Gewerbe im größten Wohnstadtteil von Hamburg-Mitte
Billstedt ist mit gut 73.000 Einwohnerinnen und Einwohnern nach Rahlstedt der zweitgrößte Stadtteil Hamburgs. Das Bild prägen Wohnsiedlungen, Handel und Verkehr; ein großes produzierendes Gewerbe gibt es nach der Stadtteilbeschreibung kaum noch. Umso deutlicher fallen die Betriebe auf, die geblieben sind: die Adolf Neubauer Mühlenwerke an der Glinder Au und die Otto Wulff Bauunternehmung, die ihren Hamburger Sitz an der Archenholzstraße hat.
Für den Werkschutz bedeutet diese Mischung etwas anderes als in einem reinen Industriegebiet. Ein Werkstor in Billstedt grenzt häufig an Wohnstraßen, Schulwege oder Grünflächen. Lkw, die nachts auf Einlass warten, Rangierlärm und Fremdpersonen am Zaun werden von Nachbarn schnell bemerkt. Eine Pforte, die Abläufe ordnet, schützt also nicht nur Material, sondern auch das Verhältnis zur Umgebung.
Wo im Umfeld Werkschutz gefragt ist
Typische Gelände, an denen Zutritt, Wareneingang und Nachtstreife eine Rolle spielen, liegen im Stadtteil und direkt daneben:
- Mühlenbetrieb an der Glinder Au im Süden, mit Anlieferung, Verladung und Lagerflächen
- Verwaltung, Bauhof und Gerätepark eines Bauunternehmens an der Archenholzstraße in Öjendorf
- Anlieferhöfe und Parkdecks des Billstedt-Centers an der Möllner Landstraße, die nach Ladenschluss ruhig liegen
- Industriegebiet Billbrook südwestlich der Bille, das gemeinsam mit Billwerder Ausschlag nach dem Hafen die größte zusammenhängende Industriefläche der Stadt bildet
- Kleinere Gewerbehöfe mit Werkstätten und Lagern entlang der Ausfallstraßen nach Osten
Viele dieser Standorte haben eines gemeinsam: Sie liegen nur wenige Minuten von den Anschlussstellen Hamburg-Billstedt und Hamburg-Öjendorf der A 1 entfernt. Für Täter ist das ein Vorteil, für den Werkschutz ein Grund, Zaunlinien und Ladezonen ebenso ernst zu nehmen wie das Haupttor.
Was unsere Kräfte am Tor und auf dem Gelände tun
Tagsüber steht die Zufahrt im Mittelpunkt. Unsere Kräfte prüfen Ausweise, melden Besucher an, geben Gästekarten aus und lassen Fremdfirmen erst nach einer Sicherheitseinweisung auf das Gelände. Lkw werden mit Kennzeichen und Uhrzeit erfasst und an die richtige Rampe oder Waage geleitet. Bei der Ausfahrt gleichen wir auf Wunsch Ladung und Begleitpapiere ab.
In Mühlen und Lagern mit Schüttgut gelten besondere Regeln: Rauchverbot, Umgang mit Staub, freie Wege für die Feuerwehr. Diese Vorgaben gehören in die Einweisung jeder Fremdfirma, und unsere Kräfte achten darauf, dass sie auch eingehalten werden.
Nachts verlagert sich der Schwerpunkt auf Streifen. Hallen, Tore, Freiflächen und abgestellte Fahrzeuge werden zu wechselnden Zeiten kontrolliert, Störmeldungen aus Haustechnik und Anlagen nehmen wir auf und geben sie an Ihre Bereitschaft weiter. Ein Bauhof mit Baumaschinen, Kraftstoff und Kupferkabeln braucht dabei andere Kontrollpunkte als ein Bürogebäude.
Planung, Ablösung und Abstimmung
Hamburg gehört zu unserer Kernregion Nord. Die Einsätze in Billstedt planen wir vom Hauptsitz in Neumünster aus, ein eigenes Büro im Stadtteil unterhalten wir nicht. Für ein Werk stellen wir eine feste Mannschaft zusammen, die Gelände und Ansprechpartner kennt, und halten eingearbeitete Vertretungen für Urlaub und Krankheit bereit.
Die Pfortenordnung entsteht gemeinsam mit Ihrer Betriebsleitung. Sie regelt, wer Schlüssel erhält, welche Bereiche das Wachpersonal betritt und wie bei Alarm, Unfall oder Brand gemeldet wird. Betriebe mit weiteren Standorten im Hamburger Osten, etwa in Horn oder Glinde, können diese im selben Vertrag führen. Einen Überblick zum Stadtteil gibt die Seite Sicherheitsdienst Hamburg-Billstedt.
Qualifikation und Nachweise
Im Werkschutz setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, für reine Empfangsaufgaben mindestens mit Unterrichtung. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Ersthelfer- und Brandschutzhelferausbildung sowie Einweisungen in Werksverkehr und Notfallpläne stimmen wir auf Ihre Vorgaben ab. Mehr zur Leistung allgemein finden Sie unter Werkschutz, den Überblick für die ganze Stadt unter Werkschutz in Hamburg.
Womit Sie rechnen können
Werkschutz läuft meist als Dauerauftrag über viele Monate. Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo die Pforte nur zu Liefer- und Schichtzeiten besetzt sein muss und nachts eine Streife genügt, bleibt der Aufwand überschaubar; eine Besetzung rund um die Uhr mit Wochenenden und Feiertagen liegt höher. Zusatzaufgaben wie Wiegescheine, Ladungskontrolle oder Schlüsselverwaltung fließen ebenfalls ein. Nach einer Begehung erhalten Sie ein Angebot, das jeden Posten einzeln ausweist.


