Bauen am Wirtschaftsstandort Melle
In Melle wird gebaut, weil die Betriebe wachsen. Ein Beispiel: Der Förderanlagenhersteller Neuero errichtet direkt neben seinem Firmensitz auf einem Grundstück von rund 6.000 Quadratmetern neue Büro-, Montage- und Lagerräume. Laut Landkreis Osnabrück soll der Bau Mitte 2026 fertig sein. Grund für die Erweiterung sind neue Großaufträge; Anlagen des Unternehmens laden und entladen Schiffe in mehr als 140 Ländern.
Solche Vorhaben sind für Melle typisch. Viele Unternehmen sind über Jahrzehnte am Ort gewachsen und erweitern auf eigenem Gelände oder in den Gewerbegebieten Gerden, Bakum, Wellingholzhausen und an der Anschlussstelle Gesmold. Zwischen den Stadtteilen liegen zudem Straßen, Leitungen und Brücken, an denen ebenfalls gearbeitet wird.
Was auf Meller Baustellen gefährdet ist
Baustellen in Gewerbegebieten liegen nachts oft dunkel und ohne Nachbarn, die etwas bemerken würden. Besonders gefährdet sind:
- Kupferkabel, Kabeltrommeln und Elektromaterial vor dem Einbau.
- Photovoltaik-Module und Batteriespeicher, wie sie bei neuen Hallen und Bürogebäuden inzwischen üblich sind.
- Baumaschinen, Kleingeräte und Werkzeug in Containern.
- Kraftstoff in Maschinen und Tanks.
- Rohbauten, in die Unbefugte eindringen und sich verletzen können.
Baustellen neben dem laufenden Betrieb
Bei Werkserweiterungen wie der von Neuero liegen Baustelle und Produktion Tür an Tür. Tagsüber teilen sich Bauverkehr und Werksverkehr die Zufahrten, nachts muss geklärt sein, wer für welchen Bereich verantwortlich ist. Wir stimmen die Grenzen mit Bauleitung und Werk ab, kontrollieren den Übergang zwischen beiden Bereichen und sorgen dafür, dass Bauzaun und Tore auch dann geschlossen sind, wenn eine Schicht im Werk noch arbeitet.
Wird das Werk ohnehin von einem Werkschutz betreut, lässt sich die Baustellenbewachung damit verbinden. Mehr dazu finden Sie auf der Seite Werkschutz.
Feste Wache oder Kontrollen
Für große Baustellen mit wertvollem Material empfiehlt sich eine durchgehend besetzte Wache von Feierabend bis Arbeitsbeginn, an Wochenenden auch tagsüber. Kleinere Baustellen lassen sich mit mehreren Kontrollen pro Nacht sichern, bei denen eine Kraft Bauzaun, Container, Maschinen und Zugänge prüft.
Bei jeder Kontrolle wird festgehalten, wann sie stattfand und ob etwas auffiel. Morgens erhält die Bauleitung einen kurzen Bericht. Den allgemeinen Leistungsumfang beschreibt die Seite Baustellenbewachung, die Lage im Land die Seite Baustellenbewachung in Niedersachsen.
Personal und Planung
Unsere Kräfte haben die Unterrichtung nach § 34a GewO, bei Bedarf die Sachkundeprüfung. Staffsec ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Geplant werden Einsätze in Melle über unseren Hauptsitz in Neumünster und die Niederlassung Bremen. Ein eigenes Büro in der Stadt haben wir nicht. Unter +49 4321 78 33 590 sind wir rund um die Uhr erreichbar.
Zu Beginn sehen wir uns die Baustelle mit der Bauleitung an und legen fest, welche Bereiche wann kontrolliert werden. Eine Übersicht über weitere Leistungen in der Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Melle.
Übergabe am Abend, Bericht am Morgen
Damit die Bewachung reibungslos läuft, legen wir mit der Bauleitung einige Punkte schriftlich fest: wer der Ansprechpartner in der Nacht ist, wo Schlüssel für Container und Tore liegen, welche Firmen nach Feierabend noch auf die Baustelle dürfen und wie bei einem Einbruch oder Schaden vorzugehen ist. Bei der Übergabe am Abend geht unsere Kraft die Baustelle mit dem letzten Verantwortlichen kurz ab und notiert offene Tore, fehlende Bauzaunelemente oder ungesicherte Maschinen.
Fällt in der Nacht etwas auf, informieren wir nach der vereinbarten Meldekette, bei Gefahr sofort Polizei oder Feuerwehr. Am Morgen übergeben wir die Baustelle wieder an die erste Kolonne. So weiß jeder Beteiligte, in welchem Zustand er sie vorfindet, und Schäden lassen sich zeitlich eingrenzen, was auch gegenüber der Bauversicherung hilft.
Kosten der Baustellenbewachung
Die Kosten richten sich nach Bauphase und Bewachungsform. Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine Wache über das ganze Wochenende kostet mehr als einzelne Kontrollen in der Woche, Nacht- und Feiertagsstunden liegen im oberen Bereich.
Da sich der Bedarf mit dem Baufortschritt ändert, passen wir den Umfang an. In der Rohbauphase reichen oft Kontrollen, kurz vor Einbau der Technik ist häufig eine feste Wache sinnvoll.


