Bauen in Weida: was gerade ansteht
In Weida wird an mehreren Stellen gleichzeitig geplant und gebaut, wenn auch in kleinerem Maßstab als in den Großstädten. Die Stadt hat in Steinsdorf den Abbruch alter Lagerhallen und den Neubau eines Feuerwehrhauses ausgeschrieben. Am Südrand von Schüptitz ist seit März 2026 der Bebauungsplan für eine Photovoltaik-Freiflächenanlage in Kraft, für die Deponie Steinsdorf hat das Verfahren für einen Solarpark mit der frühzeitigen Beteiligung begonnen.
Dazu kommen der Umbau der Innenstadt, der bis 2031 laufen soll, die Änderung des Bebauungsplans Im Löbicher, die im Frühjahr 2026 öffentlich auslag, und der Gewerbestandort am Schlossmühlenweg, wo nach der Erschließung 3,1 Hektar für neue Betriebe bereitstehen.
Baustellen und Bauflächen im Stadtgebiet
Belegte Vorhaben, bei denen Bewachung ein Thema werden kann:
- Abbruch der Lagerhallen und Neubau des Feuerwehrhauses in Steinsdorf, ausgeschrieben in Losen für Abbruch, Dach und Klempnerei, Zimmerei, Trockenbau, Haustechnik und Elektro
- Photovoltaik-Freiflächenanlage Schüptitz – Ortsrand Süd
- Geplanter Solarpark auf der Deponie Steinsdorf
- Bebauungsplan Weida-Im Löbicher, dritte Änderung
- Gewerbestandort Schlossmühlenweg auf dem früheren Lederwerk
- Häuser im Sanierungsgebiet Weida-Innenstadt
- Wohnmobilstellplatz an der Liebsdorfer Straße mit eigenem Bebauungsplan
Hinzu kommt der Oschütztalviadukt über der B 92 und B 175. Nachdem das Eisenbahn-Bundesamt den Abriss 2024 abgelehnt hatte, bezeichnete ein Gutachten das Bauwerk 2025 als grundsätzlich sanierungsfähig. Sollte dort gebaut werden, ist ein Gerüst an einer Bundesstraße eine eigene Aufgabe für die Sicherung.
Solarflächen: weit, offen, nachts dunkel
Eine Photovoltaik-Freiflächenanlage im Bau ist eine besondere Baustelle. Paletten mit Modulen, Kabeltrommeln, Wechselrichter und Unterkonstruktionen liegen über Wochen auf freiem Feld, oft weit weg von Häusern und ohne Licht. Kupferkabel und Module sind begehrt, und ein Schaden fällt erst auf, wenn die Monteure am Morgen kommen.
Für solche Flächen bei Schüptitz oder auf der Deponie Steinsdorf bieten sich Kontrollen in wechselnden Abständen an, ergänzt um eine Wache in Phasen, in denen besonders viel Material auf der Fläche lagert. Wir gehen Zaun und Lagerplätze ab, prüfen Container und Fahrzeuge, achten auf Fahrspuren und Fremde und melden Befunde mit Foto an die Bauleitung.
Abbruch, Neubau und Altbau
Beim Feuerwehrhaus in Steinsdorf folgen auf den Abbruch der Rohbau und die Ausbaugewerke. In dieser Zeit wechselt die Lage auf der Baustelle oft: Erst sind es Bagger und Container, dann Gerüste, Holz für den Dachstuhl und schließlich Leitungen, Geräte und Werkzeug im halb fertigen Gebäude. Unsere Kontrollen passen wir an diese Phasen an.
Im Altbau der Innenstadt ist es eher ein offenes Treppenhaus, ein Gerüst an der Straße oder ein Container im Hof, das Unbefugte anzieht. Hier prüfen wir Abschlüsse, Gerüsttreppen und Absperrungen und sorgen dafür, dass Passanten nicht in ungesicherte Bereiche geraten. Gerade an Wochenenden, wenn in der Altstadt kaum gearbeitet wird, zeigt eine regelmäßige Kontrolle, dass die Baustelle nicht sich selbst überlassen ist.
Vorhabenbezogen geplant, nachvollziehbar berichtet
Weil Thüringen nicht zu unserer Kernregion gehört und wir dort kein Büro haben, übernehmen wir Baustellenbewachung in Weida vorhabenbezogen. Vor der Zusage klären wir Bauzeit, Zeiten ohne Betrieb, Zugänge und die Frage, ob Kontrollen genügen oder eine Wache nötig ist. Die Bauleitung erhält einen festen Ansprechpartner und nach jedem Einsatz einen Bericht.
Eingesetzt werden Kräfte mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO; wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Mehr dazu unter Baustellenbewachung und Baustellenbewachung in Thüringen, zur Stadt unter Sicherheitsdienst Weida.
Kosten der Bewachung auf der Baustelle
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Baustellen werden vor allem nachts, an Wochenenden und über Feiertage bewacht, deshalb spielt der Anteil dieser Zeiten eine große Rolle. Ebenso wichtig ist, ob wechselnde Kontrollen ausreichen oder eine Kraft durchgehend vor Ort bleibt, wie groß die Fläche ist und wie lange die Bauzeit dauert. Bei einem Solarfeld, das nur in der Montagephase gesichert wird, ergibt sich ein anderes Bild als bei einem Neubau über viele Monate.


