Zwei Stadtteile, über 80.000 Menschen, kaum freie Fläche
Barmbek-Nord und Barmbek-Süd zählen zusammen gut 81.000 Einwohner auf rund sieben Quadratkilometern. Wer hier ein Gebäude verwaltet, hat selten ein freistehendes Objekt mit Zaun und Hof, sondern Häuser, die direkt an Gehweg, U-Bahn-Zugang oder Nachbarhaus grenzen. Durchgänge, Hinterhöfe und Tiefgaragen sind für Fremde leicht zu erreichen, gerade abends, wenn Läden schließen und Büros leer werden.
Objektschutz heißt in Barmbek deshalb vor allem: Zugänge kontrollieren, Gebäude zur richtigen Zeit verschließen und Auffälligkeiten früh bemerken, bevor aus einer offenen Hoftür ein Einbruch oder ein Wasserschaden wird.
Objekte, bei denen Schutz typischerweise anfällt
Die folgenden Orte sind öffentlich bekannt und zeigen, welche Art von Gebäuden den Stadtteil prägt. Über Auftraggeber sagen sie nichts aus:
- Shopping-Center Hamburger Meile an der Hamburger Straße: rund 47.700 Quadratmeter Verkaufsfläche, mehr als 140 Geschäfte, über 2.200 Stellplätze in Parkhaus, Tiefgarage und Parkdeck
- Hochhäuser des Mundsburg-Centers, über eine Fußgängerbrücke mit der Hamburger Meile verbunden
- Bürotürme an der Hamburger Straße mit Fachbehörden und dem Finanzamt Barmbek-Uhlenhorst
- Arbeitsgericht und Landesarbeitsgericht an der Osterbekstraße
- Quartier 21 auf dem früheren Krankenhausgelände mit rund 475 Wohnungen, Läden, Gastronomie und Büros in umgebauten Altbauten
- Große Wohnungsbestände der 1920er und 1950er Jahre, etwa im Komponistenviertel in Barmbek-Süd
Feste Pforte oder Rundgang – je nach Gebäude
Ein Bürohaus mit Publikumsverkehr braucht tagsüber oft einen besetzten Empfang: Besucher werden angemeldet, Kuriere angenommen, Handwerker zu ihrem Einsatzort begleitet. Am Abend übernimmt dieselbe Kraft den Verschluss, prüft Fenster und Notausgänge und schaltet die Alarmanlage scharf.
Bei Wohnanlagen und kleineren Gewerbeimmobilien reichen meist mehrere Runden pro Nacht. Unsere Kräfte gehen Treppenhäuser, Kellergänge, Müllräume und Tiefgaragen ab, schließen Türen, die offen stehen, und melden defekte Beleuchtung oder Spuren an Schlössern an die Hausverwaltung. Mehrere Objekte im Stadtteil lassen sich zu einer Runde verbinden, die auch Häuser in Winterhude einschließen kann.
Leer stehende Flächen, etwa ein Ladenlokal zwischen zwei Mietern oder ein Altbau vor der Sanierung, kontrollieren wir in vereinbarten Abständen und halten Zustand, Zählerstände und Auffälligkeiten mit Foto fest.
Was in Barmbek anders ist als am Stadtrand
Der Bahnhof Barmbek gehört mit fast 70.000 Ein- und Aussteigern am Werktag zu den belebten Knoten im Hamburger Nordosten. Rund um Bahnhof und U-Bahn-Haltestellen sind auch spät abends Menschen unterwegs; Hauseingänge und Tiefgaragen in der Nähe werden zum Unterstellen, Übernachten oder als Abkürzung genutzt. Unsere Kräfte sprechen solche Personen freundlich, aber bestimmt an und verweisen auf das Hausrecht des Eigentümers.
Ein zweiter Punkt sind Parkdecks. Zufahrten über Nebenstraßen wie die Humboldtstraße oder die Adolph-Schönfelder-Straße sind schwer einsehbar. Kontrollgänge zu wechselnden Zeiten, eine Prüfung der Rolltore und eine kurze Meldung bei Beschädigungen verhindern, dass sich dort ein Treffpunkt etabliert.
Planung aus der Kernregion Nord
Hamburg gehört zu unserer Kernregion Nord. Barmbeker Objekte planen wir aus dem Hauptsitz in Neumünster mit festem Personal aus dem eigenen Stamm. Vor dem ersten Dienst gehen wir das Gebäude mit Ihnen ab, legen Schließzeiten, Kontrollpunkte, Ansprechpartner und den Umgang mit Schlüsseln schriftlich fest und weisen die eingesetzten Kräfte vor Ort ein.
Eingesetzt wird Personal mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Jede Schicht wird dokumentiert, Berichte erhalten Sie auf Wunsch täglich. Mehr zum Stadtteil finden Sie auf der Seite Sicherheitsdienst Hamburg-Barmbek.
Kosten für Objektschutz in Barmbek
Als Richtwert für Objektschutz nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo der Preis innerhalb dieser Spanne liegt, entscheiden vor allem die Uhrzeit und die Art der Aufgabe: Eine Empfangskraft am Werktag liegt anders als eine Nachtbesetzung am Sonntag. Rundgänge über mehrere Häuser werden nach tatsächlicher Zeit am Objekt abgerechnet und verteilen die Anfahrt auf alle beteiligten Gebäude.
Zuschläge für Nacht, Wochenende und Feiertage weisen wir getrennt aus, damit Sie Angebote vergleichen können.
Viele Eigentümer beginnen mit Verschluss und zwei Nachtrunden und erweitern erst, wenn die Berichte zeigen, dass eine feste Besetzung nötig ist. Diese Entscheidung treffen wir gemeinsam anhand der dokumentierten Feststellungen.


