Alte Bausubstanz in einer Stadt am Wasser
Die Geschichte von Lübz reicht bis 1224 zurück, als der Ort erstmals urkundlich erwähnt wurde. Von der Eldenburg steht noch der Amtsturm von 1308. Die Stadtkirche entstand um 1570 als spätgotischer Backsteinbau mit Feldsteinsockel, Westturm und einer Holztonne im Inneren. Überliefert ist, dass die Stadt immer wieder von Bränden heimgesucht wurde.
Heute prägen Fachwerk- und Gründerzeithäuser in der Mühlenstraße, Am Markt und am Ziegenmarkt die Altstadt. Die Wassermühle in der Mühlenstraße 26 besteht aus einem Fachwerkwohnhaus von 1759 und einem Mühlengebäude von 1850. Holzbalken, Dachstühle und dicht stehende Nachbarhäuser machen jede Heißarbeit an solchen Gebäuden zu einer Aufgabe, bei der Aufmerksamkeit zählt.
Dazu kommt die Lage an der Müritz-Elde-Wasserstraße. Am Hafen steht ein denkmalgeschützter Speicher, die Schleuse mit ihrer Hubbrücke und die Mühlenbrücke von 1827 queren das Wasser. Viele Gebäude der Altstadt sind über die Jahrhunderte immer wieder umgebaut worden, mit Holz, Lehm und später mit Leitungen, die heute erneuert werden. Gerade bei solchen Umbauten zeigt sich erst während der Arbeit, was hinter einer Verkleidung steckt.
Wo in Lübz Brandwachen gebraucht werden
Eine Brandsicherheitswache ist dort gefragt, wo bei Arbeiten mit Flamme, Funken oder Hitze brennbares Material in der Nähe ist. In Lübz betrifft das zum Beispiel:
- Stadtkirche mit hölzerner Tonnendecke und Kirchturm.
- Sophienstift in der Stiftstraße mit Stiftskirche und Wohnflügel.
- Wassermühle Mühlenstraße 26 und Fachwerkhäuser in Mühlenstraße, Am Markt und Ziegenmarkt.
- Amtsturm mit Stadtmuseum und das barocke Amtshaus von 1759.
- Speicher Am Hafen und der alte Wasserturm von 1913, heute Aussichtsturm.
- Mehrzweckhalle Schützenstraße 35b, die 2026 mit Dach-, Heizungs- und Elektroarbeiten saniert wird.
- Produktions- und Lagerhallen der Brauerei und der Gewerbeflächen an der Plauer Chaussee.
Vor, während und nach der Heißarbeit
Bevor die erste Flamme brennt, geht unsere Kraft mit dem Handwerker den Arbeitsbereich ab. Sie prüft, ob brennbares Material entfernt oder abgedeckt ist, ob Öffnungen in Wänden und Decken verschlossen sind und wo Feuerlöscher stehen. In alten Häusern achten wir auf Hohlräume hinter Verkleidungen und auf Balkenlagen, in denen Glut lange unbemerkt bleiben kann.
Während der Arbeit steht die Wache an der Stelle und beobachtet auch die Rückseite von Wänden und Decken. Nach Ende der Heißarbeit beginnt die Nachkontrolle, deren Dauer der Erlaubnisschein festlegt. Erst wenn nichts mehr warm ist, wird der Bereich freigegeben.
- Begehung und Abgleich mit dem Erlaubnisschein für Heißarbeiten
- Feuerlöscher bereitstellen und Fluchtwege prüfen
- Ununterbrochene Beobachtung während Schweiß-, Trenn- und Lötarbeiten
- Nachkontrolle mit Prüfung von Bauteilen von Hand
- Protokoll mit Zeiten und Befunden
Hallen, Werke und Sanierungen
Nicht nur Denkmale brauchen Schutz. Bei der Sanierung der Mehrzweckhalle arbeiten 2026 Dachdecker, Installateure und Elektriker zeitweise gleichzeitig. Wenn auf dem Dach Bahnen verschweißt oder in der Halle Rohre gelötet werden, ist eine Wache sinnvoll, die das ganze Umfeld im Blick hat und nicht selbst mitarbeitet.
In Produktions- und Lagerhallen stehen Verpackung, Paletten und Folien. Wartungs- und Umbauarbeiten werden oft in Stillstandszeiten gelegt, also nachts oder am Wochenende. Dann ist im Gebäude wenig Personal, das einen Entstehungsbrand bemerken könnte. Unsere Brandwache ersetzt die Feuerwehr nicht. Sie erkennt einen Brand früh, bekämpft ihn mit Feuerlöscher und ruft sofort die Feuerwehr.
Organisation und Qualifikation
Lübz liegt in unserer Kernregion Nord, ein Büro haben wir in der Stadt nicht. Brandwachen planen wir aus unserem Personalstamm mit Hauptsitz in Neumünster. Handwerksbetriebe, die auch in Parchim oder Schwerin arbeiten, erhalten alle Einsätze über einen Ansprechpartner.
Unsere Kräfte sind vor dem Einsatz in die Löschmittel vor Ort eingewiesen, haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO und arbeiten unter einem nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifizierten Management. Mehr dazu unter Brandwachen, zur Stadt unter Sicherheitsdienst Lübz.
Kosten mit Blick auf Nacht und Nachkontrolle
Eine Brandwache in Lübz kalkulieren wir mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Zur Arbeitszeit des Handwerkers kommt immer die Nachkontrolle hinzu. Wird in einer Halle nachts oder am Wochenende gearbeitet, um den Betrieb nicht zu stören, bewegt sich der Preis eher am oberen Ende.
Bei Dacharbeiten, die sich über Tage ziehen, planen wir dieselbe Kraft für die ganze Dauer ein. Sie kennt dann das Gebäude und die Abläufe, und Sie sparen die Einweisung an jedem Morgen.


