Bauen im Strukturwandel
Nach dem Ende des Tagebaus Cottbus-Nord und mit dem Umbau der Lausitzer Energiewirtschaft wird in Cottbus an vielen Stellen gleichzeitig gebaut. Die Stadtverwaltung hat für 2026 rund 100 Maßnahmen im Stadtgebiet erfasst. Bauherren sind die Stadt selbst, die Stadtwerke, der Wasserversorger LWG, Cottbusverkehr, der Landesbetrieb Straßenwesen und die Deutsche Bahn.
Neben Leitungs- und Straßenbau laufen Hochbauprojekte mit langer Bauzeit. Für die Baustellenbewachung heißt das: offene Gräben und Maschinen am Straßenrand ebenso wie abgeschlossene Großbaustellen mit Containerdorf, Kränen und Materiallagern.
Aktuelle Baustellen und Bauvorhaben
Die folgenden Vorhaben zeigen, was in Cottbus derzeit gebaut wird. Sie stehen als Beispiele für die Stadt, nicht als Aufträge von uns:
- Neues Werk Cottbus der Deutschen Bahn: Halle 1 mit über 500 Metern Länge und bis zu 200 Metern Breite soll 2026 fertig werden
- Stadtring: grundhafter Ausbau mit Turbokreisel von September 2025 bis voraussichtlich Ende 2027
- Dissenchener Straße und erster Bauabschnitt der Seeachse: Ausbau unter Vollsperrung seit April 2026, Fertigstellung voraussichtlich Anfang 2027
- Nordring: Netzausbau des Energieversorgers in mehreren Abschnitten bis Ende 2026
- Ortsdurchfahrt Hänchen: grundhafter Ausbau durch den Landesbetrieb von Juli 2026 bis Oktober 2027
- Lausitz Park in Groß Gaglow: neues Hauptgebäude seit Mai 2025, Abschluss des Gesamtprojekts für 2027 geplant
Was auf Cottbuser Baustellen gefährdet ist
Auf Straßen- und Leitungsbaustellen stehen Bagger, Rüttelplatten, Kabeltrommeln und Rohre oft über Nacht im öffentlichen Raum. Kraftstoff, Kupfer und Werkzeug sind begehrt, und offene Gräben werden zur Gefahr, wenn Absperrungen verschoben werden. Im Hochbau kommen Container mit Werkzeug, eingebaute Haustechnik und angelieferte Fenster hinzu.
Bei Großbaustellen mit vielen Gewerken ist außerdem unklar, wer tagsüber auf das Gelände gehört. Ohne Kontrolle an der Zufahrt fahren Fremdfahrzeuge ein, Material wird an falscher Stelle abgeladen, und niemand weiß später, wer wann da war.
Hinzu kommen Baustellen mit Vollsperrung und Umleitung, wie an der Dissenchener Straße oder in Hänchen. Dort fährt nachts kaum jemand vorbei, der einen Einbruch in einen Baucontainer bemerken würde. Gleichzeitig liegen viele Flächen im Osten der Stadt, etwa an der künftigen Seeachse zum Ostsee, abseits dichter Bebauung. Gerade solche ruhigen Lagen sollten regelmäßig kontrolliert werden, auch wenn auf der Baustelle selbst wenig Wertvolles zu liegen scheint. Ein umgestoßener Bauzaun an einem offenen Graben ist für Fußgänger und Radfahrer gefährlich und fällt in die Verkehrssicherungspflicht des Bauherrn.
Wache, Rundgang oder Kontrollfahrt
Für eine Großbaustelle mit Containerdorf empfiehlt sich meist eine feste Nachtwache, die Zaun, Tore, Lager und Maschinen in Rundgängen kontrolliert. Tagsüber kann eine Kraft an der Zufahrt Lieferungen, Personal der Nachunternehmer und Besucher erfassen. Jede Feststellung halten wir mit Uhrzeit im Bericht fest, auf Wunsch mit Fotos für Bauleitung und Versicherung.
Kleinere Baufelder im Straßenraum lassen sich oft mit Kontrollfahrten zu wechselnden Zeiten absichern. Wir prüfen Bauzäune, Absperrungen und abgestellte Maschinen und richten verschobene Elemente wieder aus. Schäden melden wir umgehend an Ihre Bauleitung, bei Gefahr an Polizei oder Feuerwehr.
Planung aus Berlin, Einsatz in der Lausitz
Die Einsätze in Cottbus plant unsere Zweigniederlassung Berlin in der Aroser Allee 81. Ein Büro in Cottbus haben wir nicht. Vor Beginn gehen wir mit Ihnen das Baufeld ab, legen Rundgänge, Meldewege und Ansprechpartner fest und passen die Bewachung an, wenn sich Bauabschnitte verschieben.
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO; wir arbeiten nach DIN 77200 und ISO 9001. Bauen Sie zugleich im Umland, etwa in Senftenberg oder Guben, können wir beide Baustellen in einem Auftrag führen.
Was Baustellenbewachung in Cottbus kostet
Baustellenbewachung bewegt sich im Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Den Ausschlag geben die Zahl der Nächte und Wochenenden, die Größe des Baufelds und ob eine feste Wache gebraucht wird oder Kontrollfahrten ausreichen.
Weil Bauphasen sich ändern, lässt sich die Bewachung abschnittsweise anpassen, etwa mehr Präsenz während des Rohbaus und weniger nach Schließen der Gebäudehülle. Nach dem gemeinsamen Rundgang erhalten Sie ein Angebot mit allen Positionen. Mehr zum Land finden Sie unter Baustellenbewachung Brandenburg.


