Veranstaltungen in einer Burgstadt
Weida nennt sich Wiege des Vogtlandes, und die Osterburg über der Altstadt ist bis heute der Ort, an dem die Stadt feiert, ausstellt und Gäste empfängt. Mehr als 20.000 Besucher zählt die Burg jährlich. Unten in der Stadt treffen sich die Menschen auf dem Markt vor dem Rathaus und im Bürgerhaus, das 1928 als Kino entstand und 2003 nach neun Monaten Umbau als Veranstaltungshaus wiedereröffnet wurde.
Die Veranstaltungen sind überschaubar, aber vielfältig: Konzerte und Vorträge im Saal, Märkte auf Platz und Burghof, Lesungen im Balkensaal, Wandertage vom Sportplatz aus. Für jede dieser Formen braucht es eine andere Antwort auf die Frage, wie viele Kräfte wo stehen.
Orte und Termine im Weidaer Kalender
Diese Veranstaltungsorte und Termine sind im Kalender der Stadt oder in Nachschlagewerken belegt:
- Weid’scher Kuchenmarkt am ersten Septemberwochenende auf dem Markt vor dem Rathaus
- Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz, 2026 am 12. und 13. Dezember
- Bürgerhaus mit 374 Reihenplätzen im Saal, 74 Plätzen auf dem Rang und einem Studiokino für 56 Personen
- Osterburg mit Balkensaal, Moritzgewölbe, Gefängnisgarten und Naturbühne im Garten
- Mittelalterspektakel und Ostermarkt auf der Osterburg im Frühjahr 2027
- Herbstfest im Scheunenviertel an der Burgstraße
- Weidaer Wandertag mit Start am Sportplatz Roter Hügel
Hinzu kommen private Feiern und Vereinsveranstaltungen, etwa im Gräfenbrücker Eventhof im Ortsteil Steinsdorf, wo Kochkurse und Abende in kleinem Kreis stattfinden.
Bürgerhaus: Einlass, Rang und Fluchtwege
Bei einem bestuhlten Konzert im Bürgerhaus ist der kritische Moment selten die Vorstellung selbst, sondern der Einlass und das Ende, wenn mehrere Hundert Menschen gleichzeitig durch Foyer und Treppen wollen. Unsere Kräfte kontrollieren Karten, achten darauf, dass Notausgänge und Wege zum Rang frei bleiben, und lenken nach Schluss die Besucher zu den Parkplätzen am Schlossmühlenweg und am Scheunenweg, denn direkt am Haus gibt es keine.
Bei Tanzabenden mit Tischen und Bar kommt die Aufsicht über Garderobe und Ausschank hinzu, auf Wunsch auch eine Taschenkontrolle. Die Zahl der Kräfte richten wir nach Besucherzahl, Art der Veranstaltung und den Vorgaben, die Betreiber und Behörde machen.
Burghof und Marktplatz: wenn es eng wird
Auf der Osterburg verteilen sich Gäste über Höfe, Treppen, Turm und Garten. Bei einem Mittelalterfest oder einem Ostermarkt liegen Stände, Höfe und Treppen dicht beieinander, und das Publikum verteilt sich über mehrere Ebenen einer mittelalterlichen Anlage. Wir übernehmen Kasse und Einlass, sichern Wege für Rettungsdienst und Feuerwehr und behalten Bereiche im Blick, die für Besucher gesperrt bleiben sollen.
Beim Kuchenmarkt oder Weihnachtsmarkt ist es der Platz vor dem Rathaus, der sich auf engem Raum füllt. Hier geht es um den Aufbau am Morgen, die Anlieferung zwischen Fußgängern, freie Zufahrten für Einsatzfahrzeuge und die Nacht zwischen zwei Markttagen, in der Stände und Technik bewacht werden müssen. Das stimmen wir vorab mit Veranstalter und Ordnungsamt ab.
Wie wir eine Veranstaltung in Weida vorbereiten
Für Weida gilt: Wir arbeiten vorhabenbezogen, denn außerhalb Norddeutschlands und Berlins planen wir ohne eigenes Büro im Land. Deshalb beginnt jeder Auftrag mit einer Prüfung von Termin, Dauer, Personalbedarf und Anreise. Danach erhalten Sie einen festen Ansprechpartner, einen abgestimmten Einsatzplan mit Posten und Zeiten und am Ende einen kurzen Bericht über besondere Vorkommnisse.
Eingesetzt werden Kräfte mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, die vor Beginn in Gelände, Notausgänge und Ansprechpartner eingewiesen werden. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und unter +49 4321 78 33 590 jederzeit erreichbar. Mehr unter Veranstaltungsschutz und Veranstaltungsschutz in Thüringen; Veranstalter aus dem Süden des Kreises finden auch unter Greiz und Zeulenroda-Triebes weitere Hinweise.
Kosten für Sicherheitspersonal bei Festen und Konzerten
Als Richtwert gilt eine Spanne von 23 bis 50 € netto je Stunde und Kraft. Ein Konzertabend im Bürgerhaus mit wenigen Posten für drei, vier Stunden fällt dabei anders aus als ein zweitägiger Markt mit Nachtbewachung. Den Ausschlag geben Zahl der Kräfte, Dauer einschließlich Auf- und Abbau, Einsätze am Sonntag oder an Feiertagen sowie zusätzliche Aufgaben wie Kasse oder Taschenkontrolle.


