Ein Bezirk mit Industriegeschichte am Wasser
Oberschöneweide wurde ab 1890 zu einem Werksstandort der AEG. Nacheinander entstanden eine Akkumulatorenfabrik, das Kraftwerk Oberspree, ein Kabelwerk mit Kupferwalzwerk und ein Messingwalzwerk. Das frühere Transformatorenwerk trägt heute den Namen Rathenau-Hallen und wird als Kultur- und Technologiezentrum genutzt. Entlang der Wilhelminenhofstraße trennt eine Straße bis heute das Industrieband am Ufer von den Wohnhäusern auf der anderen Seite.
Auf diesem Gelände sind wieder Firmen tätig, die Werkschutz brauchen können: BAE Batterien produziert auf dem Gelände der früheren Accumulatoren-Fabrik, First Sensor stellt optische Sensoren her, im Technologie- und Gründerzentrum Spreeknie an der Ostendstraße sitzen junge Unternehmen. Gegenüber in Niederschöneweide haben Praxair und die S-Bahn-Werkstatt Schöneweide ihre Standorte.
Drei Arten von Standorten im Bezirk
Für die Planung eines Werkschutzes in Treptow-Köpenick hilft eine grobe Einteilung. Jede Gruppe hat andere Schwachstellen und andere Zeiten, in denen sie am meisten Aufmerksamkeit braucht.
- Produktion und Lager im alten Industrieband von Ober- und Niederschöneweide, mit Lkw-Verkehr, Ufergrundstücken und weitläufigen Hallen
- Forschung und Technologie in der Wissenschaftsstadt Adlershof, wo nach Angaben des Standorts 1.330 Unternehmen ansässig sind und über 34.000 Menschen arbeiten und studieren
- Gewerbehöfe wie der Innovationspark Wuhlheide in Köpenick mit rund 200 Firmen und vielen kleinen Mietern auf einem gemeinsamen Gelände
In Adlershof stehen Einrichtungen wie das Helmholtz-Zentrum Berlin mit dem Synchrotron BESSY II. An solchen Orten geht es weniger um Diebstahl von Material als um die Frage, wer welchen Raum betreten darf und ob Besucher begleitet werden. Mehr zum Ortsteil lesen Sie auf unserer Seite zu Adlershof.
Was an Tor und Empfang anfällt
Am Werktor erfasst unsere Kraft eintreffende Fahrzeuge, gleicht Lieferungen mit dem angekündigten Termin ab und weist Fahrer zur richtigen Rampe. Fremdfirmen melden sich an, zeigen ihre Unterweisung oder ihren Erlaubnisschein vor und erhalten einen Besucherausweis, den sie beim Verlassen zurückgeben. Wer zum ersten Mal kommt, wird abgeholt und nicht allein über das Gelände geschickt.
In Laboren und Reinräumen kommen Regeln hinzu, die Sie vorgeben: Fotoverbot, keine Mitnahme von Datenträgern, Begleitung bis zur Tür. Unsere Kräfte setzen diese Regeln freundlich, aber ohne Ausnahme durch. Nach Schichtende gehen sie die Außenhaut ab, prüfen Tore zur Uferseite, Container und Freilager und tragen jede Feststellung mit Uhrzeit in den Bericht ein. Was nicht warten kann, geben sie direkt an Ihre Rufbereitschaft weiter.
Planung aus unserer Zweigniederlassung Berlin
Berlin gehört zu unserer Kernregion Nord. Einsätze in Treptow-Köpenick plant unsere Zweigniederlassung an der Aroser Allee 81 in Reinickendorf; ein eigenes Büro im Bezirk haben wir nicht. Von dort kommen Einsatzplan, Vertretung bei Krankheit und ein fester Ansprechpartner, der Ihren Standort und Ihre Abläufe kennt. Sie erreichen uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590.
Vor dem ersten Dienst gehen wir mit Ihnen das Gelände ab, legen Zutrittsregeln, Rundgänge und Meldewege schriftlich fest und weisen jede eingesetzte Kraft in diese Dienstanweisung ein. Wechselt das Personal, gilt dieselbe Einweisung. Einen Überblick über die Leistung gibt unsere Seite zum Werkschutz, die Lage in der ganzen Stadt beschreibt Werkschutz in Berlin.
Qualifikation und Regeln
Alle Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für anspruchsvollere Aufgaben setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Unser Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Die DIN 77200 beschreibt Anforderungen an Sicherheitsdienstleistungen, unter anderem an Planung, Personal und Dokumentation.
Sicherheitsüberprüfungen, die für bestimmte Forschungsbereiche nötig sein können, legt der Betreiber fest. Sagen Sie uns vorab, welche Nachweise Sie verlangen, dann planen wir nur Kräfte ein, die sie erfüllen.
Was ein Werkschutz im Bezirk kostet
Als Richtwert rechnen Sie mit 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo eine Pforte über Monate an Werktagen tagsüber besetzt ist, bleibt der Preis meist im unteren Teil dieser Spanne. Teurer wird es, wenn das Tor rund um die Uhr besetzt sein soll, wenn Nächte, Sonntage und Feiertage einen großen Anteil haben oder wenn Kräfte mit Sachkundeprüfung und zusätzlichen Nachweisen gebraucht werden. Abgerechnet wird nach tatsächlich geleisteten Stunden, Zuschläge stehen getrennt auf der Rechnung.


