Eine Stadt mit Gewerbe am Rand und Wohnen dazwischen
Lüneburg gliedert sich in zwölf Stadtteile und fünf Ortschaften. Die Altstadt mit ihren Geschäften und Kanzleien liegt in der Mitte, Wohnviertel wie Kaltenmoor, Kreideberg, Mittelfeld oder Rotes Feld legen sich darum. Gewerbe konzentriert sich an den Rändern: im Hafengebiet am Elbe-Seitenkanal im Osten, an der Lüner Heide im Norden, am Bilmer Berg und im Lünepark, der auf einer früheren Kaserne entstanden ist und über die Johannes-Westphal-Brücke an Goseburg anschließt.
Diese Verteilung macht den Revierdienst wirtschaftlich. Die Ostumgehung, die seit Dezember 2025 als A 39 geführt wird, und die Bundesstraßen B 4, B 209 und B 216 verbinden die Gewerbegebiete auf kurzen Wegen. Eine Streife kann in einer Nacht mehrere Objekte in unterschiedlichen Stadtteilen anfahren, ohne dass die Abstände zwischen den Kontrollen zu groß werden.
Welche Objekte sich für eine Streife eignen
Die Aufzählung nennt Lagen und Gebäudearten aus dem Stadtgebiet. Sie beschreibt, wo Revierdienst sinnvoll ist, und nennt keine Kunden:
- Hallen, Werkstätten und Lagerplätze am Bilmer Berg und an der Lüner Heide, die nach Feierabend leer stehen.
- Büros und IT-Firmen im Lünepark, in denen hochwertige Technik steht.
- Geschäfte, Praxen und Kanzleien in der Altstadt rund um Am Sande und Am Ochsenmarkt.
- Wohnanlagen von Wohnungsunternehmen in Kaltenmoor, Kreideberg oder Mittelfeld mit Tiefgaragen, Kellern und Gemeinschaftsräumen.
- Neubauten im Hanseviertel, in denen bereits Bewohner leben, während nebenan noch gebaut wird.
Was bei einer Kontrolle geschieht
Vor dem ersten Einsatz gehen wir mit Ihnen das Objekt ab und legen fest, was die Streife prüft. Typisch sind Außentüren, Rolltore, Fenster im Erdgeschoss, Zäune und Tore sowie die Beleuchtung. Bei Kontrollen von innen kommen Heizung, Wasserhähne, Serverraum und Notausgänge hinzu. Auf Wunsch schalten wir Licht ein und aus, damit ein Gebäude bewohnt wirkt, oder schließen Tore zu einer festen Uhrzeit.
Die Uhrzeiten der Anfahrten wechseln von Nacht zu Nacht. Wer ein Gewerbegebiet beobachtet, soll keinen Rhythmus erkennen können. Jede Kontrolle halten wir mit Uhrzeit, Feststellung und gegebenenfalls Foto im Bericht fest, den Sie regelmäßig erhalten.
Fahrt nach Alarm
Viele Betriebe in Lüneburg haben eine Einbruch- oder Brandmeldeanlage, die auf eine Notruf- und Serviceleitstelle aufgeschaltet ist. Verständigt uns diese Stelle oder Ihr Errichter, fahren wir zum Objekt, prüfen die Außenhaut und, wenn vereinbart, die Räume. Wir rufen bei Bedarf Polizei oder Feuerwehr, warten auf deren Eintreffen, sichern eine aufgebrochene Tür vorläufig und informieren die von Ihnen benannten Personen in der vereinbarten Reihenfolge.
Wie lange die Anfahrt dauert, hängt davon ab, wo die Streife gerade unterwegs ist und welche Tageszeit herrscht. Realistische Fahrzeiten legen wir mit Ihnen vor Beginn fest, statt pauschale Minutenzahlen zu versprechen. Sie erreichen uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590.
Organisation und Personal
Lüneburg zählt zu unserer Kernregion Nord. Die Planung erfolgt aus dem Hauptsitz in Neumünster, ein Büro in Lüneburg haben wir nicht. Objekte in Lüneburg lassen sich mit Standorten in Winsen (Luhe) oder Celle zu Runden zusammenfassen, wenn Zeiten und Wege passen.
Für die Streife setzen wir Kräfte mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, die Ihr Objekt vor der ersten Fahrt kennenlernen. Staffsec ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Leistung allgemein lesen Sie unter Revier- und Interventionsdienst, alle Leistungen in der Stadt auf Sicherheitsdienst Lüneburg.
Was der Revierdienst in Lüneburg kostet
Revierdienst wird in der Regel je Kontrolle oder als Monatspauschale für eine vereinbarte Zahl von Anfahrten abgerechnet. Zur Einordnung dient der Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde für den eingesetzten Personal- und Fahrzeitanteil. Weil sich mehrere Objekte eine Streife teilen, kostet eine einzelne Kontrolle nur einen Bruchteil einer festen Wache.
Den Ausschlag geben die Zahl der Kontrollen je Nacht, der Anteil an Wochenenden und Feiertagen, ob nur außen oder auch innen geprüft wird und wie häufig Alarmfahrten zu erwarten sind. Nach der Begehung erhalten Sie ein schriftliches Angebot.


