Ein Kalender mit vielen Spitzen
Der Eilenburger Veranstaltungskalender beginnt mit dem Rosenmontag. Der Umzug des Eilenburger Carneval-Clubs zieht bis zu 20.000 Schaulustige an, seit 2004 überträgt der MDR live. Für eine Stadt mit rund 16.500 Einwohnern bedeutet das, dass sich an einem Vormittag mehr Menschen an der Strecke drängen, als in Eilenburg wohnen.
Im Juni folgt das Stadtfest, das es seit 1994 gibt und das drei Tage dauert. Die Hauptbühne steht auf dem Marktplatz, eine zweite Bühne auf dem Kornmarkt, Vereine stellen sich in der Torgauer Straße vor. Im Herbst gibt es den Eilenburger Herbstfrühling um Markt und Rathaushof, am zweiten Advent den Weihnachtsmarkt rund um Rathaus und Nikolaikirche. Alle zwei Jahre lädt der Burgverein zum Reginenfest vor die Burg, jährlich wird die Walpurgisnacht gefeiert.
Orte für Veranstaltungen in Eilenburg
Neben Straßen und Plätzen gibt es feste Häuser und Anlagen, die regelmäßig Publikum haben:
- Bürgerhaus: großer Saal mit 500 und kleiner Saal mit 100 Plätzen, mehr als 400 Veranstaltungen und knapp 50.000 Gäste im Jahr
- Ilburg-Stadion in der Hainicher Aue: rund 5.600 Plätze, Heimspiele des FC Eilenburg
- Burg Eilenburg mit Sorbenturm auf dem Burgberg: Burgfeste und Führungen
- Kiesgrube: rund 150 Hektar Freizeitgelände mit Wasserski, Segeln, Camping und Ruderregatten
- Stadtpark mit Tierpark, Rosarium und Wegen, die bei Festen schnell voll werden
Umzug und Stadtfest: die Strecke denken
Bei einem Umzug ist nicht der Startpunkt das Problem, sondern jede Querstraße entlang des Weges. Dort müssen Absperrungen besetzt, Rettungsgassen freigehalten und Zuschauer davon abgehalten werden, zwischen die Wagen zu laufen. Wir planen die Posten anhand des Streckenplans, ordnen jedem Abschnitt einen Verantwortlichen zu und stimmen Funkkanäle und Meldewege mit Veranstalter, Polizei und Rettungsdienst ab.
Beim Stadtfest kommen andere Fragen hinzu. Die Bühnen liegen in einer Innenstadt mit engen Zugängen, Händler bauen früh auf und spät ab, und in den Nächten zwischen den Festtagen stehen Technik, Getränkestände und Buden unbewacht. Unsere Kräfte übernehmen tagsüber Einlass- und Bühnenbereiche und bleiben nachts für die Bewachung des Festgeländes.
Halle, Stadion, Ufer
Im Bürgerhaus geht es um Einlass, Garderobe, Taschenkontrolle und das Freihalten der Fluchtwege bei vollem Saal. Für Versammlungsstätten gilt in Sachsen die Sächsische Versammlungsstättenverordnung; welche Pflichten daraus für Ihre Veranstaltung folgen, klären Sie mit der Bauaufsicht, wir setzen den Ordnungsdienst entsprechend um.
Im Stadion sind es die Fanströme vor und nach dem Spiel, die Trennung von Gästefans und die Kontrolle an den Eingängen. An der Kiesgrube wiederum verteilen sich Besucher bei Regatten und Sommerfesten über ein weites Ufer, und Parkflächen müssen gelenkt werden. Für jeden dieser Orte erstellen wir einen eigenen Postenplan, statt ein Schema von einem Ort auf den anderen zu übertragen. Auch kleinere Formate wie die Konzertreihe Stunde der Musik in der Aula des früheren Realgymnasiums oder Laufveranstaltungen wie der Mazdalauf im März brauchen gelegentlich Einlass- oder Streckenposten.
Planung ohne Büro vor Ort
Wir arbeiten in Sachsen vorhabenbezogen und haben kein eigenes Büro im Land. Für Ihre Veranstaltung in Eilenburg klären wir deshalb früh, wie viele Kräfte gebraucht werden, wie sie anreisen und wer als Einsatzleiter vor Ort Ansprechpartner ist. Alle Ordner haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, Einsatzleiter kennen die Abläufe bei Räumung und Sanitätseinsätzen.
Allgemeines zur Leistung lesen Sie unter Veranstaltungsschutz, den Überblick über Sachsen unter Veranstaltungsschutz in Sachsen. Weitere Leistungen in der Stadt zeigt Sicherheitsdienst Eilenburg, für Veranstaltungen in der Großstadt nebenan gibt es die Seite zu Leipzig.
Kosten für Ordner und Einlass
Für Veranstaltungsschutz gilt als Richtwert eine Spanne von 23 bis 50 € netto je Stunde und Kraft. Wo der Preis innerhalb dieser Spanne liegt, hängt vor allem vom Datum ab: Rosenmontag, Wochenenden und Nachtstunden schlagen anders zu Buche als ein Vortrag an einem Dienstagabend. Dazu kommen die Zahl der Kräfte, die Dauer inklusive Auf- und Abbau und die Frage, ob eine Nachtbewachung zwischen mehreren Festtagen dazugehört.


