Ein Festkalender, der dem Wein folgt
Grünstadt feiert nach dem Rhythmus des Weinjahres. Den Auftakt macht Anfang März das Stabausstecken mit Umzug und Winterverbrennung, kurz darauf der Märzmarkt auf dem Luitpoldplatz. Im Sommer folgen die Weinbergswanderung und das große Weinfest, im Spätsommer die Kerwen der beiden Ortsteile, im Advent der Weihnachtsmarkt. Dazwischen liegen Innenstadtfeste, die der örtliche Unternehmerverein mit verkaufsoffenen Sonntagen verbindet.
Für Veranstaltungsschutz sind das sehr unterschiedliche Lagen: ein Weindorf mitten in der Stadt, eine Wanderstrecke durch Rebzeilen, ein Umzug durch Dorfstraßen. Die Termine 2026 im Überblick:
- Märzmarkt auf dem Luitpoldplatz vom 3. bis 8. März
- Höllenpfad, Weinbergswanderung am Grünstadter Berg mit acht Stationen, am 6. und 7. Juni
- Grünstadter Weinfest vom 24. bis 27. Juli, Weindorf auf dem Luitpoldplatz und Kirmes auf dem Synagogenplatz
- Asselheimer Weinkerwe vom 13. bis 18. August rund um den Dorfanger
- Sausenheimer Weinkerwe vom 17. bis 21. September auf dem Weedplatz, mit Umzug am Sonntag
- Street Food Festival mit verkaufsoffenem Sonntag vom 16. bis 18. Oktober in der Innenstadt
- Weihnachtsmarkt am Alten Rathaus an drei Wochenenden zwischen 27. November und 13. Dezember
Weindorf und Kirmes: zwei Flächen, ein Fest
Beim Weinfest im Juli liegen zwei Festbereiche nah beieinander: Auf dem Luitpoldplatz stehen acht Weinstände und Gastronomie, auf dem Synagogenplatz, dem Parkplatz hinter einem Modehaus, drehen sich Riesenrad und Kinderfahrgeschäfte bis 23 Uhr. Dazwischen pendeln Familien, Gruppen und Jugendliche. Ordner sorgen hier vor allem dafür, dass Wege zwischen den Flächen frei bleiben und Rettungsfahrzeuge jederzeit durchkommen.
Am späten Abend kippt die Stimmung manchmal. Unsere Kräfte achten auf Glasbruch, auf Gäste, die sichtlich zu viel getrunken haben, und auf das Jugendschutzgesetz an Ausschankständen, wenn Sie das beauftragen. Nach Festende bewachen sie Stände, Kühlwagen und Fahrgeschäfte bis zum Morgen, denn Wein und Technik bleiben über vier Nächte auf den Plätzen.
Im Weinberg: der Höllenpfad
Die Weinbergswanderung führt auf rund 5,5 Kilometern durch die Lagen Bergel und Röth sowie die Sausenheimer Lagen Hütt und Honigsack. Acht Winzerbetriebe bewirten direkt zwischen den Reben, ein Pendelbus fährt halbstündlich zwischen Bahnhof und Strecke. Anders als auf einem Platz gibt es hier keinen Zaun und keinen Eingang, sondern lange Wege, Steigungen und Kreuzungen mit Wirtschaftswegen.
Für eine solche Strecke planen wir Posten an Bushalt, Kreuzungen und Stationen, halten Zufahrten für Rettungsdienst und Winzerfahrzeuge frei und stimmen mit dem Veranstalter ab, wie bei Gewitter oder Hitze geräumt wird. Fundsachen und verlorene Kinder melden die Kräfte an einen zentralen Punkt.
Kerwe in Asselheim und Sausenheim
Die Kerwen der Ortsteile spielen sich in Dorfstraßen und Weinhöfen ab. In Asselheim verteilen sich Bühne und Spiele auf den Dorfanger, die Höfe an Langgasse und Weinstraße und den Kerweplatz. In Sausenheim beginnt das Fest mit einer langen Tafel auf dem Weedplatz, am Sonntag zieht der Kerweumzug durch den Ort, danach folgen Kerwerede und Versteigerung.
Ein Umzug braucht Kräfte, die Straßen absperren, Zuschauer hinter der Linie halten und Wagen mit Abstand führen. Bei Hofausschank in engen Gassen regeln wir den Zugang, damit die Höfe nicht überlaufen. Für die Nächte zwischen den Festtagen bieten wir Bewachung von Bühne und Fahrgeschäften an.
Kleinere Formate wie Tagungen, Konzerte oder Feiern im Weinstraßen Center brauchen oft nur Einlass, Garderobe und eine Kraft für den Notausgang. Auch solche Aufträge nehmen wir an.
Planung, Personal und Nachweise
Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz übernehmen wir vorhabenbezogen, denn unsere eigene Planung sitzt im Norden. Deshalb fragen wir früh nach Datum, Fläche, erwarteter Besucherzahl und Auflagen der Genehmigungsbehörde und bestätigen erst, wenn genug Ordner mit Unterrichtung nach § 34a GewO feststehen. Wer an Einlässen kontrolliert, hat die Sachkundeprüfung.
Vor dem Fest gibt es ein Briefing zu Lageplan, Rettungswegen, Funk und Meldekette, nach dem Fest einen schriftlichen Bericht. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und über +49 4321 78 33 590 rund um die Uhr erreichbar.
Kosten für Ordner und Festwachen
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde und Kraft. Tagsüber eingesetzte Ordner auf einem Platz liegen eher im unteren Bereich, Nachtwachen über mehrere Festtage, Sonntags- und Feiertagsstunden sowie Einlasspersonal mit Sachkunde im oberen. Bei Festen über mehrere Tage planen wir die Besetzung je Tag und Uhrzeit, damit Sie nicht am Vormittag für den Abendbetrieb bezahlen.
Den Landesüberblick finden Sie unter Veranstaltungsschutz in Rheinland-Pfalz, mehr zur Stadt unter Sicherheitsdienst Grünstadt.


