Ein weitläufiger Stadtteil mit vielen kleinen Objekten
Langenhorn erstreckt sich über 13,8 Quadratkilometer zwischen der Tarpenbek im Westen und dem Raakmoorgraben im Osten. Den größten Teil der Fläche nehmen Siedlungen ein: die Fritz-Schumacher-Siedlung mit rund 660 Reihen- und Doppelhäusern, die Gartenstadt Siemershöh, die Schwarzwaldsiedlung, Siebeneichen und die Bebauung der Siemers-Stiftung an der Tangstedter Landstraße. Dazwischen liegen Ladenzeilen, Schulen, Kirchen und Gewerbeflächen.
Für einen festen Posten sind die meisten dieser Objekte zu klein. Der Revier- und Interventionsdienst verbindet sie stattdessen zu einer Route, auf der eine Streife mehrere Kontrollen in einer Nacht übernimmt und bei Alarm schnell umsteuern kann.
Zwei Schleifen durch Langenhorn
Bewährt hat sich, den Stadtteil entlang der U1 in eine westliche und eine östliche Schleife zu teilen:
- West: Ochsenzoll und Stockflethweg, Langenhorner Chaussee, Essener Straße, Tarpen mit dem Valvo Park, Krohnstieg und Langenhorner Markt
- Ost: Tangstedter Landstraße, Fritz-Schumacher-Allee, Hohe Liedt, Siedlungen um Langenhorn Nord, Wördenmoorweg
- Anschlussobjekte: Flughafenstraße mit den Hotels, Zeppelinstraße, Gewerbeflächen am Lademannbogen
- Über die Grenze: Objekte in Norderstedt auf Höhe Ochsenzoll in derselben Nacht
Was die Streife an jedem Objekt tut
Bei Gewerbeobjekten prüft die Streife Türen, Rolltore, Fenster und Außenlager, sieht nach, ob Fahrzeuge auf dem Hof stehen, die dort nicht hingehören, und schaltet auf Wunsch Licht oder Alarmanlage. Bei Wohnanlagen gehören Kellerflure, Müllplätze, Tiefgaragen und Gemeinschaftsräume dazu. Jede Kontrolle wird mit Uhrzeit erfasst.
Für Einfamilienhäuser in den Siedlungen bieten wir Urlaubskontrollen an. Weil viele Grundstücke von der Straße aus kaum einsehbar sind, geht die Streife nach Absprache auch auf die Rückseite, prüft Terrassentüren und Kellerfenster, leert den Briefkasten und meldet sich, wenn etwas nicht stimmt.
Für Hausverwaltungen mit vielen verstreuten Einheiten übernehmen wir Schließdienste: Gemeinschaftsräume öffnen und schließen, Handwerker einlassen, Schlüssel sicher verwahren.
Alarmverfolgung im Hamburger Norden
Läuft bei Ihrem Objekt ein Alarm auf, fährt die nächste Streife an. Sie verschafft sich zunächst von außen einen Überblick, betritt das Objekt nach Ihrer Dienstanweisung und verständigt die Polizei, wenn sich ein Einbruch bestätigt. Auf Hamburger Seite ist das Polizeikommissariat 34 am Wördenmoorweg zuständig, in Norderstedt die dortige Dienststelle.
Bis Handwerker oder Schlüsseldienst kommen, bleibt die Streife vor Ort oder sichert die Schadstelle provisorisch. Sie erhalten noch in der Nacht eine Nachricht und am Morgen einen Bericht mit Fotos.
Vor Beginn der Betreuung legen wir für jedes Objekt fest, welche Punkte kontrolliert werden, wie oft und zu welchen Zeiten. Die Reihenfolge der Objekte auf der Route wechselt von Nacht zu Nacht, damit sich kein fester Rhythmus ablesen lässt. Ändert sich bei Ihnen etwas, etwa durch Umbau, neue Mieter oder eine geänderte Alarmanlage, passen wir die Anweisung an und weisen die Streifen neu ein. Auf diese Weise bleibt die Runde verlässlich, auch wenn Personal wechselt.
Grenzlage und Nachbarschaft
Das Quartier Ochsenzoll gehört zur Hälfte zu Langenhorn und zur Hälfte zu Norderstedt; die Grenze folgt dort der Tarpenbek. Für eine Streife spielt das kaum eine Rolle, für Alarmketten und Meldewege sehr wohl. Deshalb steht in jeder Dienstanweisung, welche Leitstelle und welche Polizei zu verständigen sind. Mehr zum Nachbarort steht auf der Seite Sicherheitsdienst Norderstedt.
Nach Süden lassen sich Objekte in Fuhlsbüttel, Groß Borstel und dem übrigen Bezirk Hamburg-Nord in dieselbe Runde einbauen, sodass keine eigene Anfahrt für ein einzelnes Gebäude nötig wird.
Personal und Preis einer Revierrunde
Unsere Streifen fahren mit Personal, das mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO hat, und mit eingewiesenen Vertretungen für jede Route. Schlüssel werden codiert verwahrt, die Ausgabe wird protokolliert.
Im Revierdienst teilen sich mehrere Objekte die Fahrzeit einer Streife. Abgerechnet wird je Kontrolle oder je Alarmfahrt; als Orientierung für die eingesetzte Arbeitszeit gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Wie viel davon auf Ihr Objekt entfällt, hängt von der Zahl der Kontrollen pro Nacht, der Dauer eines Rundgangs und davon ab, ob Sie Wochenenden und Feiertage einschließen.


