Vom Energiebezirk zum neuen Gewerbestandort
Über Jahrzehnte bestimmte das Braunkohleveredelungswerk Schwarze Pumpe einige Kilometer nördlich der Stadt das Arbeitsleben in Hoyerswerda. Hier saßen Kombinatsleitungen für Bau und Montage, dazu Elektronik und Möbelbau. Nach 1990 gingen in der Region viele Zehntausend Arbeitsplätze verloren, große Teile der Industrie verschwanden. Heute sind Stadtverwaltung, Klinikum und die Lausitzer Werkstätten die größten Arbeitgeber.
Trotzdem hat die Stadt fünf ausgewiesene Gewerbe- und Industrieflächen, und auf mehreren davon wird angesiedelt. Die Betriebe sind meist mittelständisch: Metallbau, Versorgungstechnik, Handwerk, Dienstleistungen. Für sie lohnt sich selten eine eigene Werkschutzabteilung, wohl aber eine verlässliche Besetzung von Tor und Gelände zu bestimmten Zeiten.
Die Gewerbe- und Industrieflächen im Überblick
Die Flächen liegen weit auseinander, am Nord-, Ost- und Südwestrand der Stadt. Wer dort produziert, arbeitet oft in einer Umgebung, in der nachts kaum jemand vorbeikommt. Umso wichtiger ist, dass Tore, Zäune und Freilager in dieser Zeit nicht unbeobachtet bleiben.
- Industriegebiet Zeißig im Osten, direkt an der neuen Trasse der B 96, ausgewiesen für Produktion und größere Dienstleister, mit Grundstücken zwischen etwa 1.000 und 19.000 Quadratmetern
- Norderweiterung Zeißig mit rechtskräftigem Bebauungsplan für weitere Ansiedlungen
- Gewerbegebiet Nardt im Nordwesten an der B 96, rund 43 Hektar Nettobaufläche, etwa vier Kilometer vom Bahnhof
- Gewerbegebiet 1000-Mann-Lager westlich der Altstadt zwischen B 96 und B 97, mit Metallbau, Wärmeversorgung und Versorgungsplanung
- Gewerbegebiet Bröthen „Alte Ziegelei“ im Südwesten an der B 97
- Gewerbegebiet Schwarzkollm an der B 96 nahe dem Bahnhof Schwarzkollm, Standort des Smart Mobility Lab der TU Dresden
Ältere Hallen in Zeißig, neue Betriebe daneben
Im Industriegebiet Zeißig stehen neben neueren Gebäuden Hallen aus der Zeit um 1970, die zum Teil saniert werden müssen. Für Werkschutz heißt das: Nicht jede Halle ist gleich gut gesichert, nicht jeder Zaun ist durchgehend, und auf manchen Grundstücken arbeiten mehrere Mieter nebeneinander. Wir klären vor dem Start, wer welche Flächen nutzt, welche Tore abends geschlossen sein müssen und wo Material im Freien lagert.
Unsere Kräfte gehen dann außerhalb der Arbeitszeit die Grundstücksgrenzen und Hallenzugänge ab, prüfen Rolltore und Nebeneingänge und halten Auffälligkeiten mit Uhrzeit im Bericht fest. Während der Arbeitszeit besetzen sie, wenn gewünscht, die Einfahrt, gleichen Kennzeichen mit Lieferscheinen ab und weisen Fahrer an die richtige Rampe.
Forschung in Schwarzkollm: Zutritt mit klaren Regeln
Im Gewerbegebiet Schwarzkollm baut die TU Dresden das Smart Mobility Lab, in dem automatisiertes Fahren und Fliegen erprobt werden sollen. Zur Anlage gehören eine Versuchshalle von 100 mal 100 Metern, eine Klimahalle, eine Absorberhalle für elektromagnetische Messungen, Werkstätten und Büros. Die Inbetriebnahme ist für Januar 2027 geplant. Wo Prototypen, Messtechnik und Daten mehrerer Forschungsgruppen zusammenkommen, muss klar sein, wer welche Bereiche betreten darf.
Für solche Einrichtungen übernehmen wir Pförtnerdienst, Besucheranmeldung und Rundgänge nach den Vorgaben des Betreibers. Unsere Kräfte führen Besucherlisten, begleiten Fremdfirmen in gesperrte Bereiche und melden offene Türen oder ungewöhnliche Vorgänge. Was gemeldet wird und an wen, regelt eine Dienstanweisung, die wir mit Ihnen schreiben.
Vorhabenbezogen aus Neumünster, Berlin und Bremen geplant
Staffsec plant den Personaleinsatz aus der Kernregion Nord, mit Hauptsitz in Neumünster und Standorten in Berlin und Bremen. Ein Büro in Sachsen haben wir nicht. Werkschutz in Hoyerswerda übernehmen wir nach einer Vorprüfung: Wir sehen uns den Betrieb an, klären Schichtmodell, Laufzeit und Vertretung und sagen erst zu, wenn die Besetzung dauerhaft steht. Ein fester Ansprechpartner betreut Ihren Auftrag.
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, an Pforten mit Zutrittsentscheidung die Sachkundeprüfung. Das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Grundsätzliches finden Sie unter Werkschutz, den Überblick für das Land unter Werkschutz in Sachsen. Zur Stadt allgemein: Sicherheitsdienst Hoyerswerda. Betriebe weiter östlich finden Informationen unter Weißwasser.
Kosten für Werkschutz in Hoyerswerda
Für Werkschutz gilt ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Dauerauftrag mit festen Schichten lässt sich besser planen und liegt deshalb meist günstiger als einzelne Nachtdienste. Was den Preis erhöht, sind Sonn- und Feiertagsstunden, eine zweite Kraft auf weitläufigen Grundstücken, Aufgaben mit Sachkundeprüfung und die Anreise aus dem Norden. Diese Anteile stehen im Angebot einzeln, damit Sie sie nachvollziehen können.


