Eine Stadt mit weiten Wegen
Querfurt hat knapp 9.900 Einwohner, verteilt auf eine Fläche von gut 155 Quadratkilometern. Das ergibt rund 63 Menschen je Quadratkilometer – deutlich weniger als in den meisten Städten ähnlicher Größe. Zwischen der Kernstadt und den Dörfern liegen Felder, Waldstücke wie der Ziegelrodaer Forst und kilometerlange Landstraßen.
Für den Schutz von Objekten heißt das: Ein einzelner Wachposten wäre in vielen Fällen zu teuer, aber ein Objekt ganz ohne Kontrolle bleibt nachts oft stundenlang unbemerkt. Der Revierdienst schließt diese Lücke, indem er mehrere Objekte in einer Runde anfährt.
Der Ziegelrodaer Forst mit rund 8.200 Hektar Wald umschließt das Dorf Ziegelroda auf einer Lichtung. Wer dort ein Objekt hat, liegt abseits jeder Durchgangsstraße – ein Grund mehr, regelmäßige Kontrollen fest einzuplanen.
Kernstadt und Ortsteile im Überblick
Die Bundesstraßen 180 und 250 sowie die Ortsumgehung verbinden diese Orte. Gewerbehallen am Obhäuser Weg und im Gebiet Nord liegen nah an der Umgehung, was eine Runde zwischen Gewerbe und Dörfern gut planbar macht.
- Kernstadt mit Markt, Freimarkt und Bahnhof Querfurt
- Siedlungen am Rand: Thaldorf, Fichtensiedlung, Thomas-Müntzer-Siedlung und Grundmühle
- Gatterstädt und Lodersleben, seit 1995 eingemeindet
- Grockstädt mit Kleineichstädt und Spielberg
- Leimbach und Weißenschirmbach mit ihren Kulturhäusern
- Schmon mit Oberschmon, Niederschmon und Hermannseck
- Vitzenburg mit Liederstädt, Pretitz und Zingst
- Ziegelroda mit Landgrafroda
Was eine Streife in Querfurt erledigt
Bei jeder Anfahrt prüfen wir, was Sie mit uns vereinbart haben: Sind Türen und Tore verschlossen, brennt Licht, wo keines brennen sollte, sind Zäune beschädigt oder Fenster eingeschlagen? Auf Wunsch schließen wir Gebäude am Abend ab und am Morgen auf, schalten Beleuchtung oder kontrollieren Heizung und Wasser in leerstehenden Räumen.
Die Zeiten der Kontrollen wechseln, damit niemand den Rhythmus vorhersagen kann. Jede Anfahrt steht mit Uhrzeit und Befund im Bericht. Fällt etwas auf, informieren wir die Personen, die in Ihrer Alarmanweisung stehen, und bei Gefahr Polizei oder Feuerwehr.
Im Winter verschiebt sich der Schwerpunkt: Es wird früh dunkel, in leerstehenden Gebäuden drohen Frostschäden an Leitungen, und auf Höfen in den Dörfern fällt eine offene Hallentür kaum jemandem auf. In dieser Jahreszeit legen wir die erste Kontrolle gern in die Abendstunden, die zweite in die Nacht. Im Sommer, wenn Feste in den Ortsteilen bis spät laufen, verschieben wir die Zeiten entsprechend nach hinten.
Für wen sich der Revierdienst lohnt
Typische Auftraggeber sind Händler in der Altstadt, die nach Ladenschluss eine Kontrolle wünschen, Betriebe mit Lagern oder Maschinenhallen in den Ortsteilen und Hausverwaltungen mit mehreren Gebäuden. Auch Vereine und Gemeinden, deren Kulturhäuser oder Sportstätten nur gelegentlich genutzt werden, nutzen solche Runden.
Auf der offenen Querfurter Platte gehören auch Agrarbetriebe mit Diesel- und Düngerlagern sowie technische Anlagen dazu, etwa im Umfeld des Windparks Esperstedt-Obhausen östlich der Stadt oder künftiger Solarparks bei Gatterstädt und Schmon. Dort ist nachts niemand, der Kabeldiebstahl oder Einbruch bemerken würde.
Wer an eine Alarmanlage angeschlossen ist, kann den Revierdienst mit einer Alarmverfolgung verbinden: Verständigt uns die Notruf- und Serviceleitstelle Ihres Errichters, fährt eine Streife zum Objekt und prüft vor Ort.
Vorhabenbezogen geplant
Ein Büro in Sachsen-Anhalt haben wir nicht, Querfurt liegt außerhalb unserer Kernregion Nord. Revierdienste übernehmen wir deshalb vorhabenbezogen. Wir sammeln die Objekte, schätzen Fahrtzeiten und Kontrollzahl ab und sagen zu, wenn die Runde dauerhaft besetzt werden kann. Unsere Kräfte haben Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Weitere Informationen finden Sie unter Revier- und Interventionsdienste und auf der Landesseite Revierdienst in Sachsen-Anhalt. Für eine Runde Richtung Geiseltal lohnt ein Blick auf Braunsbedra.
Preis für eine Runde
Als Richtwert nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Beim Revierdienst hängt der Preis je Objekt davon ab, wie viele Objekte die Runde teilen, wie oft und zu welchen Uhrzeiten wir kontrollieren und wie lange der Aufenthalt vor Ort dauert. Je dichter eine Runde besetzt ist, desto günstiger wird die einzelne Anfahrt – auch deshalb lohnt eine Anfrage schon für ein einzelnes Objekt.


