Bauen in Itzehoe: vom Gewerbegebiet bis zur Fußgängerzone
In Itzehoe wird an mehreren Fronten gebaut und geplant. Am nördlichen Stadtrand erschließt die Stadt neues Gewerbeland, in der Innenstadt hat der Teilabriss des Holstein-Centers 2025 eine große Lücke hinterlassen, und mit der Neuen Störschleife und der Klinikerweiterung am Hackstruck stehen Vorhaben an, die über Jahre Baustellen erzeugen.
Jede dieser Lagen hat ihr eigenes Risiko. Am Stadtrand sind es offene Flächen mit wenig Durchgangsverkehr, auf denen Diebe ungestört Kabel, Werkzeug und Kraftstoff abtransportieren können. In der Innenstadt sind es Passanten, Jugendliche und Neugierige, die Bauzäune überwinden, und Absperrungen, die nachts nicht verschoben werden dürfen.
Aktuelle und geplante Baufelder in der Stadt
- Gewerbegebiet Dwerweg-Nord in Edendorf: 6,85 Hektar Nettobauland am Marie-Curie-Ring, aufgeteilt in sechs Baufelder von etwa 9.500 bis 16.100 Quadratmetern.
- Holstein-Center: Teilabriss des südlichen Gebäudeteils 2025 mitten in der Fußgängerzone.
- Neue Störschleife: ein Wasserlauf, der den früheren Flussverlauf um das Theater nachbildet; der Bürgerentscheid dafür fiel am 26. September 2021.
- Klinikum Itzehoe: Erweiterung auf dem Gelände am Hackstruck geplant.
- Ehemaliges Alsen-Zementwerk zwischen Marschbahn, Stör und B 77: über Jahre abgerissene Industrieanlagen und neu bebaute Teilflächen.
- Straßen- und Leitungsbau, etwa am Kamper Weg in Wellenkamp oder in der Friedrich-Ebert-Straße.
Wir nennen diese Orte als Beispiele für die Bautätigkeit in Itzehoe. Ob und wann dort bewacht wird, entscheiden die jeweiligen Bauherren.
Unsere Aufgaben auf der Itzehoer Baustelle
Bewachung beginnt mit der Übergabe: Die Bauleitung zeigt uns Container, Tankstelle, Materiallager und die Schlüsselstelle. Daraus legen wir Kontrollpunkte fest, die bei jedem Rundgang erfasst werden. Nach Feierabend prüfen unsere Kräfte Bauzaun und Tore, kontrollieren Container und Baumaschinen auf Aufbruchspuren und achten auf die Verkehrssicherung zum Gehweg.
Wer die Baustelle nachts betritt, wird angesprochen und bei Bedarf der Polizei gemeldet. Morgens erhält die Bauleitung einen kurzen Bericht mit Uhrzeiten, Feststellungen und Fotos.
- Rundgänge nach Arbeitsende, an Wochenenden und Feiertagen
- Feste Wache bei besonders gefährdeten Materiallagern
- Zufahrtskontrolle tagsüber mit Erfassung von Lieferungen und Fremdfirmen
- Kontrolle von Absperrungen und Beleuchtung im öffentlichen Raum
Planung aus der Kernregion Nord
Für Itzehoe planen wir Einsätze von unserem Hauptsitz in Neumünster aus; die A 23 bringt unsere Kräfte schnell an alle drei Anschlussstellen der Stadt. Bei Baustellen, die sich über Monate ziehen, setzen wir einen festen Stamm ein, der Gelände und Bauablauf kennt. Wenn sich der Bauabschnitt verschiebt, passen wir Kontrollpunkte und Zeiten an.
Auch Bauherren mit Vorhaben in mehreren Orten der Westküste betreuen wir aus einer Hand, etwa zusätzlich in Heide oder Elmshorn.
Besonderheiten am Wasser und in der Marsch
Itzehoe liegt an der Stör, die hier noch von den Gezeiten der Elbe beeinflusst wird. Baustellen in Ufernähe, etwa beim späteren Bau der Störschleife oder an Flächen beim Stadthafen, haben deshalb eigene Themen: Pumpen, die nachts laufen müssen, Spundwände, Baugruben mit Wasser und Zugänge vom Ufer her, die schwer einzuzäunen sind.
Unsere Kräfte kontrollieren in solchen Lagen auch, ob Pumpen und Notstrom arbeiten, und melden sofort, wenn Wasser in eine Grube steigt. Bei Herbststürmen prüfen sie Bauzaunfelder, Planen und Schilder, damit nichts auf Straße oder Gehweg geweht wird. So schützt die Bewachung nicht nur gegen Diebstahl, sondern verhindert auch Folgeschäden am Bauwerk.
Qualifiziertes Personal und saubere Dokumentation
Auf Baustellen setzen wir Kräfte mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, ausgestattet mit Warnweste, Sicherheitsschuhen und Taschenlampe. Sie kennen die Gefahren eines Baufelds: offene Gruben, ungesicherte Gerüste, abgestellte Maschinen.
Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Die Rundgangsprotokolle eignen sich auch als Nachweis gegenüber Versicherungen. Mehr über die Leistung lesen Sie unter Baustellenbewachung.
Aufwand und Preisrahmen
Für eine Baustelle in Itzehoe orientieren wir uns am Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Entscheidend sind Größe des Baufelds, Zahl der Rundgänge pro Nacht oder durchgehende Besetzung, die Länge der Bauphase und ob Wochenenden und Feiertage hinzukommen.
Oft reichen in der Rohbauphase Rundgänge, während beim Innenausbau mit wertvollem Material eine ständige Wache sinnvoll wird. Wir passen das Modell an den Bauablauf an. Einen Überblick über das Land bietet Baustellenbewachung in Schleswig-Holstein.


