Bauen in einer Stadt am Hang
Remscheid liegt im Bergischen Land auf Höhen zwischen 96 und fast 379 Metern. Ebene Flächen sind knapp, und so wird oft auf engem Raum gebaut: Baustelleneinrichtung, Container und Materiallager müssen sich ein kleines Grundstück teilen, Kräne arbeiten über Nachbargrundstücken, und die Zufahrt führt nicht selten über eine steile Wohnstraße.
Für die Bewachung bedeutet das kurze Wege auf dem Gelände, aber unübersichtliche Ränder. Hangseiten, Böschungen und Treppen zwischen Grundstücken bieten Zugänge, die ein Bauzaun allein nicht schließt.
Ein aktuelles Beispiel: der Hallenbau an der Brüderstraße
Auf dem Grundstück der Albert-Einstein-Gesamtschule an der Brüderstraße lässt die Stadt einen neuen Sporthallenkomplex mit rund 4.650 Quadratmetern Bruttogrundfläche bauen. Weil der Platz nicht reicht, werden die Hallen übereinander gestapelt: oben eine Dreifeldhalle, darunter eine Einfeldhalle, eine große Einfeldhalle und eine Parkpalette, dazu ein neuer Schulhof. Zuvor werden die bestehenden Gebäude abgebrochen. Den Zuschlag für Planung und Bau hat im Dezember 2024 ein Generalunternehmen erhalten.
Ein solches Projekt zeigt, worauf es in Remscheid ankommt: Abbruch und Neubau mitten in der Stadt, eine Schule nebenan und viele Menschen, die täglich am Bauzaun vorbeigehen. Neugierige Jugendliche am Abend sind dabei ein ebenso realer Anlass für Kontrollen wie gezielter Diebstahl von Kabeln oder Werkzeug.
Weitere Baustellen, bei denen Bewachung gefragt ist
Neben Hochbauprojekten gibt es in Remscheid einige typische Fälle:
- Sanierungen in der Altstadt von Lennep, wo 116 Häuser unter Denkmalschutz stehen und Gerüste oft über Wochen stehen
- Arbeiten an Stützmauern und Böschungen entlang der Landesstraßen, die sich durch das hügelige Stadtgebiet ziehen
- Das Gelände des Röntgen-Stadions in Lennep, das ein Investor 2024 gekauft hat und auf dem ein Outlet-Center geplant ist
- Umbauten und Erweiterungen in Gewerbehallen der Metall- und Werkzeugbranche
- Leitungsbau in Wohngebieten, bei dem Bagger und Rohre über Nacht an der Straße stehen
Bei Sanierungen in der Lenneper Altstadt kommt eine Besonderheit hinzu: Die Gassen sind schmal, Gerüste stehen direkt am Gehweg, und Baumaterial wird mangels Platz oft in Hinterhöfen gelagert. Ein Gerüst an einer Häuserzeile öffnet zudem Wege in obere Stockwerke, auch in die bewohnten Nachbarhäuser. Wir prüfen deshalb nicht nur den eigenen Bauabschnitt, sondern auch, ob Gerüstleitern abgenommen und Zugänge zu Nachbardächern verschlossen sind. Bei Arbeiten an Böschungen und Stützmauern stehen Bagger und Material dagegen oft an Stellen ohne Beleuchtung, die nur von der Straße aus einsehbar sind.
Was wir auf der Baustelle tun
Unsere Kräfte kommen nach Arbeitsende und gehen den Bauzaun ab, prüfen Container, Baustromverteiler, Tankbehälter und abgestellte Maschinen und schauen nach, ob Gerüste gegen Besteigen gesichert sind. Wer sich unbefugt auf dem Gelände aufhält, wird angesprochen und des Platzes verwiesen, bei Gefahr ziehen wir die Polizei hinzu. Was bei Arbeitsbeginn anders aussieht als am Abend, halten wir mit Foto und Uhrzeit fest.
Je nach Bauphase passen wir die Bewachung an. Im Rohbau mit viel Stahl und Schalung geht es um Material, im Ausbau um Kupfer, Elektrogeräte und eingebaute Technik. In den Wochen vor der Übergabe sichern wir oft schon fertige Räume, in denen Böden und Türen nicht mehr beschädigt werden dürfen.
Organisation ohne Büro im Land
Staffsec sitzt in Neumünster und hat Niederlassungen in Berlin und Bremen. Ein Büro in Nordrhein-Westfalen haben wir nicht, Baustellen in Remscheid bewachen wir vorhabenbezogen. Weil eine Baustelle über Monate läuft, klären wir vor der Zusage Unterkunft, Anreise und Vertretung für die gesamte Bauzeit. Danach gehen wir mit der Bauleitung das Gelände ab und legen Kontrollpunkte und Meldewege fest.
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, wir arbeiten nach ISO 9001 und DIN 77200, und unter +49 4321 78 33 590 erreichen Sie uns rund um die Uhr. Mehr zur Leistung lesen Sie unter Baustellenbewachung und Baustellenbewachung in Nordrhein-Westfalen, alle Leistungen für die Stadt unter Sicherheitsdienst Remscheid.
Kosten einer Baustellenbewachung
Den Rahmen bilden 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei Baustellen spielt vor allem die Frage hinein, ob eine Kraft die ganze Nacht vor Ort bleibt oder ob Kontrollgänge zu wechselnden Zeiten genügen. Wochenenden und Feiertage, an denen die Baustelle ganz ruht, liegen höher als ein Werktagabend.
Weil sich der Bedarf mit der Bauphase ändert, legen wir das Angebot gern in Stufen an: dichter im Rohbau mit viel offenem Material, lockerer in Phasen, in denen das Gebäude bereits verschlossen ist.


