Hagen als Standort der Metallverarbeitung
Im Hagener Stadtteil Hohenlimburg begann 1828 das Kaltwalzen von Bandstahl, der Ort gilt seither als Wiege dieser Technik. Ein Jahr später gründete Caspar Diederich Wälzholz im Nahmertal eine Drahtzieherei, aus der die heutige C.D. Wälzholz-Gruppe mit Verwaltung an der Feldmühlenstraße und rund 2.300 Beschäftigten hervorging. Daneben arbeiten im Stadtbezirk Unternehmen wie Bilstein und thyssenkrupp Hohenlimburg.
Die Branche steht unter Druck. Das Federnwerk in Hohenlimburg, in dem seit 1925 Federn für die Autoindustrie gefertigt werden, wird bis 2027 schrittweise abgewickelt, rund 300 Stellen fallen weg. Andere Betriebe investieren: Dörken fertigt seit 2013 in Vorhalle Spinnvlies. Für den Werkschutz bedeutet das beides, den eingespielten Torbetrieb in laufenden Werken und die Sicherung von Anlagen, wenn eine Produktion endet.
Wo in Hagen Werkschutz gebraucht wird
Die Industrie verteilt sich entlang der Flusstäler. Typische Einsatzorte sind:
- Kaltwalz- und Drahtbetriebe in Hohenlimburg, Elsey und Nahmer
- Gewerbe- und Industriegebiet Lennetal mit Produktion, Lager und Logistik nahe der A 45 und A 46
- Vorhalle mit dem Rangierbahnhof, einem der größten in Deutschland, und benachbarten Industriebetrieben
- Gewerbeflächen in Haspe, wo bis in die 1980er-Jahre die Hasper Hütte stand
- Das frühere Papierfabrikgelände in Kabel an der Schwerter Straße, auf dem ein Gewerbe- und Industriepark entstehen soll
- Handwerks- und Industriebetriebe im Stadtbezirk Eilpe/Dahl
Aufgaben an Tor und Pforte
In einem Walzwerk mit Schichtbetrieb ist die Pforte der Punkt, an dem alles zusammenläuft. Mitarbeiter wechseln zur Früh-, Spät- und Nachtschicht, Lkw bringen Coils und holen fertiges Band ab, Fremdfirmen kommen für Wartung und Reparatur. Unsere Kräfte prüfen Ausweise, melden Besucher an, weisen Lkw nach Zeitfenster und Ladestelle ein und kontrollieren Ausfahrten auf Ladung und Papiere.
Bei geplanten Stillständen, etwa über Weihnachten oder in den Sommerferien, arbeiten oft Dutzende Fremdfirmen gleichzeitig auf dem Gelände. Dann stellen wir zusätzliche Kräfte für Ausweisausgabe, Unterweisungsnachweise und Zählung, damit jederzeit klar ist, wer sich in welcher Halle aufhält. Schrott und Wertstoffe sind auf Metallbetrieben ein eigenes Thema: Wir kontrollieren Wiegescheine und Container und achten darauf, dass nichts ohne Beleg das Werk verlässt.
Rundgänge, Störungen und das Ende einer Produktion
Zwischen den Torzeiten gehen unsere Kräfte über das Gelände: Hallentore, Zäune, Außenlager, Gasflaschenlager, Tankstellen und Leitstände der Anlagen. Auffälligkeiten wie offene Türen, ausgelaufene Flüssigkeiten oder Rauch melden wir sofort an Ihre Schichtleitung und halten sie mit Uhrzeit im Bericht fest. Wie oft und welche Punkte geprüft werden, legen wir mit Ihnen in der Dienstanweisung fest.
Wenn ein Werk schließt, wie es für das Federnwerk in Hohenlimburg angekündigt ist, verschiebt sich die Aufgabe. Maschinen, Werkzeuge und Restbestände bleiben bis zum Verkauf oder Abtransport im Gebäude. Wir sichern sie, begleiten Käufer und Demontagefirmen und dokumentieren, was das Gelände verlässt. Mit sinkender Belegschaft wird das Gelände leerer, die Zahl unserer Rundgänge passen wir dann entsprechend an.
So organisieren wir Werkschutz in Hagen
Staffsec hat seinen Hauptsitz in Neumünster und Niederlassungen in Berlin und Bremen, in Nordrhein-Westfalen gibt es kein Büro. Werkschutz in Hagen übernehmen wir vorhabenbezogen. Weil ein Werkschutz von eingearbeiteten Leuten lebt, die Mitarbeiter, Lieferanten und Abläufe kennen, planen wir eine feste Mannschaft und eine benannte Vertretung. Vor dem Start gehen wir mit Ihnen Tore, Gebäude und Dienstanweisung durch, und jede neue Kraft wird vor der ersten Schicht eingewiesen.
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, an der Pforte mit Zutrittsentscheidungen die Sachkundeprüfung. Wir arbeiten nach ISO 9001 und DIN 77200 und sind rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 zu erreichen. Mehr zur Leistung unter Werkschutz, zum Land unter Werkschutz in Nordrhein-Westfalen. Alle Leistungen für die Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Hagen, für die Nachbarstadt unter Witten.
Kosten eines Werkschutzes in Hagen
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Werkschutz ist meist ein Dauerauftrag mit vielen Stunden im Monat. Innerhalb der Spanne bestimmen vor allem der Anteil an Nacht- und Wochenendschichten, die Zahl der gleichzeitig besetzten Tore und zusätzliche Aufgaben wie Wiegen oder Fremdfirmenverwaltung den Preis.
Für Stillstände und Revisionen planen wir Verstärkung als eigenen Posten. So sehen Sie im Angebot, was der laufende Betrieb kostet und was die Wochen mit vielen Fremdfirmen zusätzlich ausmachen.


