Eine Kreisstadt aus vier Teilen
Am 1. Januar 1970 wurden die bis dahin selbstständigen Städte Dülken und Süchteln Teil von Viersen; heute gliedert sich die Stadt in vier Bezirke, deren kleinster das ländliche Boisheim ist. Heute leben auf 91,1 Quadratkilometern gut 78.000 Menschen. Jeder Bezirk hat seinen eigenen Ortskern mit Kirche, Läden, Schulen und Verwaltungsstellen, und zwischen den Kernen liegen Felder, Wald und Gewerbeflächen.
Für den Objektschutz ist das wichtig, weil ein Auftrag selten nur ein Haus betrifft. Wer Liegenschaften in mehreren Bezirken hat, braucht einen Plan, der die Wege zwischen Alt-Viersen, Dülken und Süchteln einrechnet, und eine Dienstanweisung, die für jedes Gebäude eigene Regeln festhält.
Gebäude mit Schutzbedarf in Viersen
Typische Objekte, an denen Wachdienst, Empfang oder Schließrunden anfallen, finden sich über das ganze Stadtgebiet verteilt:
- Das Kreishaus am Rathausmarkt 3, seit 1984 Sitz der Kreisverwaltung, mit Publikumsverkehr am Tag und leeren Fluren am Abend
- Die Festhalle am Hermann-Hülser-Platz von 1913, die an veranstaltungsfreien Tagen auch für Aufnahmen genutzt wird
- Der Bismarckturm im Hohen Busch, ein Baudenkmal von 1901, das wegen Schäden seit 2015 nicht mehr bestiegen werden darf
- Die Narrenmühle an der Rheindahlener Straße in Dülken, die im April 2020 zur Restaurierung abgebaut wurde
- Das neue Schulgebäude der Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe auf dem Gelände des früheren Krankenhauses St. Cornelius in Dülken
- Lager- und Bürohallen im Gewerbegebiet Mackenstein, die am Wochenende oft menschenleer sind
Leerstand, Umbau und gesperrte Denkmäler
Ein Teil der Arbeit betrifft Häuser, die gerade nicht genutzt werden. Ein Denkmal, das nicht betreten werden darf, ein Grundstück, auf dem ein Bauwerk vorübergehend fehlt, oder ein Gebäude, das auf seine neue Nutzung wartet, ziehen Neugierige, Sprayer und Metalldiebe an. Je länger ein Objekt leer steht, desto eher fallen offene Fenster, beschädigte Zäune und eingedrungenes Wasser erst spät auf.
Für solche Objekte vereinbaren wir Kontrollgänge zu wechselnden Zeiten, Blicke in Keller und Treppenhäuser, das Prüfen von Schlössern und Zäunen und eine Meldung an Sie, sobald etwas verändert ist. Auf Wunsch fotografieren wir Schäden und halten fest, wann sie entdeckt wurden. So haben Sie für Versicherung und Denkmalbehörde einen sauberen Nachweis.
Empfang und Präsenz in Verwaltung und Kultur
In Häusern mit Besucherverkehr geht es um anderes. Am Empfang begrüßen unsere Kräfte Gäste, prüfen Termine, geben Besucherausweise aus und begleiten Handwerker in Bereiche, die nicht jeder betreten darf. Nach Dienstschluss schließen sie Etage für Etage ab, kontrollieren Fenster, Notausgänge und Technikräume und schalten, wenn Sie das wünschen, die Alarmanlage scharf.
In einer Veranstaltungsstätte wie der Festhalle ändern sich die Anforderungen mit dem Kalender. An Probentagen genügt eine Kraft am Bühneneingang, an Tagen mit Aufnahmen oder Aufbau zählt die Kontrolle von Lieferzufahrt und Technik. Wir passen die Besetzung an Ihren Plan an und halten jeden Wechsel im Bericht fest.
So organisieren wir Objektschutz in Viersen
Staffsec sitzt in Neumünster und hat Niederlassungen in Berlin und Bremen; ein Büro am Niederrhein haben wir nicht. Aufträge in Viersen nehmen wir deshalb vorhabenbezogen an. Zuerst klären wir Objekt, Zeiten, Laufzeit und die Anreise des Personals, dann prüfen wir, ob wir eine feste Mannschaft mit Ersatz für Urlaub und Krankheit stellen können. Sagen wir zu, bekommen Sie einen festen Ansprechpartner.
Alle Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Empfang und Zutrittskontrolle die Sachkundeprüfung. Sie werden vor dem ersten Dienst vor Ort eingewiesen. Unser Betrieb ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert, Sie erreichen uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590. Grundlagen zur Leistung stehen unter Objektschutz, die Landesseite unter Objektschutz in Nordrhein-Westfalen und alle Leistungen für die Stadt unter Sicherheitsdienst Viersen. Objekte in der Nachbarstadt finden Sie unter Krefeld.
Kosten für Objektschutz in Viersen
Wir rechnen mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Den Ausschlag gibt, ob eine Kraft dauerhaft im Haus sitzt oder ob mehrere Gebäude in einer Runde angefahren werden. Ein Empfang zu Bürozeiten bewegt sich eher im unteren Bereich, eine Nachtwache in einem gesperrten Gebäude mit Wochenendanteil eher im oberen.
Bei leerstehenden Objekten lohnt sich oft eine Mischung: feste Präsenz in kritischen Wochen, etwa während eines Umbaus, und danach Kontrollgänge. Wir rechnen beide Varianten getrennt, damit Sie sehen, was die Umstellung bringt.


