Ein Industriestandort im Grönegau
Melle ist stärker von Industrie geprägt, als viele erwarten. Den wichtigsten Teil tragen Holz- und Metallverarbeitung, daneben Nahrungsmittel, Gummi, Kunststoff und eine wachsende Logistik entlang der A 30. Viele Betriebe sind seit Jahrzehnten in Familienhand, einige liefern in die ganze Welt.
Einige Beispiele zeigen die Bandbreite: Spartherm baut Kaminöfen und beschäftigte 2021 rund 1.000 Menschen an den Standorten Melle und Polen. Solarlux, Hersteller von Glas-Faltwänden, hat seinen Sitz seit 2016 in Melle. Tetra stellt seit 1949 Produkte für die Aquaristik her. In Altenmelle arbeitet seit 1880 das Schomäcker-Federnwerk, in Westerhausen fertigt Assmann Büromöbel. Melos und Westland produzieren Gummi, Ruwac baut Industriesauger, Heitling Fahrzeuge an der Wellingholzhauser Straße.
Wo Werkschutz in Melle gebraucht wird
Je nach Branche und Lage stellen sich unterschiedliche Aufgaben. Einige typische Bereiche:
- Gesmold an der A-30-Anschlussstelle: Industrieflächen mit vielen Mittelständlern und einem großen Paketumschlaglager von DPD, mit Lkw-Verkehr bis in die Nacht.
- Gewerbegebiete Gerden und Bakum: Produktion und Handwerk mit wertvollen Maschinen und Rohstoffen auf dem Hof.
- Bahnhofsnahe Industrie in Melle-Mitte: Neuero fertigt dort Förderanlagen für Häfen und Getreideterminals und erweitert den Standort.
- Bruchmühlen an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen: Hier spielt die Küchenmöbelindustrie eine große Rolle.
- Gewerbegebiet Wellingholzhausen im Süden der Stadt.
Aufgaben an Tor und Gelände
Der Werkschutz ist die erste Stelle, an der Besucher, Fahrer und Fremdfirmen ein Werk betreten. Unsere Kräfte erfassen Fahrzeuge und Personen, geben Besucherausweise aus, prüfen Anmeldungen und weisen Lieferanten den Weg zur richtigen Rampe. Fremdfirmen erhalten eine kurze Sicherheitseinweisung nach Ihren Vorgaben, bevor sie auf das Gelände gehen.
Zwischen den Schichten und in der Nacht gehen wir das Werk ab: Hallentore, Zäune, Außenlager, Leergut und Containerplätze. Auffälligkeiten wie offene Türen, laufende Maschinen oder Leckagen melden wir an die vereinbarte Stelle. Werkschutz kann auch die Ausgangskontrolle nach Ihren betrieblichen Regeln umfassen.
Logistik und Lkw-Verkehr
Wer an der A 30 liegt, hat Lkw auf dem Hof, oft auch vor Schichtbeginn oder am Wochenende. Wartende Fahrzeuge auf Zufahrten, Fahrer ohne Zeitfenster und Ladung, die nachts auf dem Hof steht, gehören zum Alltag. Wir organisieren die Abfertigung an der Pforte, halten Wartespuren frei, gleichen Frachtpapiere mit Ihren Listen ab und achten darauf, dass Auflieger und Wechselbrücken über Nacht kontrolliert werden.
Bei Werken mit mehreren Toren stimmen wir mit Ihnen ab, welche Zufahrt wann geöffnet ist. So bleiben Feuerwehrzufahrten frei und der Werksverkehr läuft geordnet.
Personal und Organisation
Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Staffsec ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Die Einsatzplanung für Melle läuft über unseren Hauptsitz in Neumünster und die Niederlassung Bremen; vor Ort haben wir kein Büro. Rund um die Uhr erreichen Sie uns unter +49 4321 78 33 590.
Für einen dauerhaften Werkschutz setzen wir auf einen festen Stamm von Kräften, die Ihr Werk kennen. Vertretungen werden vorab eingewiesen. Mehr zum Leistungsumfang finden Sie unter Werkschutz, den Blick auf das ganze Land unter Werkschutz in Niedersachsen. Für Betriebe mit Standorten auch in Osnabrück stimmen wir die Dienste gemeinsam ab.
Werkschutz bei Stillstand und Betriebsferien
Viele Industriebetriebe haben feste Betriebsferien im Sommer oder zwischen den Jahren. In dieser Zeit stehen Hallen, Maschinen und Fertigware still, oft ohne dass jemand auf dem Gelände ist. Gerade dann sind Rundgänge und eine besetzte Pforte sinnvoll, auch weil Wartungsfirmen die Stillstandszeit für Arbeiten nutzen und kontrolliert hinein- und hinausgelassen werden müssen.
Wir stimmen mit Ihnen ab, welche Bereiche verschlossen bleiben, welche Firmen kommen dürfen und wer im Notfall erreichbar ist. Nach den Ferien übergeben wir das Werk mit einem kurzen Bericht über alle Vorkommnisse.
Kosten für Werkschutz
Werkschutz läuft meist als Dauerauftrag über Monate oder Jahre. Als Richtwert gilt ein Rahmen von 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Pfortendienst werktags am Tag liegt im unteren Bereich, Nachtschichten, Wochenenden und Feiertage weiter oben. Wird zusätzlich eine Sachkunde verlangt, wirkt sich auch das aus.
Bei einem festen Dienstplan über das ganze Jahr lassen sich Schichten gut planen. Das Angebot erstellen wir nach einer Begehung, bei der wir Tore, Wege und Abläufe gemeinsam ansehen.


