Eine Stadt mit großer Fläche
Uelzen ist mit knapp 137 Quadratkilometern weitläufiger, als die Einwohnerzahl von rund 32.700 vermuten lässt. Neben der Kernstadt an der Ilmenau gehören 18 Ortsteile zur Hansestadt, darunter Groß Liedern, Hambrock, Hanstedt II, Holdenstedt, Kirchweyhe, Klein Süstedt, Masendorf, Molzen, Oldenstadt, Riestedt, Ripdorf, Veerßen und Westerweyhe. Westerweyhe, Oldenstadt und Klein Süstedt etwa kamen am 1. Juli 1972 zur Stadt.
Für eine Revierrunde heißt das: Zwischen zwei Objekten liegen oft mehrere Kilometer Landstraße, dafür ist der Verkehr nachts gering. Wer seine Runde klug plant, fährt die Ziele in wechselnder Reihenfolge an und nutzt die Bundesstraßen als schnelle Verbindung.
Eine Autobahn hat Uelzen bis heute nicht. Die B 4 umfährt die Stadt seit Ende 2003 und ist seit 2006 für Transitverkehr über zwölf Tonnen gesperrt, die B 71 führt nach Westen Richtung Soltau und nach Osten in die Altmark, die B 191 nach Celle und Dannenberg, die B 493 nach Lüchow. Über diese Achsen sind auch die Ortsteile am Stadtrand für eine nächtliche Runde gut angebunden.
Ortsteile und Achsen einer Uelzener Runde
Die folgenden Lagen zeigen, wie sich eine Runde in Uelzen zusammensetzen kann. Es handelt sich um Beispiele, nicht um bestehende Aufträge:
- Westerweyhe im Nordwesten mit rund 2.450 Einwohnern, die B 4 verläuft östlich des Ortes, dahinter der Elbe-Seitenkanal.
- Oldenstadt östlich der Kernstadt mit knapp 2.900 Einwohnern, durchflossen von der Wipperau, am Westrand der Kanal, im Norden der Oldenstädter See.
- Klein Süstedt im Südwesten, mit rund 290 Einwohnern klein, aber mit der UPS-Niederlassung als gewerblichem Bezugspunkt; nördlich verläuft die B 71.
- Holdenstedt mit dem barocken Schloss, Veerßen und Molzen mit ihren Guts- und Herrenhäusern.
- Der Sportboothafen in Groß Liedern mit über 40 Liegeplätzen und der Flugplatz in Barnsen am Stadtrand.
Was eine Kontrolle konkret umfasst
Bei jeder Anfahrt gehen wir die vereinbarten Punkte ab. Bei einem Lager sind das zum Beispiel Rolltore, Zaun und Außenbeleuchtung, bei einem Vereinsheim Fenster, Türen und Getränkelager, bei einer Baumaschinenhalle Schlösser und abgestellte Geräte. Fällt etwas auf, prüfen wir genauer, sichern soweit möglich und informieren die von Ihnen benannte Person.
Zeiten und Reihenfolge der Runde ändern sich von Nacht zu Nacht. Wer ein Objekt beobachtet, kann sich deshalb nicht darauf verlassen, dass um eine bestimmte Uhrzeit niemand kommt. Jede Anfahrt halten wir mit Uhrzeit und Befund fest; die Berichte erhalten Sie gesammelt oder nach jedem Vorfall.
Leistungen im Revierdienst
Je nach Objekt kombinieren wir verschiedene Aufgaben:
- Außenkontrolle mit Prüfung von Türen, Toren, Fenstern und Zäunen.
- Innenkontrolle nach Absprache, etwa in leeren Hallen oder Büros.
- Öffnungs- und Schließdienst zu festen Zeiten, zum Beispiel für Reinigungsfirmen oder Lieferanten.
- Fahrt zum Objekt nach Alarm, wenn Ihre Anlage oder Ihr Dienstleister uns verständigt.
- Kurze Sonderkontrollen nach Sturm, Starkregen oder einem Einbruch in der Nachbarschaft.
Organisation aus der Kernregion Nord
Uelzen gehört zu unserer Kernregion Nord. Geplant werden die Runden aus dem Hauptsitz in Neumünster, ein Büro in der Stadt gibt es nicht. Über B 4, B 71 und B 191 sind auch Ziele in Richtung Lüneburg, Celle oder Gifhorn erreichbar und können zu einer Runde verbunden werden. Rund um die Uhr erreichen Sie uns unter +49 4321 78 33 590.
Im Revierdienst arbeiten Kräfte mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Leistung allgemein lesen Sie unter Revier- und Interventionsdienst.
Was der Revierdienst in Uelzen kostet
Der Revierdienst ist die günstigste Form, ein Objekt regelmäßig zu kontrollieren, weil sich mehrere Auftraggeber eine Runde teilen. Als Richtwert für die eingesetzte Zeit gilt 23 bis 50 € netto je Stunde; abgerechnet wird meist je Kontrolle oder als monatliche Pauschale.
Entscheidend sind die Zahl der Kontrollen pro Nacht, Innen- oder Außenkontrolle, die Lage des Objekts innerhalb der Runde und ob Alarmfahrten dazukommen. Ein Objekt in einem abgelegenen Ortsteil kostet mehr als eines direkt an der Strecke.


