Industrie in der Kreisstadt
Pirna ist Verwaltungssitz des Landkreises und gleichzeitig ein Industriestandort mit rund 15.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen. Neben dem Klinikum, dem größten Arbeitgeber, prägen produzierende Mittelständler das Bild: Gießerei, Batteriefertigung, Fahrzeugelektrik, Zulieferteile für die Autoindustrie und weitere Mittelständler bis hinaus nach Neundorf.
Viele dieser Betriebe sitzen nicht in einem einzigen großen Industriegebiet, sondern verteilt auf beide Elbseiten, teils auf früheren Industrieflächen, teils in Gewerbegebieten, die erst in den letzten Jahrzehnten erschlossen wurden. Für den Werkschutz heißt das: Jedes Tor hat eigene Nachbarn, eigene Zufahrten und eigene Schwachstellen.
Werke und Gewerbeflächen mit Bedarf
Diese Standorte in Pirna sind für Pförtner- und Werkschutzdienste besonders relevant:
- Edelstahlgießerei an der Basteistraße, die Gussteile bis zu zehn Tonnen fertigt, etwa für Turbinen und Pumpengehäuse
- Batteriefertigung für aktive Implantate an der Birkwitzer Straße mit fünf Produktionsgebäuden und Trockenräumen
- FEP Fahrzeugelektrik und Eissmann Automotive als Zulieferer der Autoindustrie
- Schill+Seilacher im Ortsteil Neundorf
- Industrie- und Gewerbepark „An der Elbe“ auf rund 40 Hektar des früheren Kunstseidenwerks, zwischen 1995 und 2001 neu erschlossen
- Gewerbegebiet Copitz-Nord, dessen Erschließung 2018 abgeschlossen wurde, und der Gewerbepark Sonnenstein
Zwischen A 17 und B 172a planen Pirna, Heidenau und Dohna zudem den IndustriePark Oberelbe. Sobald dort Firmen bauen und anlaufen, entstehen neue Tore, an denen Zutritt und Anlieferung geregelt werden müssen.
Reinraum, Gießhalle, Fertigungslinie
Eine Batteriefertigung für Medizintechnik arbeitet mit Trockenräumen und streng geregelten Bereichen. Werkschutz bedeutet dort vor allem saubere Zutrittsvergabe: Wer darf welches Gebäude betreten, wer braucht Begleitung, welche Bereiche sind für den Rundgang tabu. Unsere Kräfte halten sich an Ihre Zonenpläne und betreten Produktionsräume nur dort, wo Sie es freigeben.
Ganz anders eine Gießerei: Schweres Material, Kräne, heiße Bereiche und große Lkw auf dem Hof. Hier steht die Kontrolle der Fahrzeuge im Vordergrund, dazu Rundgänge über Freilager und Materialplätze, wenn die Öfen ruhen. Bei Zulieferern der Autoindustrie kommen feste Abholfenster der Spediteure hinzu, an denen die Pforte nicht zum Engpass werden darf.
Aufgaben an Pforte und Gelände
Was wir in Pirna übernehmen, legen wir mit Ihnen in einer Dienstanweisung fest. Typisch sind diese Aufgaben:
- Besucher und Fremdfirmen anmelden, Ausweise prüfen, Sicherheitsunterweisung bestätigen lassen
- Lkw mit Lieferschein, Kennzeichen und Zeitfenster abgleichen, Plomben und Ladung nach Stichprobe prüfen
- Schlüssel und Ausweise nach Ihrer Liste ausgeben und zurücknehmen
- Rundgänge über Hallen, Freilager, Rampen und Zäune, besonders an Nebentoren und zur Elbseite
- Meldungen an Ihre Rufbereitschaft bei offenen Toren, laufenden Anlagen oder Störungen
Jede Kontrolle und jeder Rundgang stehen mit Uhrzeit im Bericht, Auffälligkeiten mit Foto. So sehen Sie am nächsten Morgen, was in der Nacht los war.
Vorhabenbezogen im Elbtal
Unsere Planung sitzt in Norddeutschland, ein Büro in Sachsen haben wir nicht. Werkschutz in Pirna übernehmen wir deshalb vorhabenbezogen: Bevor wir zusagen, prüfen wir Postenzahl, Schichtmodell, Vertretung bei Krankheit und die Anfahrt. Erst wenn diese Punkte stehen, beginnt der Dienst. Ein fester Ansprechpartner betreut Ihren Auftrag, unter +49 4321 78 33 590 erreichen Sie uns rund um die Uhr.
Eingesetzt wird Personal mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, das vor dem ersten Dienst in Werksordnung, Arbeitsschutz und Ihre Bereiche eingewiesen wird. Wir arbeiten nach ISO 9001 und DIN 77200. Grundlagen zur Leistung finden Sie unter Werkschutz, den Überblick für das Land unter Werkschutz in Sachsen und allgemeine Informationen zur Stadt unter Sicherheitsdienst Pirna.
Was Werkschutz in Pirna kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Für einen Werkschutzauftrag, der meist über viele Monate läuft, zählen vor allem die Zahl der gleichzeitig besetzten Posten, der Anteil an Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden und Zusatzaufgaben wie Waage, Telefonzentrale oder Ausweisverwaltung. Eine Pforte, die nur werktags tagsüber besetzt ist, wird anders kalkuliert als ein Posten rund um die Uhr mit Streife.
Nach einer Begehung erhalten Sie ein Angebot mit Stunden je Posten und Woche, damit Sie den Aufwand mit Ihrem bisherigen Modell vergleichen können.


