Gewerbe in einem Ortsteil, der für das Wohnen gebaut wurde
Neu-Hohenschönhausen wurde in den 1980er Jahren als Großsiedlung geplant. Industrie hatte darin wenig Platz: Zu DDR-Zeiten siedelten sich unter anderem der VEB Chemiehandel Berlin und ein Werk für Signal- und Sicherungstechnik an, nach der Wende kam 1993 ein Abfüllstandort von Coca-Cola dazu, der 2025 geschlossen wurde. Ein Omnibusbetriebshof an der Indira-Gandhi-Straße gehört ebenfalls zum Gewerbe des Ortsteils.
Die heutigen Betriebe sitzen vor allem in mehreren kleinen Gewerbegebieten am Rand der Wohnviertel. Ihre Zufahrten führen häufig durch Straßen, an denen auch Wohnblöcke, Kitas oder Sportanlagen liegen. Für den Werkschutz bedeutet das: Wer am Tor steht, regelt nicht nur den eigenen Lieferverkehr, sondern achtet auch darauf, dass Lkw nicht vor fremden Einfahrten warten.
Die Gewerbeflächen des Ortsteils
Diese Flächen zeigen, wo im Ortsteil Pforten und Rundgänge üblich sind. Genannt werden sie als Lagebeispiele, nicht als Kunden:
- Gewerbegebiet am Graaler Weg, südlich der Darßer Straße an der Grenze zur Stadtrandsiedlung Malchow
- Gewerbegebiet nördlich der Pablo-Picasso-Straße, das die Seehausener Straße von den Wohnhäusern trennt
- Neues Gewerbegebiet im Südosten an der Pablo-Picasso-Straße, das gerade erschlossen wird
- Gewerbefläche an der Straße Zu den Krugwiesen, angelegt ab 2005
- Umfeld des Bahnhofs Hohenschönhausen mit der Zufahrt zum Güterbahnhof Berlin Nordost
Am Tor: wer rein darf, wer warten muss
In einem kleinen Gewerbegebiet kennt man sich, das macht die Pforte nicht überflüssig. Unsere Kräfte führen die Liste der erwarteten Lieferungen, prüfen Kennzeichen und Frachtpapiere und rufen bei Unbekannten den Empfänger an, bevor die Schranke aufgeht. Besucher bekommen einen Ausweis und werden abgeholt, Handwerker brauchen die Freigabe ihres Auftraggebers.
Weil viele Zufahrten nah an Wohnstraßen liegen, lenken wir wartende Fahrzeuge so, dass Gehwege und Feuerwehrzufahrten frei bleiben. Bei der Ausfahrt kontrollieren wir Ladung und Begleitpapiere in dem Rahmen, den Ihre Betriebsordnung vorsieht. Alles Auffällige steht im Wachbuch, das Sie jederzeit einsehen können.
Die Lage zwischen Darßer Straße, Falkenberger Chaussee und Berliner Außenring bringt kurze Wege in die Innenstadt und nach Brandenburg. Das schätzen Spediteure und Handwerksbetriebe, aber ebenso Täter, die Werkzeug, Kupfer oder Baumaschinen schnell abtransportieren wollen. Ein besetztes Tor in den frühen Morgenstunden, wenn die ersten Fahrzeuge kommen und noch wenig Personal da ist, schließt eine Lücke, die viele Betriebe unterschätzen.
Wenn die Schicht zu Ende ist
Die meisten Betriebe hier arbeiten tagsüber. Ab dem frühen Abend stehen Hallen, Fahrzeuge und Freilager unbeaufsichtigt, während auf den Nachbargrundstücken noch Menschen unterwegs sind. Wir legen mit Ihnen die Punkte fest, die bei jedem Rundgang geprüft werden: Tore, Rolltore, Brandschutztüren, Außenlager, Technikräume und Zaun. Jeder Gang steht mit Uhrzeit und Befund im Bericht.
Läuft eine Maschine, die aus sein sollte, steht ein Fenster offen oder meldet Ihre Alarmanlage etwas, verständigen wir die Rufbereitschaft in der Reihenfolge, die Sie festlegen. Ist die Anlage auf die Leitstelle eines Errichters geschaltet, stimmen wir die Zuständigkeiten vorab mit ihr ab.
Betriebe mit einem zweiten Standort in Marzahn-Hellersdorf oder Lichtenberg können beide Flächen über eine gemeinsame Vereinbarung abdecken.
Personal, Planung, Nachweise
Wir disponieren den Werkschutz für Neu-Hohenschönhausen aus der Zweigniederlassung Berlin in der Aroser Allee 81, Reinickendorf. Im Ortsteil selbst unterhalten wir kein Büro. Ihr Betrieb bekommt eine feste Stammbesetzung, die Ihre Abläufe, Lieferanten und Ansprechpartner kennt, dazu eine eingewiesene Vertretung für Urlaub und Krankheit.
Unsere Werkschutzkräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet oder haben die Sachkundeprüfung abgelegt. Die Zertifizierung nach ISO 9001 und die Arbeit nach DIN 77200 weisen wir Ihnen vor Vertragsbeginn nach. Weitere Lagen in der Hauptstadt beschreibt die Seite Werkschutz Berlin.
Preis und Umfang beim Werkschutz
Für den Werkschutz rechnen wir mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine Pforte, die nur werktags zu Lieferzeiten besetzt ist, bewegt sich eher im unteren Teil der Spanne, Dauerbesetzung über Nacht, Sonn- und Feiertage oder zusätzliche Aufgaben wie Videobeobachtung liegen höher.
Ein Dauerauftrag mit festem Wochenumfang ist für Sie planbarer als Einzelbuchungen. Teilen sich mehrere Firmen eine Einfahrt, kann auch die Pforte gemeinsam getragen werden. Nach einer Begehung erhalten Sie ein Angebot mit getrennten Positionen.


