Bauen in einer Stadt am See
Braunsbedra verändert sich. Nach dem Ende der Kohleförderung 1993 und der Flutung des Geiseltalsees bis 2011 hat die Stadt eine Seeseite bekommen, mit Marina, Seebrücke und Uferpromenade. Daraus folgen neue Vorhaben am Wasser, aber auch in der Ortsmitte, in den Wohngebieten und auf früheren Industrie- und Landwirtschaftsflächen.
Für Bauherren und Baufirmen heißt das: Baustellen liegen teils mitten im Ort, teils weit draußen an Feldern und Ufern. Die einen sind abends von Anwohnern umgeben, die anderen sieht niemand. Eine Baustellenbewachung muss auf beides zugeschnitten werden.
Vorhaben, bei denen Bewachung sinnvoll ist
Die folgenden Vorhaben sind öffentlich belegt. Sie zeigen, wo Baustellenbewachung in Braunsbedra typischerweise anfällt; es sind keine Referenzen:
- Umgestaltung des Postplatzes in der Kernstadt, gefördert aus dem ELER-Programm
- Bau einer Löschwasserzisterne an der Südstraße in Roßbach
- Sanierung der Fassade an der Turnhalle der Grundschule Roßbach und des früheren Heizraums der Lessing-Grundschule
- Bebauungspläne für das Wohngebiet Süd in Braunsbedra und für Wohnbebauung an der Südstraße in Roßbach
- Bebauungspläne für einen Baumarkt Am Stadion, ein Sondergebiet Erholung, Tourismus und Hafen im Westteil sowie die Solarparks Frankleben und Krumpa
Bei Bebauungsplänen steht nicht fest, wann gebaut wird. Sobald es so weit ist, lohnt es sich, die Bewachung schon bei der Baustelleneinrichtung mitzudenken, nicht erst nach dem ersten Schaden.
Ortsmitte, Wohngebiet, Feld: drei Arten von Baustelle
Am Postplatz wird zwischen Geschäften und Wohnhäusern gebaut. Bauzäune müssen geschlossen bleiben, damit niemand nachts in offene Gräben gerät, und Geräte dürfen nicht offen herumstehen. Hier reichen oft Kontrollrunden am Abend und am Wochenende, bei denen Zaun, Absperrungen und Container geprüft werden.
In neuen Wohngebieten sind es die Rohbauphasen, in denen viel Material lagert: Fenster, Kabel, Sanitärteile und Heizungstechnik werden geliefert, bevor die Häuser verschlossen werden können. Eine Bewachung in diesen Wochen schützt den Zeitplan der Gewerke.
Ganz anders sind Solarparks auf freier Fläche. Dort werden Module, Gestelle, Wechselrichter und Kabeltrommeln über Wochen auf dem Feld gelagert, weit weg von bewohnten Straßen. Feste Posten an der Zufahrt oder Streifen entlang des Bauzauns sind hier gängig.
Bauen am Wasser
Am Hafen kommen Besonderheiten dazu. Die Zufahrt zur Marina ist ab 18 Uhr nur noch für Berechtigte offen; Baufirmen, die nach dieser Zeit arbeiten oder liefern, müssen in diese Regel eingebunden werden. Gleichzeitig laufen Hafenbetrieb, Bootsverkehr und Gäste auf der Promenade weiter. Wir trennen Baustelle und Hafenbetrieb, kontrollieren Zugänge und sorgen dafür, dass Material nicht am Ufer liegen bleibt, wo Spaziergänger vorbeikommen.
Am Geiseltalsee wurde die Standsicherheit der Böschungen nach der Flutung lange geprüft, und Teile des Ufers wurden schrittweise freigegeben. Wer am Ufer baut, kennt die Auflagen dazu; unsere Kräfte halten sich an die Sperrbereiche, die Sie uns nennen.
Organisation und Qualifikation
Sachsen-Anhalt betreuen wir vorhabenbezogen; ein Büro im Land haben wir nicht. Vor jedem Angebot klären wir, ob Anfahrt und Personal für die Bauzeit tragen. Dann erhalten Sie einen festen Ansprechpartner, der Bewachungszeiten an den Bauablauf anpasst, wenn sich Gewerke verschieben.
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, werden auf der Baustelle eingewiesen und dokumentieren jede Runde mit Uhrzeit, Befund und Foto. Wir arbeiten nach DIN 77200 und ISO 9001. Auch Baustellen in Weißenfels und Leuna prüfen wir nach demselben Muster; den Überblick über Braunsbedra finden Sie auf der Seite Sicherheitsdienst Braunsbedra.
Kosten der Baustellenbewachung
Wir nennen 23 bis 50 € netto je Stunde als Richtwert. Bei Baustellen entscheidet vor allem, ob eine Kraft die ganze Nacht vor Ort bleibt oder ob einzelne Kontrollrunden genügen, wie viele Wochenenden und Feiertage in die Bauzeit fallen und wie lange die gefährdete Phase dauert.
Oft ist eine Bewachung nur in bestimmten Wochen nötig, etwa zwischen Anlieferung der Technik und dem Verschließen der Gebäude. Abgerechnet werden die geleisteten Stunden, belegt durch die Berichte. Verschiebt sich der Bauablauf, passen wir die Bewachungszeiten mit an.


