Bauen in Heide: Innenstadt, Quartier und Gewerbefläche
In Heide wird an sehr unterschiedlichen Orten gebaut. In der Innenstadt geht es um Umbau und Sanierung zwischen Wohnhäusern und Geschäften, im Quartier östlich des Bahnhofs um neue Wohnungen und ein neues Wärmenetz, an der Autobahn um Gewerbehallen auf freien Feldern. Jede dieser Lagen hat ihr eigenes Risiko.
In der Stadt sind es neugierige Passanten, spielende Jugendliche und Gelegenheitsdiebe, die durch eine Lücke im Bauzaun schlüpfen. Am Stadtrand sind es organisierte Täter, die gezielt Kupferkabel, Baustahl, Diesel oder ganze Geräte abholen, weil nachts niemand in der Nähe ist. Eine Bewachung muss beides im Blick haben.
Aktuelle Bauschwerpunkte in der Stadt
Diese Vorhaben zeigen, wo in Heide in den kommenden Jahren Baustellen zu sichern sind. Es sind Beispiele aus der Stadtplanung, keine Aufträge von uns.
- Rüsdorfer Kamp: 20 Hektar großes Stadtquartier östlich des Bahnhofs und südlich der Hamburger Straße, für das die Stadt 200 bis 300 zusätzliche Wohnungen vorsieht; die Sanierungsmaßnahme ist auf rund 15 Jahre angelegt.
- Bahnhofsumfeld: Sanierungsgebiet rund um Wulf-Isebrand-Platz und Güterstraße mit geplanten Neubauten und neuen Verkehrswegen.
- Bebauungsplan Nr. 64: Innenentwicklung zwischen Kreuzstraße, Dietrich-Bonhoeffer-Straße, Feldstraße und Bahngleisen.
- Gewerbepark Westküste: neue Betriebsgebäude auf freien Flächen an der Anschlussstelle Heide-Süd.
- Straßen- und Wegebau im Stadtgebiet, etwa die Erneuerung des Rad- und Fußwegs in der Waldschlößchenstraße.
Hinzu kommen Sanierungen an Bestandsbauten. Wie lange solche Arbeiten dauern können, zeigt die St.-Jürgen-Kirche am Marktplatz, die von Ende 2019 bis Pfingsten 2024 für den Umbau geschlossen war.
Rundgang, Festposten oder beides
Für die meisten Baustellen in Heide reichen unregelmäßige Rundgänge in der Nacht und am Wochenende. Unsere Kraft prüft Bauzaun und Tore, kontrolliert Container und Maschinenstellplätze, sieht nach Tanks und Kabeltrommeln und achtet darauf, dass Absperrungen zum Gehweg intakt sind. Jede Runde wird mit Uhrzeit und Foto dokumentiert.
Wo besonders wertvolles Material lagert oder bereits eingebrochen wurde, empfehlen wir einen Festposten für die kritischen Stunden. In der Praxis hat sich eine Kombination bewährt: Festposten am Wochenende, Rundgänge unter der Woche.
- Kontrolle von Bauzaun, Toren und Beleuchtung
- Sicht- und Funktionsprüfung an Containern und Baumaschinen
- Prüfung der Absperrungen zum öffentlichen Raum
- Sofortmeldung an Bauleitung und Polizei bei Einbruch
- Morgendlicher Kurzbericht mit Fotos
Abstimmung mit Bauleitung und Nachbarschaft
Vor Beginn sehen wir uns die Baustelle mit der Bauleitung an: Wo liegt was, welche Bereiche sind besonders gefährdet, wer ist nachts erreichbar? Daraus entsteht ein Plan mit Kontrollpunkten, der mit dem Baufortschritt angepasst wird. Wächst ein Rohbau in die Höhe, verschieben sich die Schwachstellen.
In Wohnquartieren wie dem Rüsdorfer Kamp achten wir auf ruhiges Auftreten, denn nebenan schlafen Menschen. Taschenlampe statt Scheinwerfer, kurze Wege, keine unnötigen Motorgeräusche. Anwohner, die etwas Verdächtiges melden, erreichen uns über die Bauleitung.
Bei Baustellen im Bahnhofsumfeld kommt der Verkehr von Zügen, Bussen und Fahrgästen am ZOB hinzu. Hier achten wir besonders darauf, dass Bauzäune nach Feierabend geschlossen sind, keine Materialien in Laufwege ragen und Beleuchtung an Absperrungen funktioniert. Auffälligkeiten melden wir sofort, damit sie vor dem ersten Morgenzug behoben werden können.
Planung, Personal und Nachweise
Heide liegt in unserer Kernregion Nord. Die Einsätze planen wir aus Neumünster, die Anfahrt erfolgt über die A 23 oder die B 203. Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Bauunternehmen mit Projekten an mehreren Orten der Westküste können Baustellen in Brunsbüttel oder Husum in denselben Plan aufnehmen. Was eine Baustellenbewachung grundsätzlich leistet, erklärt die Seite Baustellenbewachung.
Was die Bewachung einer Baustelle kostet
Baustellen werden meist für die Dauer bestimmter Bauphasen gesichert, oft mit steigendem Bedarf, sobald Technik und Ausbaumaterial angeliefert werden. Als Richtwert gilt eine Spanne von 23 bis 50 € netto je Stunde. Rundgänge kosten weniger als ein Festposten, Wochenend- und Feiertagsstunden mehr als Werktage.
Wir rechnen Ihnen vorab aus, was ein Festposten, was Rundgänge und was eine Mischung kosten würde, und passen den Plan an, wenn sich die Baustelle verändert. Einen Überblick für das Land gibt die Seite Baustellenbewachung in Schleswig-Holstein.


