Wirtschaft auf der Querfurter Platte
Die Querfurter Platte gehört zu den fruchtbaren Ackerlandschaften im Süden Sachsen-Anhalts. Das prägt auch die Betriebe der Stadt: Schon in der Gründerzeit entstanden hier eine Zuckerfabrik in Vitzenburg und ein Kalkwerk. Heute betreibt die L. Stroetmann Saat in Querfurt einen ihrer Produktions- und Aufbereitungsstandorte mit eigenem Labor, an dem Getreidesaatgut gereinigt, gebeizt und abgepackt wird.
Daneben arbeiten Handwerk, Handel und Dienstleister in den Gewerbegebieten Obhäuser Weg und Nord. Über die Ortsumgehung erreichen ihre Fahrzeuge die A 38 und von dort die Autobahnen 9 und 71. Für Speditionen und Lieferverkehr ist das ein kurzer Weg, für Diebe allerdings auch.
Wo Werkschutz in Querfurt gebraucht wird
Gemeinsam ist diesen Standorten, dass Fahrzeuge, Waren und Fremdfirmen zu unterschiedlichen Zeiten auf das Gelände wollen. Werkschutz sorgt dafür, dass nur hineinkommt, wer angemeldet ist, und dass am Ende einer Schicht das Gelände in einem bekannten Zustand übergeben wird.
- Saatgutproduktion der L. Stroetmann Saat mit Annahme, Aufbereitung und Versand
- Betriebe im Gewerbegebiet Obhäuser Weg
- Hallen und Höfe im Gewerbegebiet Nord nahe dem Bahnhof
- Künftige Gewerbeflächen im Quartier Querfurt Nord mit geplantem Gleisanschluss
- Plangebiet für Gewerbe an der Weißenschirmbacher Straße in Ziegelroda
- Landwirtschaftliche Betriebe und Maschinenhallen in den Ortsteilen
Erntezeit und Saisonspitzen
In Saatgut- und Agrarbetrieben verteilt sich die Arbeit nicht gleichmäßig über das Jahr. Nach der Ernte kommen viele Lkw mit Rohware, im Herbst und Frühjahr geht fertiges Saatgut an Handel und Landwirte. In diesen Wochen laufen Schichten oft bis spät in den Abend, und an der Waage oder am Tor bilden sich Schlangen.
Wir verstärken die Pforte für diese Zeiträume, gleichen Kennzeichen und Ladepapiere ab, weisen Fahrer auf Wege und Sicherheitsregeln hin und halten Zufahrten frei. Außerhalb der Saison reicht häufig ein Nachtposten oder eine Kontrolle zwischen den Schichten.
Saatgut ist eine wertvolle Ware: Partien sind sortenrein gekennzeichnet, gebeizt und für bestimmte Abnehmer bestimmt. Werden Säcke oder Big Bags vertauscht, falsch verladen oder entwendet, entsteht ein Schaden, der weit über den Warenwert hinausgeht. Eine sorgfältige Ausgangskontrolle am Tor hilft, solche Fehler früh zu bemerken, und schafft für den Betrieb einen klaren Nachweis, welches Fahrzeug wann was geladen hat.
Aufgaben an Tor und Gelände
Zum Werkschutz gehören je nach Betrieb Empfang und Besucheranmeldung, Ausgabe und Rücknahme von Ausweisen, Fahrzeugkontrolle mit Abgleich gegen Lieferscheine sowie Rundgänge über Hallen, Silos, Tanklager und Freiflächen. Wir achten auf offene Tore, laufende Maschinen nach Schichtende und auf Fremde auf dem Gelände.
Vorfälle und Beobachtungen halten wir mit Uhrzeit im Bericht fest. Die Abläufe, Ansprechpartner und Meldewege legen wir in einer Dienstanweisung fest, die jede eingesetzte Kraft vor dem ersten Dienst kennt.
Wo gebeiztes Saatgut, Pflanzenschutzmittel oder Kraftstoff lagern, gelten besondere Regeln zu Zutritt und Schutzausrüstung. Unsere Kräfte werden vor Ort in diese Bereiche eingewiesen und betreten sie nur so weit, wie es die Betriebsanweisung vorsieht. Bei Auffälligkeiten an Tanks, Leitungen oder Lagerbereichen verständigen sie die Ansprechpartner, die der Betrieb benannt hat.
So planen wir außerhalb der Kernregion
Unsere eigene Planung aus dem Personalstamm konzentriert sich auf den Norden. In Sachsen-Anhalt haben wir kein Büro und arbeiten vorhabenbezogen: Wir besichtigen den Betrieb, klären Schichtmodell, Dauer und Ablösung und sagen zu, wenn die Besetzung für den gesamten Zeitraum gesichert ist. Unsere Kräfte haben Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Einen Überblick über die Leistung finden Sie unter Werkschutz, die Landesseite unter Werkschutz in Sachsen-Anhalt. Für Betriebe im östlichen Saalekreis lohnt auch ein Blick auf Merseburg.
Was Werkschutz in Querfurt kostet
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Werkschutz ist meist ein Dauerauftrag mit festen Posten, was sich günstiger planen lässt als einzelne Einsätze. Teurer wird es durch Nacht- und Wochenendanteile, zusätzliche Kräfte in der Erntezeit und Aufgaben, die eine Sachkundeprüfung verlangen. Die Anreise aus dem Norden weisen wir im Angebot gesondert aus.


