Bauen im Ortsteil: selten auf der grünen Wiese
Freie Flächen gibt es in Sebaldsbrück kaum. Gebaut wird deshalb vor allem im Bestand: in und an Werkshallen, an älteren Wohnhäusern, an Schulen und an Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen. Ein Beispiel liefert das Presswerk des Autowerks, wo ab 2017 neue Pressen und eine Coil-Anlage aufgestellt wurden und mit der Halle 50 ein eigenes Lager für Pressteile entstand. Projekte dieser Art bringen über Monate Fremdfirmen, Kräne und offene Tore mit sich.
Die größte Fläche, auf der künftig Veränderung ansteht, ist die frühere Galopprennbahn an der Ludwig-Roselius-Allee. Nach dem Volksentscheid von 2019 soll der überwiegende Teil des rund 30 Hektar großen städtischen Areals ein öffentlicher Park werden, mit maßvoller Bebauung nur am Rand. Bis dahin sind Wegebau, Erdarbeiten und Rückbau alter Anlagen denkbare Bauabschnitte, bei denen Baustellenbewachung eine Rolle spielt.
Typische Baustellenlagen in Sebaldsbrück
Die Aufzählung beschreibt Lagen und Bauarten, keine laufenden Aufträge von uns:
- Hallenumbauten und Erweiterungen auf dem Werksgelände an der Sebaldsbrücker Heerstraße
- Instandsetzung denkmalgeschützter Bauten wie Wasserturm, Bahnhofsgebäude oder Presswerkshalle 4
- Sanierungen von Mehrfamilienhäusern an der Sulzbacher Straße, der Martensstraße und rund um den Schlosspark
- Arbeiten an Schulgebäuden an der Parsevalstraße während der Ferien
- Wegebau, Erdarbeiten und Rückbau auf der Fläche der früheren Galopprennbahn
- Leitungs- und Gleisbau im Umfeld des Straßenbahn-Betriebshofs und der Bahnstrecke
Was auf Baustellen hier verschwindet
Bei Hallenumbauten lagern Kupferkabel, Stahlprofile, Werkzeugcontainer und Kraftstoff oft tagelang auf dem Gelände. Auf Wohnbaustellen sind es neu gelieferte Fenster, Heizungsanlagen und Sanitärobjekte, die über Nacht im Rohbau stehen. Gerüste an Gehwegen laden zum Einsteigen in obere Geschosse ein. Auf offenen Flächen wie der Rennbahn kommen Vandalismus an Maschinen und das Befahren der Baufelder mit Privatfahrzeugen hinzu.
Die Lage zwischen Bahnstrecke, Werk und Wohngebiet macht An- und Abtransport für Diebe leicht: Es gibt viel Verkehr, und ein Transporter fällt kaum auf. Umso wichtiger ist es, dass jemand vor Ort ist oder regelmäßig nachsieht, wenn die letzte Kolonne abgezogen ist. Schäden, die erst am Montagmorgen auffallen, kosten nicht nur das Material, sondern oft auch Tage im Bauzeitenplan, weil Ersatz bestellt und Gewerke umgeplant werden müssen.
So sichern wir das Baufeld
Nach Bauende übernimmt unsere Kraft das Gelände von der Bauleitung: Sie prüft Bauzaun, Tore und Beleuchtung, schließt Container und Baubüro und notiert, welche Maschinen und Lieferungen vor Ort sind. In der Nacht folgen Rundgänge zu wechselnden Zeiten, am Wochenende auch tagsüber. Am Morgen übergibt sie das Feld mit einem kurzen Bericht an den Polier.
Für kleinere Baustellen reicht oft eine mobile Kontrolle mehrmals je Nacht statt eines festen Postens. Bei wertvollen Lieferungen oder Baustellen mit vielen Zugängen empfehlen wir eine Dauerbewachung in den kritischen Tagen und Kontrollfahrten in den übrigen Wochen. Auf Wunsch kontrollieren wir außerdem Zutrittsberechtigungen von Subunternehmern während der Arbeitszeit.
Bei Denkmalbaustellen stimmen wir die Rundgänge mit den Auflagen der Denkmalpflege ab, etwa wenn bestimmte Bereiche nur mit Begleitung betreten werden dürfen.
Planung und Personal
Sebaldsbrück zählt zu unserer Kernregion Nord, die Planung läuft über die Niederlassung Bremen. Unsere Kräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft und vor dem ersten Dienst in Baustelle, Notfallnummern und Ansprechpartner eingewiesen. Wir arbeiten nach DIN 77200 und mit Qualitätsmanagement nach ISO 9001.
Wenn Sie in der Umgebung weitere Baustellen haben, etwa in Hemelingen oder Osterholz, nehmen wir sie in dieselbe Tour auf. Alle Leistungen im Ortsteil finden Sie unter Sicherheitsdienst Bremen-Sebaldsbrück.
Was Baustellenbewachung kostet
Weil Baustellen vor allem abends, nachts und am Wochenende gesichert werden, entsteht der größte Teil der Stunden außerhalb üblicher Arbeitszeiten. Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde, je nach Anteil von Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden.
Eine mobile Kontrolle mit wenigen Anfahrten je Nacht bleibt meist deutlich unter dem Aufwand eines festen Postens. Wir rechnen Ihnen beide Wege vor und passen die Bewachung an die Bauphasen an, damit Sie in ruhigen Wochen nicht für Stunden zahlen, die niemand braucht.


