Bauen in einer Stadt voller Denkmale
Luckenwalde hat viele Gebäude aus der Zeit der Tuch-, Hut- und Metallindustrie, aus der Gründerzeit und aus dem Neuen Bauen der 1920er Jahre. Wer hier baut, saniert häufig im Bestand: alte Dachstühle, Treppenhäuser, Fassaden und Haustechnik. Solche Baustellen sind schwer abzuschließen, weil das Gebäude selbst mit vielen Öffnungen zur Baustelle wird.
Die Baustellenbewachung richtet sich deshalb nicht nur auf Container und Bauzaun, sondern auch auf das Gebäude: offene Fensterhöhlen, Gerüste, ausgebaute Türen und die Wege, über die man ins Innere gelangt.
Aktuelle Vorhaben in der Stadt
Die Stadtplanung von Luckenwalde berichtet über mehrere Projekte. Wir nennen sie als Beispiele für Baustellen in der Stadt, nicht als Aufträge:
- Stadtbad an der Rudolf-Breitscheid-Straße: seit 2026 als Nationales Premiumprojekt des Städtebaus geführt, soll denkmalgerecht saniert werden; im September 2026 halfen Freiwillige vor Sanierungsbeginn beim Aufräumen
- Alte Postschule: Umbau zu einem Mehrgenerationenhaus
- Fläming-Therme: für das Gebäude wurde eine statische Untersuchung beauftragt
- Bebauungsplan Zapfholzweg III: neues Industrie- und Gewerbegebiet zwischen Zapfholzweg, Frankenfelder Chaussee und B 101, derzeit in der Planung
- Bebauungsplan Trebbiner Straße/Mühlenstraße in der Innenstadt
Am Zapfholzweg stehen nach Angaben der Stadt noch rund 15 Hektar zur Verfügung, direkt neben dem Biotechnologiepark. Wer dort eine Halle errichtet, hat in den ersten Monaten oft nur Bauzaun, Container und offene Erdarbeiten auf freiem Feld, ohne Nachbarn, denen nachts etwas auffällt. Im Bestand zeigt das E-Werk an der Rudolf-Breitscheid-Straße, dass sich sorgfältige Sanierungen lohnen: Für die Arbeiten von 2006 erhielt der damalige Eigentümer einen Denkmalpflegepreis des Landkreises.
Was auf Baustellen in Luckenwalde gefährdet ist
Bei Sanierungen lagern Kupferkabel, Heizungsrohre, Werkzeug und Elektrogeräte oft in Räumen, die nur provisorisch verschlossen sind. Auf freien Flächen wie am Zapfholzweg stehen Bagger, Radlader, Baucontainer und Kraftstoff. Diebstahl fällt meist erst am Montagmorgen auf, wenn die Kolonne vor einer leeren Halle steht und ein Tag verloren ist.
Unsere Wache kontrolliert Bauzaun, Tore, Gerüstzugänge und Container, schaut in die Rohbauetagen und hält Auffälligkeiten mit Fotos fest. Ist die Baustelle in einer Nacht unruhig, rufen wir die Polizei und informieren die Bauleitung.
Bei Anlieferungen außerhalb der Arbeitszeit kann unsere Kraft das Tor öffnen, die Lieferung abgleichen und den Abladeplatz zuweisen.
Feste Wache oder Streife
Für große Flächen mit viel Gerät oder in heiklen Bauphasen, etwa wenn Fenster und Türen ausgebaut sind, empfiehlt sich eine feste Wache in der Nacht und am Wochenende. Für kleinere Baustellen in der Innenstadt reicht oft eine Streife, die mehrmals pro Nacht zu wechselnden Zeiten vorbeikommt und Bauzaun und Zugänge prüft.
Wir passen die Bewachung an die Bauphasen an: im Rohbau mehr Blick auf Maschinen und Material, im Innenausbau mehr auf Haustechnik und eingebaute Geräte, kurz vor der Übergabe auf das fertige Gebäude. So zahlen Sie nur das, was in der jeweiligen Phase nötig ist.
Bei Denkmalbaustellen stimmen wir uns zusätzlich mit Eigentümer und Denkmalschutz ab: Welche Bauteile sind besonders wertvoll, welche Räume dürfen nicht betreten werden, wo lagern ausgebaute Originalteile wie Türen, Fliesen oder Geländer bis zum Wiedereinbau? Gerade solche Stücke lassen sich kaum ersetzen und brauchen deshalb besondere Aufmerksamkeit bei jedem Rundgang.
Organisation und Qualifikation
Die Bewachung in Luckenwalde plant unsere Zweigniederlassung Berlin in der Aroser Allee 81. Eine Niederlassung in Luckenwalde haben wir nicht; das Land Brandenburg gehört zu unserer Kernregion Nord. Baustellen in Nachbarorten wie Zossen oder Ludwigsfelde lassen sich gemeinsam betreuen.
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO und werden vor dem ersten Dienst auf der Baustelle eingewiesen. Wir arbeiten nach DIN 77200 und ISO 9001 und sind rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar.
Preis einer Baustellenwache
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Baustellen werden vor allem nachts, an Wochenenden und über Feiertage bewacht, also genau dann, wenn Zuschläge anfallen. Wie viel Sie am Ende zahlen, hängt außerdem von der Größe der Fläche, der Bauphase und der Wahl zwischen fester Wache und Streife ab.
Wir geben Ihnen eine Aufstellung je Bauphase, die Sie mit dem Bauzeitenplan abgleichen können.


