Ein Stadtgebiet, das sich auf viele Orte verteilt
Braunsbedra entstand 1943 aus Bedra und Braunsdorf und wuchs später um Frankleben, Großkayna, Krumpa und Roßbach. Heute leben gut 10.200 Menschen auf rund 74 Quadratkilometern. Gut die Hälfte davon wohnt in der Kernstadt mit Bedra, Neumark, Neumark-Nord, Schortau und Blösien-West, die übrigen in den Ortschaften, die bis zu mehrere Kilometer auseinanderliegen.
Für einen Revierdienst ist das eine typische Lage. Einzelne Gebäude rechtfertigen keine dauerhafte Wache, sollen aber nachts und am Wochenende nicht unbeobachtet bleiben. Eine Streife, die mehrere Objekte in einer Runde verbindet, verteilt die Kosten auf viele Schultern.
Wie eine Runde in Braunsbedra aussehen kann
Eine Tour richtet sich nach den Objekten, die wir anfahren. Als Beispiel für einen Zuschnitt, ohne Bezug zu bestehenden Kunden:
- Kernstadt: Handel und Handwerk an Westring, Lindenstraße und Merseburger Straße, Schulen an Lessingstraße und Häuerstraße
- Neumark und Schortau: Werkssiedlung und Klinkerbauten Richtung Krumpa entlang der Krumpaer Landstraße
- Krumpa: Gebäude an der Hauptstraße und der Neumarker Straße sowie die Kita Benjamin Blümchen
- Roßbach mit Leiha und Lunstädt: Leipziger Straße, Südstraße und das Ufergebiet am Hassesee
- Frankleben und Großkayna: Ortslagen an der Straße zwischen Mücheln und Merseburg nahe der Anschlussstelle Merseburg-Süd
Die Reihenfolge wechseln wir, damit niemand von außen erkennen kann, wann die Streife kommt. Objekte in den äußeren Ortschaften fahren wir nicht grundsätzlich als letzte an, sondern verteilen sie über die Nacht.
Was die Streife vor Ort erledigt
Bei jeder Kontrolle prüft die Kraft Türen, Tore, Fenster und Zäune, achtet auf Licht, offene Fenster, Wasser oder ungewöhnliche Geräusche und geht bei Bedarf auch durch das Gebäude. Schließ- und Öffnungsdienste gehören ebenso dazu wie das Ein- und Ausschalten von Alarmanlagen, wenn Sie das vereinbaren. Jede Kontrolle wird mit Uhrzeit im Bericht festgehalten; Auffälligkeiten melden wir sofort an die Person, die Sie benennen.
Löst eine Einbruchmeldeanlage aus, fährt die Streife zum Objekt und klärt die Lage von außen und, wenn möglich, von innen. Ob Polizei oder Feuerwehr gerufen werden muss, entscheidet die Kraft vor Ort nach den Vorgaben, die wir mit Ihnen abgestimmt haben. Die Leitstelle Ihres Errichters kann uns dazu direkt informieren.
Verkehrsachsen und Wege zwischen den Orten
Die Landesstraßen L 178 und L 179 verbinden die Ortschaften untereinander, die L 178 führt auch durch Krumpa. Die Anschlussstelle Merseburg-Süd der A 38 liegt teilweise auf dem Stadtgebiet. Daneben verläuft die Bahnstrecke Merseburg–Querfurt mit den Bahnhöfen Braunsbedra und Frankleben sowie den Haltepunkten Pfännerhall und Krumpa. Wo Bahnübergänge und Seeufer Umwege erzwingen, planen wir die Fahrzeit mit ein.
Über die A 38 lässt sich eine Tour in Braunsbedra auch mit Objekten in Merseburg oder Leuna verbinden, wenn sich das für Sie und für uns lohnt.
Vorhabenbezogen in Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalt gehört nicht zu unserer Kernregion Nord, und wir haben hier kein eigenes Büro. Einen Revierdienst in Braunsbedra übernehmen wir deshalb nur, wenn wir ihn verlässlich besetzen können. Vor dem Angebot prüfen wir Anfahrt, Zahl der Objekte und das verfügbare Personal. Kommt der Auftrag zustande, haben Sie einen festen Ansprechpartner für Änderungen und Rückfragen.
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO und werden in jedes Objekt eingewiesen. Wir arbeiten nach DIN 77200 und ISO 9001 und sind rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar.
Was ein Revierdienst kostet
Den Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde rechnen wir beim Revierdienst auf die Kontrollen um: Je mehr Objekte sich eine Tour teilen, desto weniger Zeit entfällt auf jedes einzelne. Entscheidend sind Zahl und Dauer der Kontrollen, die Lage in den Ortschaften und der Anteil an Nacht- und Wochenendstunden.
Sie erhalten eine Abrechnung je Objekt mit den Kontrollzeiten aus dem Bericht.


