Industrie mit langer Geschichte an der Elbe
Die Stadt nennt sich selbst einen traditionellen Industriestandort an der Elbe, und das trifft zu. 1826 gründete Friedrich Theodor Meyer hier eine Zuckerraffinerie, aus der ab 1910 die Schokolade Feodora kam; die Fabrikgebäude wurden 2007 abgerissen. Heute zählen Lebensmittelindustrie, Maschinenbau und Schiffbau zu den tragenden Branchen, dazu kommt der Tourismus.
Am Fluss werden seit 1866 Schiffe gebaut. Die Schiffbau- und Entwicklungsgesellschaft Tangermünde gehört seit 2007 zur familiengeführten Heinrich-Rönner-Gruppe und baut Flusskreuzfahrtschiffe, Fahrgastschiffe, Fähren, Eisbrecher, Baggerschiffe und Boote für Behörden. Daneben repariert und modernisiert sie Schiffe. Ein Zeitungsbericht von 2021 nennt ein Team von knapp 90 Beschäftigten und einen Neubau, der seit dem Sommer auf der Helling lag.
Werke und Flächen, auf denen Werkschutz eine Rolle spielt
Die Aufzählung nennt Betriebsarten und Gebiete in Tangermünde. Es handelt sich nicht um Kunden:
- Schiffbau mit Helling, Montagehallen und Stahllager, wie bei der Werft in Tangermünde.
- Lebensmittelherstellung im Mehrschichtbetrieb, etwa das Werk von DE-VAU-GE, das seit 1998 in Tangermünde Frühstückscerealien vor allem für Handelsmarken herstellt.
- Der Industriepark im Norden der Kernstadt, ein Gebiet für Industrie und Gewerbe mit Hallen und Lagerflächen.
- Der Gewerbepark am westlichen Stadtrand an der Ausfallstraße Richtung Stendal mit Transportunternehmen, Groß- und Einzelhandel.
Zwei Werktore, zwei Aufgaben
Auf einer Werft wechseln die Gesichter mit jedem Bauabschnitt. Elektriker eines Zulieferers ziehen Kabel, ein Prüfer der Klassifikationsgesellschaft kommt zur Abnahme, eine Spedition liefert Motoren oder Rumpfsektionen. Am Tor muss klar sein, wer für welches Schiff eingeplant ist, wer eine Sicherheitsunterweisung erhalten hat und welches Material das Gelände verlassen darf. Kupferkabel, Armaturen und Werkzeug sind leicht verkäuflich und gehören deshalb zu den Dingen, auf die ein Werkschutz besonders achtet.
In einem Lebensmittelwerk ist die Sorge eine andere. Hier geht es um Hygiene und Rückverfolgbarkeit: Wer die Produktion betritt, braucht die vorgeschriebene Kleidung und eine Einweisung, Fremdfirmen dürfen nur in freigegebene Bereiche, Rohware und Fertigware laufen über getrennte Rampen. Ein Pförtner, der diese Regeln kennt, entlastet die Qualitätssicherung und kann bei einem Audit belegen, wer wann im Werk war.
Aufgaben, die wir an Ihrem Werk übernehmen
Den Umfang stimmen wir mit Ihnen auf Schichtmodell und Gelände ab. Typisch sind folgende Bausteine:
- Besetzte Pforte mit Personen- und Fahrzeugkontrolle, Besucheranmeldung und Ausweisausgabe.
- Abwicklung von Fremdfirmen nach Ihrer Freigabeliste, Hinweis auf Schutzausrüstung und Sperrbereiche.
- Kontrolle von Warenausgang und Abholungen gegen Lieferschein oder Abholschein.
- Rundgänge über Hallen, Freilager, Kai oder Rampen nach Schichtende und am Wochenende.
- Einweisen von Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei am Tor, bis Ihre Verantwortlichen da sind.
Jede Schicht führt ein Wachbuch. Besonderheiten melden wir am selben Tag an die Person, die Sie dafür benennen.
Vorhabenbezogen, mit festen Kräften und offener Vorprüfung
Tangermünde liegt außerhalb unserer Kernregion Nord, ein eigenes Büro in Sachsen-Anhalt haben wir nicht. Gesteuert werden Einsätze von unserem Hauptsitz in Neumünster aus, weitere Niederlassungen bestehen in Berlin und Bremen. Einen Werkschutz an der Elbe sagen wir nur zu, wenn ein fester Kräftestamm samt Urlaubs- und Krankheitsvertretung planbar ist. Diese Prüfung machen wir vor dem Angebot, nicht danach.
Jede Kraft wird vor ihrem ersten Dienst am Werk eingewiesen, in Ihre Hausordnung, Ihre Hygiene- oder Arbeitsschutzregeln und den Alarmplan. Wer Kontrollaufgaben mit Publikumsverkehr übernimmt, hat die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Mehr zur Leistung finden Sie unter Werkschutz, die Lage im Land unter Werkschutz in Sachsen-Anhalt. Liegt ein weiteres Werk etwa in Genthin, sprechen Sie es gleich mit an.
Kosten für eine Werkpforte in Tangermünde
Für Werkschutz nennen wir einen Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei einer Pforte, die als Dauerauftrag rund um die Uhr besetzt ist, bewegt sich der Satz meist im unteren Teil der Spanne, kurze Einsätze zu Werksferien oder einem Stapellauf liegen eher darüber.
Weitere Größen sind der Anteil an Nacht- und Feiertagsstunden, die Zahl der Posten mit Sachkunde, besondere Schutzkleidung und die Anfahrt. Den verbindlichen Preis nennen wir nach einer Begehung von Toren, Hallen und Zaunverlauf.


