Industrie mit Geschichte im Weidatal
Weida war lange eine Stadt der Textil- und Lederverarbeitung. Die Jute-Spinnerei und Weberei arbeitete von 1897 bis 1990, auf dem Gelände der Schlossmühle produzierten die Weidaer Lederwerke. Heute stellt der größte Arbeitgeber der Stadt, Breckle, Matratzen, Polstermöbel und Boxspringbetten her; im Sommer 2026 arbeiteten dort rund 270 Menschen.
Daneben hat sich an der Ortsumgehung ein Kranz aus Handwerk, Bau und Fahrzeugtechnik angesiedelt. Für Werkschutz heißt das: wenige große Tore, viele kleinere Höfe und ein Material, das brennt, gestohlen oder beschädigt werden kann, lange bevor jemand am Morgen die Halle aufschließt.
Betriebsflächen, an denen Werkschutz gefragt ist
Die Stadt weist drei Gewerbestandorte aus, dazu kommen einzelne Werke im Stadtgebiet:
- Matratzen- und Polsterbettenfertigung von Breckle in Weida
- Gewerbegebiet Am Schafberge I bis III, 7,6 Hektar an der Ortsumgehung der B 175, mit Bauunternehmen, Elektrobau, Ofen- und Kaminbau sowie Heizungs- und Sanitärtechnik
- Gebietszentrum der Thüringer Energie am Schafberge
- Gewerbegebiet In den Nonnenfeldern, rund 5,5 Hektar, mit TS-Fahrzeugbau, einer Autolackiererei, einem Autohaus und Gebrauchtwagenhandel
- Gewerbestandort Schlossmühlenweg auf dem früheren Lederwerk, mit 3,1 Hektar für neue Ansiedlungen
Jeder dieser Standorte stellt andere Fragen. Ein Autohaus fürchtet um Räder, Katalysatoren und Fahrzeuge auf dem Hof, ein Fahrzeugbauer um Werkzeug, Fahrgestelle und Kundenfahrzeuge in der Montage. Haustechnik- und Elektrobetriebe lagern Kupferkabel und Geräte, deren Wert man ihnen von außen nicht ansieht.
Pforte, Wareneingang und Fremdfirmen
In einer Fertigung mit Schichtbetrieb läuft der Verkehr am Tor selten gleichmäßig. Morgens kommen Zulieferer mit Schaumstoffen und Bezugsstoffen, nachmittags fahren Lkw mit fertiger Ware ab, dazwischen Handwerker, Servicetechniker und Besucher. Unsere Kräfte prüfen Lieferscheine und Ladung nach Ihren Vorgaben, weisen Fahrer an die richtige Rampe, geben Besucherausweise aus und führen Buch, wer sich wann auf dem Gelände aufhält.
Fremdfirmen melden wir nach Ihrem Verfahren an, prüfen Unterweisungen und Erlaubnisscheine und begleiten Arbeiten in sensiblen Bereichen, wenn Sie das wünschen. Auch die Fahrzeugkontrolle bei der Ausfahrt übernehmen wir, soweit sie in Ihrer Betriebsvereinbarung geregelt ist.
Nachtrundgänge zwischen Stofflager und Montagehalle
Polsterstoffe, Schaumstoffe und Verpackung brennen schnell. Bei einem Rundgang durch eine solche Fertigung geht es deshalb nicht nur um Türen und Fenster, sondern auch um verstellte Fluchtwege, abgestellte Paletten vor Feuerlöschern, laufende Maschinen, die nicht laufen sollten, und offene Tore zur Laderampe. Was wir finden, kommt mit Uhrzeit in den Bericht und geht bei Dringlichem sofort an die Person, die Sie benannt haben.
Für Betriebe am Schafberge und in den Nonnenfeldern kann ein Werkschutz auch ohne feste Pforte sinnvoll sein: eine Kraft, die in der Nacht mehrere Höfe abgeht, Außenbeleuchtung und Zäune prüft und an Wochenenden die Schließung von Hallen und Werkstätten kontrolliert.
Vorhabenbezogen in Thüringen, mit klaren Zusagen
Unsere eigene Planung aus dem Personalstamm konzentriert sich auf Norddeutschland und Berlin. In Thüringen haben wir kein Büro, Werkschutz in Weida übernehmen wir deshalb nach einer Prüfung des einzelnen Vorhabens. Wir klären Schichtmodell, Zahl der Posten, Dauer des Auftrags und die Frage, wie Vertretungen geregelt werden. Erst wenn das trägt, sagen wir zu. Dann bekommen Sie einen festen Ansprechpartner, eine Dienstanweisung, die mit Ihrer Arbeitssicherheit abgestimmt ist, und regelmäßige Berichte.
Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Mehr zur Leistung lesen Sie unter Werkschutz, zum Land unter Werkschutz in Thüringen; Betriebe im Norden des Kreises finden auch unter Gera weitere Hinweise.
Kosten für Werkschutz in Weida
Werkschutz ist meist ein Dauerauftrag, und genau das macht ihn planbar. Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo im Rahmen dieser Spanne Ihr Auftrag liegt, entscheiden vor allem die Zahl der besetzten Stunden pro Woche, der Anteil an Nacht- und Sonntagsdiensten, zusätzliche Aufgaben wie Empfang oder Warenkontrolle und die Frage, ob eine Pforte durchgehend besetzt ist oder Rundgänge genügen.


