ausweis- und Schlüsselausgabe gegen Quittung
- Begleitung von Fremdfirmen in sensible Bereiche
- Prüfung von Ladung und Papieren bei der Ausfahrt
Zaunlinien, Kabel und abgestellte Züge
Gleisanlagen haben lange, schwer einsehbare Ränder: Böschungen, Unterführungen, Wege zwischen Kleingärten und Bahndamm. Gerade in Friedrichsfelde grenzen Bahnflächen direkt an Kleingartenanlagen und Wohnstraßen. Kupferkabel, Werkzeug und Ersatzteile sind für Diebe interessant, abgestellte Wagen ziehen Sprayer an.
In der Nacht gehen unsere Kräfte die Zäune nach einem festgelegten Plan ab, prüfen Tore und Hallentüren, achten auf aufgeschnittene Maschen und frische Spuren an Fahrzeugen und melden jede Auffälligkeit sofort nach Ihrer Meldekette. Gleisbereiche betreten wir nur, wenn das mit Ihrem Betrieb abgestimmt ist und die nötige Einweisung vorliegt.
Werkschutz für Hallen, Hotel und Handel
Nicht nur Bahnbetriebe brauchen Torkontrolle. In den denkmalgeschützten Hallen des früheren Wasserwerks an der Ontarioseestraße wird heute eingekauft, an der Franz-Mett-Straße liegt ein Hotel mit Anlieferung und Parkflächen, und Wohnungsunternehmen betreiben Lager und Werkhöfe. Wo morgens viele Lieferungen kommen, entlasten wir das Personal: Wir öffnen die Zufahrt, nehmen Ware an, prüfen die Vollständigkeit nach Lieferschein und halten Rettungswege und Feuerwehrzufahrten frei.
Auch der Brandschutz gehört dazu. Bei unseren Runden achten wir auf verstellte Fluchtwege, offene Brandschutztüren und Rauchentwicklung. Plant eine Fremdfirma Schweiß- oder Trennarbeiten, kann der Werkschutz die Freigabe dokumentieren und auf Wunsch eine Brandwache stellen.
Planung aus der Zweigniederlassung Berlin
Für Einsätze in Berlin planen wir aus der Zweigniederlassung in der Aroser Allee 81 in Reinickendorf; in Friedrichsfelde selbst haben wir kein Büro. Die Kräfte kommen aus unserem eigenen Personalstamm, Berlin zählt zur Kernregion Nord. Zum Start erstellen wir eine Torordnung mit zugelassenen Firmen, Öffnungszeiten, Telefonliste und Vorgehen bei Abweichungen.
Im Werkschutz setzen wir möglichst Personal mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Wer mehrere Standorte im Osten der Stadt hat, etwa auch in Marzahn-Hellersdorf, kann die Planung bündeln. Den stadtweiten Überblick bietet Werkschutz Berlin.
Kosten für Werkschutz in Friedrichsfelde
Als Richtwert nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Dauerauftrag mit gleichbleibender Torbesetzung im Tagbetrieb liegt eher im unteren Bereich, kurzfristige Einsätze, viele Nachtstunden sowie Sonn- und Feiertage verschieben den Wert nach oben. Auch der Umfang zählt: reine Zutrittskontrolle ist etwas anderes als Torbesetzung plus Zaunrunde plus Ladungsprüfung.
Häufig passt eine Mischung: tagsüber besetztes Tor, nachts Rundgänge. Nach der Begehung bekommen Sie ein Angebot mit mehreren Varianten. Weitere Leistungen im Ortsteil finden Sie unter Sicherheitsdienst Berlin-Friedrichsfelde.


