Wie Remscheid aufgebaut ist
Remscheid ist in vier Stadtbezirke gegliedert: Alt-Remscheid mit Ortsteilen wie Hasten, Honsberg und Vieringhausen, Remscheid-Süd mit Ehringhausen, Lennep mit seiner historischen Altstadt und Lüttringhausen im Nordosten, das bis 1929 eine eigene Stadt war. Zusammen ergeben sich mehr als 240 benannte Wohnplätze auf knapp 75 Quadratkilometern.
Was auf der Karte nah beieinander liegt, ist auf der Straße oft weit entfernt. Die Stadt erstreckt sich über rund 12 Kilometer von West nach Ost und hat Höhenunterschiede von mehr als 280 Metern. Sogar die Temperatur schwankt innerhalb des Stadtgebiets um etwa fünf Grad, was sich im Winter auf Glätte und Fahrzeiten auswirkt.
Für wen sich ein Revierdienst in Remscheid eignet
Ein Revierdienst ist dort sinnvoll, wo kein Dauerposten nötig ist, aber regelmäßig jemand nachsehen soll. Typische Auftraggeber sind:
- Metallbetriebe und Werkzeughersteller, deren Hallen nach Schichtende und am Wochenende leer stehen
- Hausverwaltungen mit Wohnanlagen in mehreren Bezirken, etwa in Honsberg, Hasten oder Lennep
- Eigentümer von Geschäftshäusern in der Innenstadt rund um die Alleestraße
- Betreiber von Lagern und Werkstätten in Seitentälern ohne Nachbarschaft, die nachts etwas bemerken würde
- Kirchengemeinden und Vereine mit Gebäuden, die nur zeitweise genutzt werden
Ein Revierdienst ersetzt keinen Pförtner, aber er sorgt dafür, dass ein leeres Gebäude nicht tagelang unbeobachtet bleibt. Gerade in der Werkzeugbranche, in der viele Betriebe mittelständisch aufgestellt sind und nur in einer oder zwei Schichten arbeiten, ist das oft die passende Lösung: In der Woche ist der Betrieb belebt, von Freitagabend bis Montagmorgen steht er still. Für Wohnungsverwalter wiederum geht es um Keller, Tiefgaragen und Müllräume, in denen sich Unbefugte aufhalten oder Sperrmüll abgeladen wird. Beides lässt sich auf derselben Runde abdecken, wenn die Objekte im selben Teil der Stadt liegen.
Was auf einer Runde passiert
Bei jedem Halt prüfen unsere Kräfte Türen, Tore, Fenster und Beleuchtung, gehen bei Bedarf durch das Gebäude und kontrollieren Technikräume auf Wasser, Geruch oder Störungsmeldungen. Wer Schließdienst bucht, bekommt das Gebäude abends abgeschlossen und morgens wieder geöffnet, mit Prüfung, ob alle Fenster zu und alle Geräte aus sind. Jede Kontrolle steht mit Uhrzeit und Befund im Bericht.
Damit eine Runde nicht berechenbar wird, wechseln die Uhrzeiten. Feste Zeitfenster vereinbaren wir nur, wenn sie für Sie wichtig sind, etwa für das Aufschließen vor Schichtbeginn.
Alarmverfolgung im Bergischen Land
Ist Ihre Alarmanlage auf eine Notruf- und Serviceleitstelle aufgeschaltet, kann diese uns im Alarmfall verständigen. Wir fahren das Objekt an, sehen von außen und mit Ihrem Schlüssel auch von innen nach und melden das Ergebnis an die Leitstelle und an Sie. Ob ein Fehlalarm vorlag oder ein Einbruchsversuch, steht danach schriftlich fest.
Wie lange die Anfahrt dauert, hängt in Remscheid stark davon ab, wo das Objekt liegt und wo sich die Streife gerade befindet. Die Achsen B 229, B 237 und L 58 sowie die A 1 mit den Anschlussstellen Remscheid und Remscheid-Lennep bestimmen, wie schnell man zwischen den Bezirken wechselt. Eine feste Minutenzahl versprechen wir deshalb nicht, sondern planen die Runde so, dass die Wege kurz bleiben.
Wie wir den Revierdienst in Remscheid aufbauen
Unser Hauptsitz ist in Neumünster, Niederlassungen haben wir in Berlin und Bremen. In Nordrhein-Westfalen gibt es kein Büro, einen Revierdienst in Remscheid richten wir vorhabenbezogen ein. Wirtschaftlich wird er, wenn mehrere Objekte auf einer Runde liegen, auch in Nachbarstädten wie Wuppertal. Bevor wir zusagen, prüfen wir deshalb, ob genug Objekte und Personal zusammenkommen.
Schlüssel übernehmen wir gegen Quittung und verwahren sie sicher, jede Ausgabe wird protokolliert. Die Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, wir arbeiten nach ISO 9001 und DIN 77200 und sind unter +49 4321 78 33 590 rund um die Uhr erreichbar. Weitere Informationen finden Sie unter Revier- und Interventionsdienste und Revierdienst in Nordrhein-Westfalen.
Abrechnung von Runden und Einsätzen
Auch im Revierdienst bewegen wir uns im Rahmen von 23 bis 50 € netto je Stunde. Abgerechnet wird meist je Kontrolle oder je Alarmeinsatz, berechnet aus der Zeit, die das Objekt auf der Runde einnimmt. Nachts, sonntags und an Feiertagen fällt der Wert höher aus als werktags am Abend.
Je mehr Objekte auf einer Route liegen, desto weniger Fahrzeit entfällt auf das einzelne Gebäude. In einer Stadt mit so vielen Steigungen und Kurven ist das der wichtigste Hebel für den Preis.


