Wann in Ahrensburg eine Brandwache gefragt ist
Brandwachen werden in Ahrensburg aus drei Gründen angefragt. Erstens bei Heißarbeiten in Gewerbe und Industrie: Wer in einer Halle schweißt, flext oder mit offener Flamme arbeitet, muss nach den Vorgaben vieler Versicherer und Betriebe eine Person abstellen, die nur auf Brandgefahr achtet. Zweitens bei Sanierungen in alten Gebäuden, in denen Holz, Staub und verborgene Hohlräume ein Feuer begünstigen. Drittens bei Veranstaltungen mit Bühnentechnik, wenn der Betreiber eine Brandsicherheitswache vorsieht.
In allen drei Fällen geht es um dasselbe Ziel: einen Entstehungsbrand früh erkennen, ihn mit einfachen Mitteln löschen oder die Feuerwehr alarmieren, bevor aus einem Funken ein Großschaden wird.
Orte mit erhöhtem Brandrisiko
In der Stadt fallen solche Aufgaben vor allem an diesen Stellen an:
- Industriegebiet Nord und Gewerbegebiet am Beimoor – Umbauten in Produktions- und Lagerhallen, Arbeiten an Stahlträgern, Rohrleitungen und Dachflächen
- Gewerbegebiet West – Instandhaltung in Büro- und Gewerbebauten, häufig an Wochenenden
- Schloss Ahrensburg, Schlosskirche und Gottesbuden – Bauten aus dem späten 16. Jahrhundert, deren Erhalt immer wieder Arbeiten am Bestand erfordert
- Marstall von 1846 – heute Kulturzentrum mit Veranstaltungen
- Bruno-Bröker-Haus – Säle mit Bühne, bei deren Sanierung eine Brandmeldeanlage für das ganze Gebäude vorgesehen ist
- Campus Ahrensburg – Neubau und Sanierung von Schulgebäuden über mehrere Jahre
Bei Lebensmittel- und Gewürzbetrieben kommt eine Besonderheit hinzu: Feine Stäube können sich entzünden. Hier sprechen wir vor Arbeitsbeginn mit der Betriebsleitung ab, welche Bereiche abgedeckt oder gereinigt werden müssen.
So läuft eine Brandwache ab
Vor Beginn lassen wir uns den Erlaubnisschein für Heißarbeiten zeigen oder besprechen die Vorgaben Ihres Versicherers. Die Kraft prüft den Arbeitsbereich: Sind brennbare Stoffe entfernt oder abgedeckt, Öffnungen zu benachbarten Räumen verschlossen, Feuerlöscher und Löschdecken griffbereit? Während der Arbeit beobachtet sie ausschließlich die Umgebung, nicht die Arbeit selbst, und achtet auf Funken, Glut und Rauch auch hinter Wänden und unter Decken.
Nach Ende der Heißarbeiten folgt die Nachbeobachtung, deren Dauer Ihr Erlaubnisschein oder der Versicherer festlegt. In dieser Zeit geht die Kraft den Bereich mehrfach ab, prüft mit der Hand angrenzende Bauteile auf Wärme und hält alle Kontrollen mit Uhrzeit fest. Erst danach wird der Bereich freigegeben.
Bei Veranstaltungen stellt die Brandsicherheitswache sicher, dass Rettungswege frei bleiben, Vorhänge und Dekoration nicht an Scheinwerfer geraten und im Ernstfall die Räumung geordnet beginnt.
Personal und Planung
Ahrensburg liegt in unserer Kernregion Nord und wird aus dem Hauptsitz Neumünster geplant. Unsere Kräfte haben die Unterrichtung nach § 34a GewO und sind im Umgang mit Feuerlöschern und den Meldewegen geschult; die Einweisung in die Gegebenheiten vor Ort erfolgt vor jedem Einsatz. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Allgemeines zu dieser Leistung steht auf der Seite Brandwachen, den Landesüberblick gibt Brandwache in Schleswig-Holstein.
Für Betriebe mit Arbeiten an mehreren Standorten im Hamburger Umland, etwa auch in Reinbek, planen wir die Einsätze zusammen. Kurzfristige Anfragen sind möglich, weil Heißarbeiten oft erst wenige Tage vorher feststehen.
Fällt in einem Gebäude die Brandmeldeanlage während eines Umbaus zeitweise aus oder wird ein Bereich abgeschaltet, kann statt der Technik eine Person die Überwachung übernehmen. Auch dafür stellen wir Kräfte, die in festen Abständen alle betroffenen Räume abgehen, bis die Anlage wieder in Betrieb ist. Den Umfang legen Sie gemeinsam mit Ihrem Brandschutzbeauftragten fest.
Kosten mit Blick auf Nachtanteil und Dauer
Als Richtwert gilt für Brandwachen 23 bis 50 € netto je Stunde. Ins Gewicht fällt vor allem, wann gearbeitet wird: Viele Heißarbeiten werden bewusst auf Nächte und Wochenenden gelegt, damit der Betrieb nicht ruht, und dann steigen die Zuschläge. Auch die Länge der Nachbeobachtung zählt, denn sie gehört zur Einsatzzeit. Kurze Einsätze von wenigen Stunden rechnen wir mit einer Mindestdauer ab, die wir im Angebot offen ausweisen.


