Wohnungsbau auf Kasernen- und Ackerflächen
Lüneburg wächst, und ein großer Teil davon entsteht auf Flächen, die früher anders genutzt wurden. Auf der Restfläche der ehemaligen Schlieffen-Kaserne baut die Stadt mit dem Hanseviertel Ost den dritten Abschnitt des Hanseviertels. Allein der erste Teilplan sieht rund 700 Wohnungen vor, davon 210 öffentlich gefördert. Die Abschnitte I bis III sind in der Bauphase, einige Häuser sind schon bezogen. Für den früheren Exerzierplatz an der Adolph-Kolping-Straße läuft ein eigener Plan.
Im Westen hat die Stadt das Baugebiet Am Wienebütteler Weg auf ehemaligem Ackerland erschlossen. Kanalisation und Kreisverkehr sind fertig, seit dem letzten Quartal 2025 ist das Gebiet baureif, ab 2026 entstehen die ersten Häuser. Geplant sind mehrere Hundert Wohnungen, mindestens 30 Prozent davon mietpreisgebunden.
Baufelder, auf denen Bewachung typischerweise anfällt
Die Liste nennt reale Vorhaben aus den Planungsunterlagen der Stadt. Sie zeigt, wo sich die Aufgabe stellt, und sagt nichts über Auftraggeber:
- Hanseviertel Ost mit Wohn-, Misch- und Gewerbeflächen an Ostumgehung und Bleckeder Landstraße.
- Am Wienebütteler Weg mit Einfamilien-, Doppel-, Reihen- und vor allem Mehrfamilienhäusern; das erste Projekt setzt die Lüneburger Wohnungsbau GmbH um.
- Ehemaliges Kalksandsteinwerk bei Häcklingen, für das ein naturnahes Quartier mit etwa 158 Wohnungen und rund 7.600 Quadratmetern Gewerbe vorbereitet wird.
- Bilmer Berg II, die beschlossene Erweiterung des Gewerbegebiets Bilmer Berg mit neuen Flächen für Betriebe.
- Vorhaben in der Innenstadt wie Alte Post an der Sülztorstraße, wo Baustellen zwischen Wohnhäusern und Geschäften liegen.
Warum Lüneburger Baustellen nachts Schutz brauchen
Auf großen Wohnbaustellen arbeiten viele Gewerke nacheinander. In der Rohbauphase stehen Kran, Schalung und Baustahl auf dem Gelände, beim Ausbau folgen Kupferkabel, Heizkessel, Fenster und Sanitärobjekte, die oft palettenweise angeliefert werden. Ist ein Teil des Quartiers schon bewohnt, kommen spielende Kinder und neugierige Nachbarn hinzu, die abends über den Bauzaun steigen.
Hinzu kommt die gute Anbindung. Vom Hanseviertel ist die Ostumgehung schnell erreicht, vom Bilmer Berg ebenfalls. Was sich leicht anfahren lässt, lässt sich auch leicht abtransportieren. Diebstähle und Vandalismus verursachen dann nicht nur den Schaden selbst, sondern auch Stillstand, weil Folgegewerke warten müssen.
So schützen wir Ihr Baufeld
Welche Form passt, richtet sich nach Bauphase, Größe des Geländes und Wert des Materials. Üblich sind diese Bausteine, einzeln oder kombiniert:
- Feste Nachtwache vom Arbeitsende bis zum Arbeitsbeginn, besonders in Phasen mit viel Material auf der Fläche.
- Kontrollgänge am Wochenende und an Feiertagen zu wechselnden Uhrzeiten.
- Zutrittskontrolle am Bautor während der Arbeitszeit: Anmeldung von Nachunternehmern, Abgleich mit der Liste der Bauleitung, Besucherregelung.
- Kontrolle von Bauzaun, Absperrungen und Beleuchtung, auch nach Sturm oder Starkregen.
- Fahrt zur Baustelle, wenn eine vorhandene Kamera- oder Alarmtechnik auslöst und Ihr Errichter uns verständigt.
Jede Runde halten wir mit Uhrzeit und Feststellung im Bericht fest. Schäden, offene Container oder lose Zaunfelder melden wir sofort an die Bauleitung.
Planung und Personal
Lüneburg liegt in unserer Kernregion Nord. Wir planen die Einsätze aus dem Hauptsitz in Neumünster, ein Büro in Lüneburg haben wir nicht. Baustellen in Lüneburg lassen sich mit Vorhaben in Seevetal oder Buchholz in der Nordheide in einer Planung bündeln. Sie erreichen uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590.
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO und werden vor dem ersten Dienst auf der Baustelle eingewiesen: Zufahrten, Lagerflächen, Ansprechpartner und Verhalten bei Gefahr. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Leistung allgemein finden Sie unter Baustellenbewachung.
Kosten der Baustellenbewachung in Lüneburg
Bei Baustellen ändert sich der Bedarf mit dem Baufortschritt. Als Richtwert für die eingesetzten Kräfte gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine Nachtwache über Wochen liegt anders als einzelne Kontrollgänge am Wochenende, und Feiertage über Weihnachten oder Ostern wirken sich auf den Preis aus.
Sinnvoll ist oft ein Stufenplan: in der Ausbauphase mit viel Material eine feste Wache, davor und danach Kontrollen. So zahlen Sie nur für den Schutz, den die jeweilige Phase braucht. Ein Angebot erhalten Sie nach einer Begehung des Baufelds.


