Altes Holz, alter Stein: Hofheims Baudenkmäler
Hofheim erhielt 1352 von Kaiser Karl IV. die Stadtrechte, und die Altstadt zeigt bis heute, wie lange hier gebaut wird. Das Alte Rathaus stammt von 1529, die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul von 1642, das barocke Kellereigebäude von 1720. Die evangelische Johanneskirche entstand 1900 nach Plänen von Ludwig Hofmann. Hexenturm, Reste der Stadtmauer und das Untertor erinnern an die einstige Befestigung, das Stadtmuseum hat seinen Sitz in der Burgstraße 11.
Oberhalb der Stadt steht auf dem Kapellenberg die Wallfahrtskapelle Maria auf dem Berg. Ein erster Bau entstand 1667 und wurde 1774 durch den heutigen ersetzt. Weiter oben, auf 292 Metern, ragt der Meisterturm auf, ein Aussichtsturm aus rund 21 Tonnen Stahlfachwerk mit einer Ausflugsgaststätte am Fuß. Alte Dachstühle, trockene Balkenlagen und Holzverkleidungen machen jede Dacharbeit an diesen Gebäuden zu einer Aufgabe, bei der eine zuverlässige Brandwache dazugehört.
Wo in Hofheim Heißarbeiten anfallen
Die Auswahl zeigt Gebäude und Flächen, an denen Brandwachen typischerweise gefordert werden. Wir sind dort nicht als Dienstleister tätig:
- Denkmäler der Altstadt wie Altes Rathaus, Kellereigebäude, St. Peter und Paul und Johanneskirche bei Dach- und Leitungsarbeiten
- Rückbau auf dem früheren Polar-Mohr-Gelände, wo für das City-Quartier rund 1.100 Tonnen Stahl zurückgewonnen werden
- Messecenter Rhein-Main in Wallau beim Auf- und Abbau von Messeständen
- Stadthalle am Chinonplatz bei Umbauten und Bühnentechnik
- Produktions- und Werkstatthallen in den Gewerbegebieten Wallau und Hofheim-Nord
Der Rückbau eines alten Industriestandorts ist dabei ein eigener Fall. Wo Träger, Rohrleitungen und Hallenteile mit dem Brenner oder der Trennscheibe zerlegt werden, fliegen Funken weit, und in alten Fundamenten, Kabelkanälen oder Ölresten kann sich Glut unbemerkt halten. Eine Brandwache, die nur auf die Schnittstelle schaut, reicht dort nicht; sie muss das Umfeld bis zum Bauzaun im Blick behalten.
Aufgaben der Brandwache vor, während und nach der Arbeit
Bevor der erste Funke fliegt, prüfen wir mit Ihrem Verantwortlichen den Erlaubnisschein für feuergefährliche Arbeiten: Welche Bereiche sind abgedeckt, wo liegen Löscher und Wandhydranten, welche Brandmelder sind abgeschaltet und wie lange? Während des Schweißens, Trennschleifens oder Flämmens steht unsere Kraft daneben, beobachtet Funkenflug, Hohlräume und benachbarte Bauteile und greift mit dem bereitgestellten Löschgerät ein, bevor aus Glut ein Brand wird.
Nach Arbeitsende bleibt die Brandwache für die vereinbarte Nachbeobachtung. Sie kontrolliert Fugen, Dämmung, Zwischendecken und die Gegenseite von Wänden, an denen gearbeitet wurde. Erst wenn nichts mehr warm ist oder raucht, gibt sie den Bereich schriftlich frei. Bei einer Wärmebildkamera, die Sie bereitstellen, nutzen wir sie für diese Kontrolle; bei Brandmeldeanlagen, die abgeschaltet waren, achten wir darauf, dass sie wieder in Betrieb gehen.
Vorhabenbezogene Planung für Hofheim
Viele Brandwachen werden kurzfristig gebraucht, weil sich ein Gewerk verschiebt. Das ist in Hessen für uns die schwierigste Form, denn unsere Personalplanung sitzt in Neumünster, Berlin und Bremen und ein Büro im Main-Taunus-Kreis haben wir nicht. Gut planbar sind dagegen Sanierungen mit festem Bauzeitenplan, Rückbauarbeiten über mehrere Wochen und Messeaufbauten mit festen Terminen. Für diese prüfen wir Anreise und Besetzung vorab und sagen verbindlich zu oder ab.
Fragen zu laufenden Einsätzen beantworten wir rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590.
Alles zu weiteren Leistungen in der Kreisstadt finden Sie auf Sicherheitsdienst in Hofheim am Taunus; die Leistung im Detail beschreibt unsere Seite Brandwachen.
Einweisung und Anforderungen
Unsere Brandwachen haben die Unterrichtung nach § 34a GewO, sind im Bewachungsregister eingetragen und werden vor Ort in Löschmittel, Fluchtwege und Alarmierung eingewiesen. Wir richten uns nach den Vorgaben Ihres Erlaubnisscheins und Ihrer Versicherung. Unser Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001 zertifiziert, die Dienstleistung folgt DIN 77200.
Was eine Brandwache in Hofheim kostet
Gerechnet wird mit einem Rahmen von 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine Brandwache während der regulären Tagschicht an Werktagen liegt niedriger, Nachbeobachtungen bis in die Nacht, Wochenendarbeiten im Denkmal oder Einsätze an Feiertagen höher. Weil die Anreise bei uns einen spürbaren Anteil hat, lohnt es sich, mehrere Heißarbeitstage zusammenzulegen statt einzelne Stunden über Wochen zu verteilen.
Wie Brandwachen in ganz Hessen organisiert werden, erklärt Brandwache in Hessen. Sanierungen in der Nachbarstadt finden Sie unter Bad Soden am Taunus.


