Vom Lederwerk zum Gewerbestandort an der Autobahn
Lange war Neustadt-Glewe eine Lederstadt. Zu DDR-Zeiten arbeiteten im Lederwerk bis zu 1.700 Menschen, Ende September 2007 lief dort die Produktion endgültig aus. Auf dem früheren Werksgelände entstand ein Industrie- und Gewerbegebiet mit 24 Hektar. Schon in den frühen 1990er-Jahren war an der A 24 ein weiteres Gewerbegebiet erschlossen worden.
Heute ist die Wirtschaft mittelständisch. Die Anschlussstelle Neustadt-Glewe liegt etwa zwei Kilometer vom Ort, das Autobahnkreuz Schwerin mit der A 14 ist nah. Für Betriebe ist das ein Standortvorteil. Für den Werkschutz heißt es: Lieferverkehr kommt zu jeder Stunde, und wer unbefugt auf das Gelände will, ist in wenigen Minuten wieder auf der Autobahn.
Wo in Neustadt-Glewe produziert und gelagert wird
Die Stadt nennt auf ihrer Unternehmensliste eine Reihe von Betrieben mit Adresse. Die folgenden Straßen und Flächen zeigen, wo Werkschutz in Frage kommt. Genannt sind Orte und Branchen, keine Auftraggeber:
- An der Autobahn: Edelstahlrohrsysteme der Dockweiler AG, Möbelbau der OECO-Möbelwerke, Metalloberflächen bei Henkel Beiz- und Elektropoliertechnik und Textillogistik.
- Lederstraße: Herstellung von Industrieböden auf Harzbasis.
- Brauereistraße: ein Pack- und Produktionsbetrieb.
- An der Bahn: Werkstatt, Vermietung, Transporte und Tankstelle eines Landservice-Betriebs.
- Das Industrie- und Gewerbegebiet Lederwerk mit 24 Hektar auf dem früheren Werksgelände.
- Ein Betonwerk und Speditionsbetriebe, die Wikipedia für die Stadt nennt.
Metall und Chemie: was am Tor zu beachten ist
Wo Edelstahl verarbeitet und Metall gebeizt oder poliert wird, liegen Werte in kleinen Stücken herum: Rohre, Formteile, Reste aus dem Zuschnitt. Der Werkschutz achtet deshalb weniger auf den Zaun als auf Ausgänge, Schrottcontainer und die Ladung abfahrender Fahrzeuge. Kontrollen am Warenausgang führen wir genau nach der Anweisung des Werks durch.
In Betrieben mit Beizbädern, Harzen oder Lacken gibt es Bereiche, die nur mit Schutzausrüstung oder gar nicht betreten werden dürfen. Unsere Kräfte lassen sich vor dem ersten Dienst einweisen, halten Fluchtwege und Sammelplätze im Kopf und wissen, wen sie bei einem Geruch, einer Pfütze oder einem Alarm zuerst verständigen.
Ähnlich ist es bei der Herstellung von Industrieböden auf Harzbasis in der Lederstraße. Rohstoffe und Fertigware lagern in Gebinden, die nicht beschädigt werden dürfen und die nicht jeder anfassen soll. Im Möbelbau dagegen stehen Holz, Platten und fertige Ware in großen Mengen auf engem Raum; hier richtet sich der Blick auf Rauchverbote, offene Tore und Paletten vor Fluchttüren. Für jeden dieser Betriebe schreiben wir die Kontrollpunkte einzeln auf, statt einen Rundgang von Werk zu Werk zu übertragen.
Pforte, Rundgang und Fremdfirmen
Der Werkschutz in Neustadt-Glewe hat meist drei Aufgaben, die je nach Betrieb unterschiedlich gewichtet sind:
- Pforte und Tor besetzen, Lkw, Besucher und Fremdfirmen mit Kennzeichen, Name und Uhrzeit erfassen
- Rundgänge über Hallen, Freilager und Zaunlinie nach Schichtende und am Wochenende
- Arbeiten von Fremdfirmen begleiten, Freigaben prüfen und Bereiche nach Ende der Arbeiten verschließen
- Schäden an Toren, Beleuchtung und Zaun an die Werksleitung melden
Viele Betriebe brauchen den Werkschutz nur außerhalb der Arbeitszeit. Andere, etwa in der Logistik, wollen das Tor rund um die Uhr besetzt haben. Wir planen genau die Stunden, die Ihr Betrieb braucht.
So stellen wir den Werkschutz auf
Neustadt-Glewe liegt in unserer Kernregion Nord. Ein Büro vor Ort haben wir nicht; die Einsatzplanung übernimmt der Hauptsitz in Neumünster, das Personal kommt aus unserem Stamm. Betriebe mit weiteren Standorten in Parchim oder Hagenow erhalten eine gemeinsame Planung.
Im Werkschutz setzen wir Kräfte mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, für einfache Pfortendienste mindestens mit Unterrichtung. Staffsec arbeitet nach ISO 9001 und DIN 77200. Vor dem Start schreiben wir mit Ihnen die Dienstanweisung. Mehr zum Leistungsumfang unter Werkschutz, das Profil der Stadt unter Sicherheitsdienst Neustadt-Glewe.
Kosten im Dauerauftrag
Werkschutz läuft meist über Monate oder Jahre. Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde; wo Ihr Betrieb liegt, hängt von Qualifikation, Nachtanteil, Wochenenden und Zusatzaufgaben wie Warenkontrolle oder Wiegen ab.
Wir rechnen die Besetzung auf Ihr Schichtmodell hin und zeigen, an welchen Stellen ein Rundgang einen Dauerposten ersetzen kann und wo nicht.


